Cybersicherheitspionier: „Die sichere Netzwerktechnologie von Defense.Net bietet Schutz vor der Heartbleed-Sicherheitslücke“

Veröffentlicht am 9. April 2014
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  • Nathan MisnerSenior Director für globale KommunikationF5(206) 272-7494n.misner@F5.com

BELMONT, KALIFORNIEN – 9. April 2014 – Defense.Net, das einzige Unternehmen, das darauf ausgerichtet ist, das zunehmende Ausmaß und die wachsende Komplexität moderner Distributed-Denial-of-Service-Angriffe (DDoS) einzudämmen, veröffentlichte heute Stellungnahmen des Unternehmensgründers Barrett Lyon zu der gestern Abend bekannt gegebenen „Heartbleed“-Sicherheitslücke, durch die mehr als eine halbe Million Websites gefährdet wurden und die möglicherweise zu den verheerendsten Fehlern in der Geschichte sicherer Computersysteme zählt.

Lyon, dessen Jagd auf Hacker aus dem Umfeld der russischen Mafia in dem Bestseller Fatal System Error dokumentiert wurde und der vor mehr als zehn Jahren die heute eine Milliarde US-Dollar schwere Branche zur Abwehr von DDoS-Angriffen begründete, erklärte dazu Folgendes:

  • „Solange eine OpenSSL-Implementierung nicht gepatcht wurde, kann jeder aus der Ferne 64-KB-Blöcke des Arbeitsspeichers einsehen. Anders ausgedrückt: Alles, was im Arbeitsspeicher des anfälligen Servers zurückgeblieben ist, wird zu öffentlich zugänglichen Daten. Dabei kann es sich um Passwörter, Konten, personenbezogene Daten und sogar die privaten SSL-Schlüssel des Servers selbst handeln! Um Ihnen eine Vorstellung vom Ausmaß dieses Problems zu geben: Diese Software kommt praktisch überall zum Einsatz – auf Websites, in VPNs, spezialisierten Netzwerkgeräten, der E-Mail-Kommunikation, Smartphone-Apps und vielem mehr.“
  • „Ob es sich dabei um einen Fehler oder eine absichtliche Ergänzung handelt, ist derzeit reine Spekulation. Die Schwachstelle befindet sich seit über zwei Jahren in der Software und gefährdet jeden, der OpenSSL verwendet.“
  • „Erschwerend kommt hinzu, dass nach der weltweiten Behebung des Fehlers höchstwahrscheinlich jedes SSL-Zertifikat, das auf einem betroffenen Server verwendet wurde, neu ausgestellt werden muss – ein logistischer und sicherheitstechnischer Albtraum. Die Kosten für den Austausch einer halben Million SSL-Zertifikate könnten sich auf mehrere Hundert Millionen Dollar belaufen, und es ist unklar, wann dies geschehen kann oder wird.“
  • „Doch es gibt eine sofort verfügbare Lösung, die bereits Millionen von Websites vor Heartbleed schützt. Ein zusätzlicher Vorteil der DDoS-Abwehr von Defense.Net ist ein besseres und stärker geschütztes Netzwerk. Beim Herausfiltern ungültiger Bots und Entfernen von Angriffsverkehr unterscheidet die DDoS-Abwehr von Defense.Net zudem legitime von unzulässigen Netzwerkprotokollen. Dies wird durch ein Verfahren erreicht, bei dem wir auf einer Ebene unseres Netzwerks eine proprietäre SSL/TLS-Implementierung einsetzen und auf einer anderen Ebene den Datenverkehr überwachen und Verhaltensweisen blockieren, die darauf abzielen, die Heartbleed-Sicherheitslücke auszunutzen.“

Weitere Einzelheiten finden Sie in Lyons Blog, der aktualisiert wird, sobald weitere Erkenntnisse zu dieser Sicherheitslücke vorliegen.

Nachtrag: F5 Networks übernahm Defense.Net im Mai 2014

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