F5 DevOps- und NetOps-Umfragebericht: Automatisierung ist der Schlüssel zur Überwindung der digitalen Kluft
Über die archetypische Beziehung zwischen DevOps und NetOps wird viel gesprochen. Ständig werden wir mit einer Flut von „Wir gegen die“-Rhetorik konfrontiert, die beide Seiten gegeneinander ausspielt und bei der Anwendungen und Anschuldigungen über die trennende Mauer hinweg hin- und hergeworfen werden. Angesichts des zunehmenden Drucks, Apps schneller und häufiger bereitzustellen, kann diese Mauer zu einer digitalen Kluft werden, die die Gewinner der App-Ökonomie von allen anderen trennt.

Glücklicherweise wird diese digitale Kluft dank IT-Automatisierung und -Orchestrierung immer kleiner. Als wir NetOps und DevOps getrennt voneinander zu ihrem Technologieeinsatz, ihrer gegenseitigen Wahrnehmung und den von ihnen bereitgestellten Anwendungen befragten, stellten wir auf beiden Seiten den Wunsch fest, gemeinsam an der Überwindung dieser digitalen Kluft zu arbeiten. Das sind zunehmend gute Nachrichten für Unternehmen, die Initiativen zur digitalen Transformation starten, für die eine Größenordnung und Geschwindigkeit erforderlich sind, die sich nur durch Automatisierung und Orchestrierung effektiv erreichen lassen. Auch für Organisationen, die mit Multi-Cloud-Umgebungen zu kämpfen haben, welche ihren ohnehin bereits überlasteten Mitarbeitenden noch mehr Aufmerksamkeit abverlangen, sind das gute Nachrichten. Durch Automatisierung lässt sich der Druck auf die lokale Infrastruktur verringern, sodass Ressourcen für Cloud-Projekte frei werden.
884 NetOps- und DevOps-Fachkräfte nahmen im Sommer 2017 an Online-Umfragen teil. Wir stellten mehrere Fragen zur Wahrnehmung von Anwendungen im Allgemeinen und der jeweiligen Kollegen aus NetOps bzw. DevOps sowie zur wahrgenommenen Häufigkeit und Erfolgsquote von Bereitstellungen.
Die Ergebnisse zeigen, dass die Mauer zwischen den beiden Gruppen zwar noch immer besteht, aber bei Weitem nicht so hoch oder undurchdringlich ist, wie es Diskussionen innerhalb der Communitys oder andere Branchenberichte vermuten lassen. Bei Unternehmen aller Größen und Branchen fanden wir viele Gemeinsamkeiten hinsichtlich der Bedeutung und des Wunsches nach einer Automatisierung der Produktionspipeline sowie ein gemeinsames Vertrauen in die Sicherheit, Leistung und Zuverlässigkeit der Anwendungen, die beide Gruppen entwickeln und bereitstellen möchten.
Automatisierung scheint eine verbindende Kraft für NetOps und DevOps zu sein. Zumindest grundsätzlich, wenn auch nicht bei den konkreten Details der Implementierung.
Auch wenn DevOps und NetOps weiterhin uneins darüber sind, in welchem Umfang der Zugriff auf die Pipeline per Self-Service und Automatisierung möglich sein sollte, ist die jeweils andere Gruppe überwiegend der Ansicht, dass die andere auf dem richtigen Weg ist. 82 % der DevOps- und 76 % der NetOps-Fachleute stimmen darin überein, dass die jeweils andere Seite „die richtigen Dinge“ priorisiert. Offensichtlich gibt es über die digitale Kluft hinweg zumindest bei den Zielen und Schwerpunkten Gemeinsamkeiten, wenn auch nicht immer im Organigramm.
Unter den Kritikern auf NetOps-Seite wurde Sicherheit am häufigsten als ein Bereich genannt, dem DevOps nicht genügend Priorität einräumt. Auch die Zuverlässigkeit wurde von NetOps häufig als Grund für Frustration über DevOps angeführt.
Es überrascht nicht, dass sich eine der häufigsten Klagen von DevOps über die Prioritätensetzung von NetOps um die Automatisierung drehte – oder vielmehr um deren Fehlen.
Diese Meinungsverschiedenheit ist wahrscheinlich die Ursache für unsere nächste zentrale Erkenntnis: Der fehlende automatisierte Self-Service-Zugriff von Entwicklern und DevOps auf die Produktionspipeline wirkt sich auf die Einführung von Cloud- und anderen Lösungen außerhalb der IT-Abteilung aus.
