Single Sign-On (SSO)
Was ist Single Sign-on?
Single Sign-On (SSO) ermöglicht Benutzern den Zugriff auf mehrere Systeme und Dienste mit nur einem einzigen Authentifizierungsvorgang. Dank SSO müssen Benutzer nicht mehr für jedes System oder jeden Dienst separate Benutzernamen und Passwörter eingeben, was die Benutzerfreundlichkeit erheblich verbessert.
Bei der Nutzung von Intranetsystemen kann beispielsweise die Anmeldung bei Windows zugleich automatisch den Zugriff auf Groupware und Dateiserver ermöglichen. Je mehr Systeme und Dienste die Benutzer verwenden, desto wichtiger wird SSO. Da Geschäftsanwendungen heute zunehmend in webbasierten Umgebungen bereitgestellt werden, ist die Einrichtung von SSO für mehrere Webanwendungen zu einer entscheidenden Voraussetzung geworden, um sowohl die Benutzerfreundlichkeit als auch die betriebliche Effizienz zu verbessern.
Eine effektive Methode zur Umsetzung von SSO ist die Einführung von Authentifizierungsmechanismen mithilfe von Reverse-Proxys. Wird ein Reverse-Proxy vor einer Website eingesetzt, übernimmt er die Benutzerauthentifizierung und leitet die Anfragen authentifizierter Benutzer entsprechend ihren Zugriffsberechtigungen an die jeweiligen Webanwendungen weiter. Ein Produkt, das diese Funktionalität unterstützt, ist F5 BIG-IP Access Policy Manager (APM).
SSO ist nicht auf interne Systeme und Dienste beschränkt, sondern kann auch externe Dienste einbeziehen und so domänenübergreifendes Single Sign-On ermöglichen. Hierfür müssen Informationen zu Benutzerattributen und zur Zugriffssteuerung zwischen den Domänen übertragen werden. Technologien wie SAML (Security Assertion Markup Language) ermöglichen dies. Domänenübergreifendes SSO wird als föderierte Authentifizierung bezeichnet, und F5 BIG-IP APM unterstützt ebenfalls SAML für eine sichere und nahtlose Zugriffsverwaltung.

