F5-Umfrage zeigt: Sicherheitsbedenken treiben die schnelle Einführung von Anwendungsdiensten voran

Veröffentlicht am 10. Januar 2017
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Erstmals übertrifft Sicherheit die Verfügbarkeit und wird zur obersten Priorität bei der Anwendungsbereitstellung, während Unternehmen in die Cloud wechseln

SEATTLE – F5 Networks (NASDAQ: FFIV) gab heute die Ergebnisse seines Berichts „State of Application Delivery 2017“ bekannt. Die weltweite Kundenumfrage zeigt, dass die zunehmende Cloud-Nutzung die Nachfrage nach Sicherheitsdiensten für Anwendungen wie WAF, DNSSEC und DDoS-Schutz erhöht. Da eine Ausweitung der Anwendungsdienste häufig zusätzliche Ressourcen erfordert, gaben die Befragten zudem an, verstärkt auf DevOps-Methoden zu setzen, um durch Automatisierung und Programmierbarkeit die betriebliche Effizienz zu steigern. Dieser Bedarf an Skalierbarkeit löst eine kürzere Markteinführungszeit als wichtigsten Treiber für die Einführung von DevOps ab.

„Im vergangenen Jahr verging keine Woche, ohne dass ein Hackerangriff oder eine Sicherheitslücke Schlagzeilen machte“, sagte Ryan Kearny, CTO bei F5. „Dennoch gibt es keine Anzeichen dafür, dass Sicherheitsverletzungen die digitale Transformation von Unternehmen verlangsamen – ganz im Gegenteil. Dieser Bericht zeigt, wie die bisweilen konkurrierenden Anforderungen an den Schutz von Kunden und Daten die Bereitstellung von Apps und App-Diensten in Unternehmen beeinflussen.“

In seiner dritten Ausgabe untersucht der Bericht „State of Application Delivery“ die entscheidende Rolle von Anwendungsdiensten, die es Unternehmen ermöglichen, Anwendungen schneller, intelligenter und sicherer bereitzustellen. Mehr als 2.000 Fachleute aus den Bereichen IT, Netzwerke, Anwendungen und Sicherheit aus aller Welt äußerten sich zu Themen der Anwendungsbereitstellung – von der Cloud-Einführung über wachsende Sicherheitsherausforderungen bis hin zu DevOps, SDN und der Zukunft von Anwendungsdiensten für Unternehmen.

Highlights der Umfrage

Die Umfrage wurde von Teilnehmenden aus aller Welt und aus Branchen wie dem öffentlichen Sektor, Finanzdienstleistungen, Technologie und Bildung beantwortet. Ihre Tätigkeitsbereiche reichten von Infrastruktur, IT-Sicherheit, Anwendungsentwicklung und DevOps bis hin zur Geschäftsleitung. Zu den wichtigsten Erkenntnissen zählen:

  • Sicherheit hat oberste Priorität, und die zunehmende Raffinesse der Angriffe stellt die größte Herausforderung dar: Sicherheitsteams gehen über herkömmliche Firewalls und die bisherigen Grenzen des Unternehmensnetzwerks hinaus, da Hacker zunehmend Anwendungen ins Visier nehmen. Weltweit sind die wichtigsten Sicherheitsdienste, deren Einführung geplant ist, DDoS-Abwehr (21 Prozent), DNSSEC-Schutz (25 Prozent) und Web-Application-Firewall-Dienste (20 Prozent). Laut der Umfrage haben die Unternehmen – darunter auch solche, die sich als Cloud-First-Unternehmen verstehen –, die am stärksten darauf vertrauen, einem Angriff auf Anwendungsebene standhalten zu können, eine WAF installiert.
  • 2017 wird eine Ära der Cloud-Expertise einläuten: Wir leben heute in einer Multi-Cloud-Welt: Vier von fünf Befragten setzen auf eine Hybrid Cloud, und fast ein Drittel (32 Prozent) gibt an, in diesem Jahr öffentliche Cloud-IaaS-Lösungen erwerben zu wollen – ein deutlicher Anstieg gegenüber 25 Prozent im Jahr 2016. Je mehr Apps ein Unternehmen bereitgestellt hat, desto größer ist zudem die Motivation, die betrieblichen Vorteile der Cloud zu nutzen. So verzeichnen die Befragten mit der größten Anzahl an Anwendungen (über 3.000) den höchsten Anteil an Apps in der Cloud.
  • Die Anzahl der bereitgestellten Anwendungsdienste steigt weiter: Unternehmen geben an, dass sie derzeit durchschnittlich 14 Anwendungsdienste bereitgestellt haben (gegenüber durchschnittlich 11 Anwendungsdiensten im Jahr 2016) und planen, in den nächsten 12 Monaten durchschnittlich 17 bereitzustellen.
  • Betriebliche Skalierbarkeit und Programmierbarkeit gewinnen für DevOps höchste Priorität: Angesichts der zunehmenden Zahl von App-Services und der anhaltenden Ausweitung der Cloud setzen Unternehmen auf Automatisierung und Orchestrierung, um ihre Abläufe über verschiedene Umgebungen hinweg zu skalieren. Infolgedessen erachten inzwischen mehr als die Hälfte der Befragten API-fähige Infrastrukturen und Vorlagen als wichtig – gegenüber 31 Prozent beziehungsweise 22 Prozent im Vorjahr. Skalierbarkeit und die Senkung der Betriebskosten sind nach wie vor die beiden wichtigsten Gründe für den Einsatz von SDN-Frameworks. Zudem zeichnet sich bei Unternehmen zunehmend ein Trend zur Standardisierung ab: 2017 setzten 39 Prozent auf nur ein Framework, verglichen mit 32 Prozent im Jahr 2016.
Über F5

F5 (NASDAQ: FFIV) macht Apps für die weltweit größten Unternehmen, Dienstanbieter, Behörden und Verbrauchermarken schneller, intelligenter und sicherer. F5 bietet Cloud- und Sicherheitslösungen, mit denen Unternehmen die Anwendungsinfrastruktur ihrer Wahl nutzen können, ohne Abstriche bei Geschwindigkeit und Kontrolle machen zu müssen. Weitere Informationen finden Sie unter f5.com. Sie können außerdem @f5networks auf Twitter folgen oder uns auf LinkedIn und Facebook besuchen, um mehr über F5, seine Partner und Technologien zu erfahren.

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