Automatisierung beeinflusst die Cloud-Einführung
Jetzt finden sie Gehör. Seit Langem gilt der fehlende Self-Service-Zugriff auf die Deployment-Pipeline für die Produktionsumgebung und die daraus resultierenden langen Bereitstellungszyklen als einer der Gründe für die Cloud-Einführung – sowohl bei geschäftlichen Entscheidungsträgern als auch bei DevOps-Verantwortlichen. Die weniger gute Nachricht: Unsere Umfrage bestätigt diese Annahme. 27 % der DevOps-Befragten geben an, dass dies ihre Entscheidung für cloudbasierte Lösungen „stark“ beeinflusst, bei 38 % ist der Einfluss „mäßig“. Die gute Nachricht ist, dass NetOps die Auswirkungen durchaus erkennen. Mehr als 65 % der NetOps-Befragten geben an, dass die Entscheidung von DevOps für die Cloud ihren Wunsch, die Produktions-Pipeline zu automatisieren und einen Self-Service-Zugriff darauf bereitzustellen, „mäßig“ oder „stark“ beeinflusst.

Wichtigste Erkenntnisse
- Breite Unterstützung für die Automatisierung. Es besteht weitgehend Einigkeit darüber, wie wichtig die Automatisierung von Bereitstellungs- und Deployment-Pipelines ist. Auf einer fünfstufigen Skala bewerteten DevOps-Fachkräfte ihre Bedeutung im Durchschnitt mit 4,0 und NetOps-Fachkräfte mit 3,5. Insgesamt gaben die Befragten zudem an, mehr Vertrauen in die Zuverlässigkeit, Leistung und Sicherheit von Anwendungen zu haben, wenn die Produktionspipeline zu mehr als 50 % automatisiert ist. Beide Gruppen waren sich außerdem mit überwältigender Mehrheit einig, dass die jeweils andere Gruppe „die richtigen Prioritäten setzt“.
- Automatisierung beeinflusst die Cloud-Einführung und umgekehrt. Trotz dieser Übereinstimmung bestehen zwischen den beiden Gruppen echte Meinungsunterschiede, die Konsequenzen nach sich ziehen. Einer davon betrifft die unterschiedlichen Ansichten zum Zugriff auf die Produktionspipeline, die unserer Ansicht nach zur zunehmenden Verbreitung von Multi-Cloud-Umgebungen beitragen. Aufseiten von DevOps gaben 65 % der Befragten an, dass der fehlende Zugriff auf die Produktionspipeline ihre Entscheidung beeinflusst habe, Cloud- und externe Lösungen in Betracht zu ziehen. Umgekehrt sagt mit 44 % fast die Hälfte der NetOps-Befragten, dass die Entscheidung von DevOps, in die Cloud auszuweichen, ihre Bereitschaft, diesen Pipeline-Zugriff bereitzustellen, „etwas“ beeinflusst; weitere 21 % räumen ein, dass sie sie „stark“ beeinflusst.
- Uneinigkeit beim Zugriff auf die Produktionspipeline. Initiativen zur digitalen Transformation, die auf die Bereitstellung von Anwendungen zur Steigerung der internen Effizienz und Verbesserung der externen Interaktion ausgerichtet sind, müssen die Kluft zwischen Entwicklung und Produktion überwinden. Wir stellen fest, dass die Barriere zwischen beiden nach wie vor besteht und die Meinungen darüber auseinandergehen, in welchem Umfang Entwickler und DevOps Zugriff auf die Produktionspipeline erhalten sollten. Der größte Anteil der DevOps-Befragten ist der Ansicht, dass mehr als 75 % der Produktionspipeline über Self-Service und Automatisierung zugänglich sein sollten. NetOps ist weniger großzügig, doch die Positionen liegen nicht so weit auseinander, wie gemeinhin angenommen wird.
- Die aktuelle Bereitstellungshäufigkeit ist angemessen. DevOps und NetOps waren sich gleichermaßen weitgehend einig, dass die aktuelle Bereitstellungshäufigkeit „gut genug“ sei. Entsprechend der verbreiteten Wahrnehmung, dass zwischen den beiden Gruppen eine Kluft besteht, stufen NetOps eine Bereitstellungshäufigkeit doppelt so häufig als „zu hoch“ ein wie ihre DevOps-Kollegen. Nur wenige (4 %) auf der DevOps-Seite gaben an, dass es ihrer Meinung nach überhaupt „zu häufige“ Releases geben könne.
Breite Unterstützung für Automatisierung
Die gegenseitigen Schuldzuweisungen sind vorbei. Entgegen der weitverbreiteten Darstellung, dass sich NetOps und DevOps nach Vorfällen endlos gegenseitig die Schuld zuschieben, haben wir Hinweise darauf gefunden, dass beide Gruppen die jeweils andere deutlich positiver sehen.
