Self-Service-App-Bereitstellung bei Comcast: Eine Geschichte über Akzeptanz, DevOps und die Herausforderungen wachstumsstarker Services
Christopher Litsinger, Director für Cloud-Anwendungsplattformen bei Comcast
Im Jahr 2015 machte sich eine kleine, unerschrockene Gruppe von Entwicklern daran, ein kommerzielles API-Management-Gateway durch eine interne, auf NGINX basierende Lösung zu ersetzen und das System anschließend auf Self-Service umzustellen. Ein Jahr später gingen sie – zwar etwas angesengt, aber triumphierend – daraus hervor: Hunderte bestehende Dienste waren nahtlos auf die neue Plattform migriert worden. Die Latenzzeiten sanken, und die Begeisterung war groß: „Das frühere 50. Perzentil ist das neue 99.!“, freuten sich die Kunden.
Die Verbesserungen führten zu einem unerwarteten Wachstum. Innerhalb von zwei Jahren hat sich die Zahl der gehosteten Dienste mehr als verdoppelt. Rechenzentren kamen und gingen. Tausende neue Zugangsdaten wurden dem System hinzugefügt. Die Transaktionsrate, die zuvor Spitzenwerte von 2.000 RPS erreicht hatte, stieg auf 33.000. In seiner Eile, nicht länger für eine kommerzielle Lösung bezahlen zu müssen, hatte das kleine DevOps-Team die strategische Entscheidung getroffen, die Bereitstellung einer Self-Service-Lösung aufzuschieben. Nun blieb ihm nichts anderes übrig, als die für das Hinzufügen von Diensten und Zugangsdaten erforderliche manuelle Arbeit zu priorisieren und gleichzeitig auf eine Self-Service-Lösung hinzuarbeiten, die es seinen Nutzern schließlich zur Verfügung stellte.
In seinem Vortrag auf der NGINX Conf 2018 zeichnet Christopher die Ereignisse nach, beleuchtet die getroffenen Entscheidungen und beschreibt, welche Lehren aus den Herausforderungen gezogen wurden, denen sein Team gegenüberstand.