Werden Australier Start-ups ihr Geld anvertrauen, wenn sich die bargeldlose Wirtschaft durchsetzt?
Veröffentlicht am 20. November 2018
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Neue F5-Studie zeigt: Für Australier sind Sicherheitsbewusstsein, Vertrauen und Loyalität im anhaltenden Wettbewerb der Zahlungsanbieter von größter Bedeutung
SYDNEY, AUSTRALIEN – F5 Networks gab heute die Ergebnisse einer neuen Studie bekannt. Diese zeigen, dass sich Australien zwar auf eine bargeldlose Wirtschaft zubewegt, die Australier hinsichtlich der Zukunft des Zahlungsverkehrs jedoch weiterhin geteilter Meinung sind. Die Studie Das veränderte Gesicht des Zahlungsverkehrs und der Aufstieg der bargeldlosen Wirtschaft ergab, dass mehr als ein Drittel (34 %) der Australier einem Start-up ihr Geld nicht anvertrauen würde, obwohl heute 58 % der Bevölkerung digitale Banking-Apps nutzen.
Die Studie von F5 untersucht das Zusammenspiel zwischen traditionellen und digitalen Transaktionen. Dabei gaben 60 % der Australier an, dass Sicherheit ihr Verhalten bestimmen werde. Dies knüpft an die frühere F5-Umfrage Komfortkurve an, bei der 63 % der australischen Befragten betonten, dass ihnen Sicherheit wichtiger sei als Komfort.
Jason Baden, Regional Vice President AN/Z bei F5 Networks, erklärte: „Durch die starke Verlagerung hin zu Karten und anderen digitalen Zahlungsmethoden verändert sich unsere Zahlungslandschaft rasant. Wie die Studie jedoch zeigt, räumen die Australier der Sicherheit bei digitalen Transaktionen weiterhin höchste Priorität ein. Um mit FinTechs konkurrieren zu können, müssen Banken ihren Kunden die Bedenken nehmen, indem sie neue Technologien einsetzen, die sowohl Sicherheit als auch ein optimales Nutzererlebnis bieten. Für Banken ist es wesentlich einfacher, in Innovationen zu investieren, als für FinTech-Start-ups, Verbraucher davon zu überzeugen, dass ihr Geld und ihre Daten bei ihnen sicher sind. Letztlich können die Banken dieses Spiel nur verlieren.“
In puncto Sicherheit gilt Bargeld als sicherer als Kartenzahlungen: 57 % der Befragten vertrauen auf Bargeld, aber nur 38 % auf Kartenzahlungen. Trotz der Sicherheitsbedenken deuten die Studienergebnisse jedoch darauf hin, dass die Zukunft des Zahlungsverkehrs bargeldlos ist: 46 % der Menschen verwenden nur einmal pro Woche oder seltener Bargeld, und 34 % haben zu einem beliebigen Zeitpunkt höchstens 20 AU$ in bar bei sich.
Die Studie ergab, dass Karten für Australier das am häufigsten genutzte Zahlungsmittel sind. Mehr als ein Drittel würde je nachdem, ob ein Unternehmen Kartenzahlungen anbietet oder nicht, woanders einkaufen. Dies sollte Unternehmen wachrütteln, die entweder keine Karten akzeptieren oder Gebühren für Kartenzahlungen erheben. Baden ergänzte: „Australien ist bei der Nutzung kontaktloser Zahlungstechnologien bereits weit voraus. Die Digitalisierung des Geldes verschafft FinTechs einen Vorteil, da sie digitale Zahlungen mit nur einem Bruchteil der Gemeinkosten großer Banken problemlos abwickeln können. Banken müssen in Innovationen investieren und das derzeitige Modell in Richtung einer digitalen, bargeldlosen Wirtschaft weiterentwickeln.“
Weitere wichtige Erkenntnisse aus der Studie sind:
- Nur 20 % der Menschen besuchen ihre Bank höchstens einmal im Jahr, während 6 % nie dorthin gehen.
- Die Australier erkennen zunehmend, dass sie ihre Bankgeschäfte künftig seltener über ein traditionelles Finanzinstitut abwickeln werden. 16 % geben an, dass sie ihrer Meinung nach in zehn Jahren keine Bank mehr benötigen werden.
- Die Zukunft der Finanzwelt ist mobil: 48 % der Menschen nutzen Apps zur Verwaltung ihrer Finanzen.
Über die Studie
F5 Networks beauftragte die globale Marktforschungsagentur The Leading Edge mit der Durchführung einer Online-Umfrage unter Australiern im Alter von 18 bis 65 Jahren zu ihren Zahlungsgewohnheiten und ihrem Verhältnis zu Banken. Die Studie wurde zwischen dem 4. und 10. Juli 2018 durchgeführt und von 1.034 Personen vollständig beantwortet.
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