Dass diejenigen, die über den fehlenden Zugang zur Pipeline frustriert sind, auf die Cloud ausweichen, trägt erheblich zur zunehmenden Verbreitung von Multi-Cloud-Umgebungen und den damit verbundenen Herausforderungen in puncto Sicherheit und Performance bei. Darauf weisen häufig auch diejenigen hin, die mit der daraus entstehenden „Schatten-IT“ zu kämpfen haben. Obwohl NetOps weiterhin daran arbeitet, über Automatisierung und Self-Service den Zugang zu Private-Cloud- oder Cloud-ähnlichen Systemen zu ermöglichen, bestehen nach wie vor erhebliche Investitionen in externe Cloud-Lösungen, die sich kaum ignorieren lassen. Dadurch müssen Unternehmen mehrere Cloud-Lösungen und -Umgebungen verwalten, überwachen und absichern, was den Betrieb in der digitalen Wirtschaft zunehmend komplex macht.
Die Frage lautet nun nicht mehr: „Bieten wir Self-Service-Zugriff auf die Produktionspipeline an?“, sondern vielmehr: „Wie viel davon geben wir frei?“
Uneinigkeit beim Pipeline-Zugriff
Wie viel ist genug? Bei der Frage, in welchem Umfang Entwickler und DevOps über Automatisierungs- und Self-Service-Funktionen Zugriff auf die Pipeline erhalten sollten, traten einige bemerkenswerte Meinungsunterschiede zutage. DevOps wünscht sich eindeutig mehr Zugriff auf die Produktionspipeline, als NetOps ihnen zugestehen möchte.

Wir haben zwar nicht nach den Gründen für die Zurückhaltung von NetOps gefragt, DevOps einen umfassenderen Zugriff auf die Pipeline zu gewähren, doch eine mögliche Antwort könnte in den dafür verfügbaren Kompetenzen liegen. Die Befragten aus dem NetOps-Bereich sind im Allgemeinen der Ansicht, dass eine Lücke zwischen den für ihre Arbeit erforderlichen Kompetenzen und den derzeit vorhandenen Schulungen und Kenntnissen besteht.
Tatsächlich waren sowohl NetOps- als auch DevOps-Mitarbeiter, die sich selbst als „Entwickler“ bezeichnen, eher davon überzeugt, dass ihre Tätigkeiten bei vergleichbaren Verantwortlichkeiten und Qualifikationen auch in fünf Jahren noch relevant sein würden. Am wenigsten zuversichtlich waren diejenigen, die sich als Netzwerkadministratoren bezeichneten – auf beiden Seiten der Mauer.
Der aktuelle Stand der Automatisierung von Produktionspipelines im NetOps-Bereich scheint die Auswirkungen dieser Kompetenzlücke widerzuspiegeln. Es überrascht daher nicht, dass er deutlich hinter dem Automatisierungsgrad der DevOps-Bereitstellungspipeline zurückliegt. Während 11 % der NetOps-Fachkräfte angeben, dass ihre Produktionspipeline überhaupt nicht automatisiert ist, sagen dies nur 5 % der DevOps-Fachkräfte über ihre Anwendungsbereitstellungspipeline.

Der Stand der Pipeline-Automatisierung ist angesichts unserer Feststellung einer positiven Korrelation zwischen Pipeline-Automatisierung und der Häufigkeit erfolgreicher Bereitstellungen besonders hervorzuheben. 86 % der NetOps-Teams, die einen höheren Automatisierungsgrad ihrer Pipelines (75 % oder mehr) angaben, berichteten auch häufiger von sehr erfolgreichen Bereitstellungen (90 % oder mehr).
Doch dies ist nicht der einzige Faktor, denn auch die Häufigkeit von Anwendungsänderungen scheint sich darauf auszuwirken, wie oft Bereitstellungen erfolgreich verlaufen.
Die aktuelle Bereitstellungshäufigkeit ist angemessen
Wir sind zufrieden, danke. Die wohl größte kulturelle Kluft besteht nach wie vor bei der Bereitstellungshäufigkeit. Während einige DevOps-Teams Anwendungen in rasantem Tempo in die Produktion überführen (12 % stellen Änderungen mehrmals täglich in der Produktionsumgebung bereit), scheint NetOps deutlich eher damit zufrieden zu sein, diese Änderungen langsamer, aber dafür kontinuierlicher bereitzustellen.

