Unternehmen sind trotz des größten Angriffs der Geschichte nicht auf die Bedrohung durch DNS-Reflection-Angriffe vorbereitet

Veröffentlicht am 25. April 2013
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Studie zeigt mangelndes Verständnis moderner Bedrohungen und fehlendes Vertrauen in den Schutz von Unternehmen

LONDON—F5 Networks, Inc. (NASDAQ: FFIV) gab heute die Ergebnisse seiner Infosecurity-Umfrage 2013 bekannt. Diese ergab, dass viele Unternehmen Schwierigkeiten haben, mit den sich wandelnden Sicherheitsbedrohungen Schritt zu halten. Die Teilnehmer der Infosecurity Europe 2013 in London räumten diese Woche ein, dass es ihnen an Verständnis für DNS-Reflection-Angriffe mangelt, obwohl erst wenige Wochen zuvor der bislang größte Angriff dieser Art stattgefunden hatte. Nur 10 Prozent der befragten Sicherheitsexperten glauben, die Funktionsweise von Reflection-Angriffen genau beschreiben zu können, und lediglich 11 Prozent wären vollkommen zuversichtlich, dass der tägliche Geschäftsbetrieb ihres Unternehmens bei einem solchen Angriff nicht beeinträchtigt würde.

Viele der Befragten gaben an, sich angesichts der zahlreichen modernen Bedrohungen durch Cyberkriminelle, Hacktivisten und Hacker verwundbar zu fühlen. 87 Prozent erklärten, es sei schwieriger denn je, ihr Unternehmen vor Cyberangriffen zu schützen. Fast jeder Vierte nannte dabei den BYOD-Trend als Hauptgrund für die gestiegene Verwundbarkeit seines Unternehmens. Andere führten die zunehmende Komplexität der Bedrohungen (20 Prozent) sowie den Wandel der „Angreifer“ – weg von Hackern und hin zu Akteuren, die stärker auf Spionage ausgerichtet oder politisch motiviert sind (14 Prozent) – als wichtigsten Faktor dafür an, dass es immer schwieriger wird, Unternehmen vor derartigen Angriffen zu schützen.

Die Studie offenbarte zudem weitere Bedenken hinsichtlich des Schutzes von Infrastruktur und Anwendungen. 83 Prozent der Befragten gaben an, nicht vollkommen darauf zu vertrauen, dass ihr Unternehmen über die gesamte IT-Infrastruktur hinweg einheitliche Sicherheits- und Verfügbarkeitsrichtlinien anwendet. 85 Prozent sind sich zudem des Risikos bewusst, bei der Absicherung eines gestohlenen mobilen Firmengeräts neben Unternehmensdaten auch persönliche Daten zu löschen.

„Sowohl das Ausmaß als auch die Vorgehensweise der Spamhaus-Angriffe hätten ein Weckruf sein müssen. Die Studie deutet jedoch darauf hin, dass viele Sicherheitsexperten nach wie vor Schwierigkeiten hätten, wirksam mit der neuen Generation von DDoS-Angriffen umzugehen, und die möglichen Auswirkungen auf ihr Unternehmen fürchten“, erklärte Joakim Sundberg, Worldwide Security Solution Architect bei F5.

Sundberg fuhr fort: „Da Unternehmen ihre Anwendungen zunehmend in die Cloud verlagern, um ihre Infrastruktur flexibler zu gestalten und Kosten zu senken, ist es unerlässlich, dass sie potenzielle Hintertüren für Angreifer schließen. Herkömmliche Firewalls sind den immer komplexeren Bedrohungen aus dem Internet nicht mehr gewachsen. Daher müssen Unternehmensnetzwerke intelligenter werden, damit ihre Sicherheitsmaßnahmen auch mit den neuesten Bedrohungen Schritt halten können. Dazu gehört auch die Möglichkeit, Sicherheitsmaßnahmen nahtlos zu konfigurieren und zu automatisieren, um die gesamte IT-Umgebung zu schützen – unabhängig davon, ob lokale, Cloud- oder hybride Infrastrukturen zum Einsatz kommen.“

Infosecurity-Umfrage von F5 Networks

Die F5 Networks Infosecurity-Umfrage 2013 basiert auf einer Untersuchung, die am ersten Messetag der dieswöchigen Veranstaltung Infosecurity Europe 2013 in London durchgeführt wurde. Den Konferenzteilnehmern wurden zunächst zwei Fragen zur Qualifizierung gestellt, um die Aussagekraft der Umfrageergebnisse zu erhöhen. Anschließend wurden 120 qualifizierten Befragten insgesamt zehn Fragen zu Sicherheitstrends gestellt.

Über F5

F5 (NASDAQ: FFIV) macht Anwendungen für die weltweit größten Unternehmen, Dienstanbieter, Behörden und Verbrauchermarken schneller, intelligenter und sicherer. F5 bietet Cloud- und Sicherheitslösungen, mit denen Unternehmen die Anwendungsinfrastruktur ihrer Wahl nutzen können, ohne Abstriche bei Geschwindigkeit und Kontrolle machen zu müssen. Weitere Informationen finden Sie unter f5.com. Sie können außerdem @f5networks auf Twitter folgen oder uns auf LinkedIn und Facebook besuchen, um mehr über F5, seine Partner und Technologien zu erfahren.

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