Insgesamt scheint unter einem Großteil der Befragten ein gewisser Konsens hinsichtlich monatlicher und wöchentlicher Bereitstellungsintervalle zu bestehen. Wenig überraschend bevorzugt DevOps häufigere Bereitstellungen als NetOps. So stellen von den 26 % der DevOps-Befragten, die häufiger bereitstellen möchten, 28 % einmal pro Woche bereit, während 26 % bereits mehrmals täglich bereitstellen.
Die Einschätzungen dazu, ob Änderungen schnell genug bereitgestellt werden, unterscheiden sich von Gruppe zu Gruppe. Bemerkenswert ist jedoch, dass die Mehrheit beider Gruppen (70 % der DevOps- und 74 % der NetOps-Fachkräfte) die Änderungshäufigkeit als „für uns ausreichend“ bezeichnete.
Hier enden die Gemeinsamkeiten. Während lediglich 4 % der DevOps-Befragten angaben, ihr aktueller Zeitplan sei „zu eng getaktet“, war der Anteil der NetOps-Befragten, die die Bereitstellungshäufigkeit als „zu hoch“ bezeichneten, doppelt so groß. Mehr als jeder vierte DevOps-Befragte (26 %) möchte schneller vorankommen, während weniger als jeder fünfte NetOps-Befragte (18 %) das Tempo erhöhen möchte.
Wenn man jedoch die Wünsche außer Acht lässt und die Ergebnisse betrachtet, zeigt sich, welche Bereitstellungshäufigkeit möglicherweise „ideal“ ist, um Geschwindigkeit und Erfolgsquoten in Einklang zu bringen. Bei den 65 % der NetOps- und 57 % der DevOps-Fachkräfte, deren Bereitstellungen in mehr als 90 % der Fälle erfolgreich sind, werden Änderungen „einmal pro Woche“ in die Produktionsumgebung übertragen.
Fazit
Die digitale Kluft, die Anwendungen auf dem Weg von der Bereitstellung bis zum produktiven Einsatz überwinden müssen, besteht nach wie vor. Wesentliche Teile der Deployment-Pipeline werden weiterhin manuell gesteuert, was die Verlagerung von Anwendungen in die Cloud weiter vorantreiben wird. Die Entscheidung von DevOps für die Cloud wird wiederum dazu führen, dass NetOps mehr Self-Service-Zugriff bereitstellt, um diesen Prozess zu beschleunigen.
Automatisierung ist der Schlüssel zur Überwindung dieser digitalen Kluft, denn sie ermöglicht es NetOps und DevOps, intelligenter statt härter zu arbeiten und den Betrieb gemeinsam entsprechend den geschäftlichen Anforderungen zu skalieren.
Methodik
Die Daten für diesen Bericht wurden aus zwei separaten Online-Umfragen zusammengestellt, die im Juli 2017 durchgeführt wurden. Beide sollten den Einsatz von Automatisierung im Anwendungslebenszyklus von der Entwicklung bis zur Bereitstellung sowie die Wahrnehmungen der beiden wichtigsten beteiligten Gruppen untersuchen. Den Befragten beider Gruppen wurde ein Anreiz zur Teilnahme geboten.
Nachtrag: Auszüge aus der Umfrage
Nachfolgend finden Sie weitere ausgewählte Antworten auf Umfragefragen von Teilnehmenden aus den Bereichen NetOps und DevOps. Diese stellen zwar keine vollständige Auflistung dar, vermitteln jedoch einen Eindruck von der Art der eingegangenen Rückmeldungen. Produktnamen wurden zur Gewährleistung der Richtigkeit angepasst; ansonsten sollen die Kommentare unbearbeitet und so veröffentlicht werden, wie sie eingegangen sind.
NetOps
Wenn Sie die Frage „Setzt Ihr Entwicklungsteam die richtigen Prioritäten?“ mit „Nein“ beantwortet haben: Welche Prioritäten sollte das Team Ihrer Meinung nach anders setzen?
- Stabilität, Qualität und Weitblick. Allzu oft arbeiten die Leute unter Hochdruck auf einen Termin hin, wobei vor allem die Qualität leidet. Wenn man zudem nicht über die aktuelle Aufgabe hinausblickt, führt das letztlich zu enorm viel Nacharbeit und suboptimalen Lösungen (es wird irgendetwas zusammengeschustert, das zwar funktionieren mag, aber in keiner Weise optimal oder ideal ist).
- Wir brauchen eine engere Zusammenarbeit zwischen den Entwicklungs- und Systemadministrationsteams. Wir kommen nicht schnell genug von der manuellen Administration weg.
- Ich würde mir wünschen, dass Entwicklungsteams mehr Wert auf Betriebszuverlässigkeit, eine konsistente Architektur und die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Entwicklungsteams legen.
- Anwendungsentwickler machen sich keine Gedanken über Netzwerk oder Sicherheit, die Sicherheitsabteilung ist nur am Rande über die Entwicklung informiert, und das Netzwerkteam erfährt erst nach Abschluss der Entwicklung von den betrieblichen Änderungen.
Wie würden Sie in einer idealen Welt die Interaktion, Kommunikation, Zusammenarbeit usw. zwischen Ihren Entwicklungs- und Betriebsteams verbessern?
- Metriken, Monitoring und Transparenz verbessern, damit beide Seiten über die Performance informiert sind. Die Pipeline automatisieren, um die Bereitstellung von Services zu beschleunigen. Ausreichende Kapazitäten bereitstellen, um lange Bereitstellungszeiten zu vermeiden.
- Ersetzen Sie sie durch intelligentere Personen
- Hören Sie auf, sich gegenseitig als Hindernis zu betrachten, und lassen Sie alle Teams dort mitwirken, wo sie den größten Mehrwert schaffen können. Automatisierung ist großartig, doch ohne ein gewisses Maß an Kontrolle werden Lösungen implementiert, die zwar funktionieren mögen, aber häufig besser und effizienter hätten umgesetzt werden können.
- Die Grenzen zwischen den Entwicklungs- und Betriebsteams sollten weiter verschwimmen. Sie sollten als „ein Team“ mit dem gemeinsamen Ziel betrachtet werden, Anwendungen so bereitzustellen, dass sie auf der verfügbaren Infrastruktur skalierbar und leistungsfähig sind und dabei möglichst wenig zusätzlichen Aufwand verursachen.
- Kommunikation bringt nichts, wenn dein Gesprächspartner geistig einem Stein mit Krawatte entspricht.
- Das F5-Team früher in den Prozess des DEV-Zyklus einbeziehen.
- Das Ops-Team früher in den Entwicklungszyklus einbeziehen
- Gemeinsamer Code und Transparenz der Pipelines. Je mehr Tools sich über Code verwalten lassen, desto besser (z. B. können wir ein F5 BIG-IP nicht sinnvoll über Code verwalten, und das ist eine Schwachstelle in unserem Prozess).
DevOps
Wenn Sie die Frage „Setzt Ihr Ops-Team die richtigen Prioritäten?“ mit „Nein“ beantwortet haben: Welche Prioritäten sollte das Team Ihrer Meinung nach anders setzen?
- Ich würde mir wünschen, dass sie der automatisierten, Cloud-unabhängigen Bereitstellung von Ressourcen in der Cloud Priorität einräumen. Eine Infrastruktur auf Knopfdruck ist definitiv realisierbar und für Entwicklung, Qualitätssicherung und Betrieb nützlich.
- Sie müssen sich darauf einstellen, alles zu automatisieren, womit sie zu tun haben, und aufhören, Angst vor dem Verlust ihres Arbeitsplatzes zu haben.
– Zu viel manuelle Arbeit, keine Automatisierung und mangelndes Verständnis für das technische Kernproblem. Gebt den Entwicklern mehr Handlungsspielraum.
– Sie neigen dazu, Probleme zu lösen, indem sie sie mit Geld bewerfen: mehr (teure) Ausrüstung und mehr Personal für manuelle Routinearbeiten statt Automatisierung.
Wie würden Sie in einer idealen Welt die Interaktion, Kommunikation, Zusammenarbeit usw. zwischen Ihren Entwicklungs- und Betriebsteams verbessern?
- Ich würde mir wünschen, dass das Ops-Team mehr Tools bereitstellt, die die Details der Betriebsumgebung abstrahieren.
- Ich bin Entwickler, und wir müssen die Infrastruktur bereitstellen und automatisieren. Die Ops-Kollegen müssen sich mit Automatisierung und den entsprechenden Tools vertraut machen.
- Das Betriebsteam sollte stärker als Infrastruktur-Support fungieren und die Verwaltung der Infrastruktur automatisieren. Dadurch könnten die Entwickler die Infrastruktur eher als Service nutzen, anstatt sich bei Upgrades, der Serververwaltung usw. auf das Betriebsteam verlassen zu müssen. Außerdem würde ich Mitglieder des Betriebsteams als Bindeglied in andere Teams integrieren, um dazu beizutragen, dass Anwendungen einfacher zu verwalten sind.
- Das Betriebsteam muss vergrößert und direkt in die Entwicklung und das Testen eingebunden werden. Es sollte weniger eine Anlaufstelle für Anfragen und vielmehr ein integrierter Partner an vorderster Front sein.