F5 BIG-IP für NetApp StorageGRID S3-Cluster bereitstellen


Dieser Leitfaden zeigt Ihnen, wie Sie F5 BIG-IP Local Traffic Manager (LTM) vor einem NetApp StorageGRID-S3-Cluster bereitstellen und den gesamten Cluster als einen einzigen, hochverfügbaren S3-Endpunkt präsentieren. BIG-IP verteilt Anfragen auf die StorageGRID-Knoten und führt benutzerdefinierte HTTP/HTTPS-Zustandsüberwachungen durch, um ausgefallene oder gerade außer Betrieb genommene Knoten zu umgehen. So erhalten Storage- und Netzwerkteams einen einzigen leistungsfähigen Zugangspunkt zum Cluster. Da die Bereitstellung von KI-Daten mehr Lese- und Schreibverkehr auf den Objektspeicher verlagert, als dessen integrierte Lastverteilung bewältigen kann, wird dieser Zugangspunkt zur zentralen Kontrollinstanz, die eine schnelle und ausfallsichere Verbindung zwischen Storage und Compute gewährleistet.

Das Verfahren wurde mit einer virtuellen BIG-IP-Bereitstellung vor einem NetApp StorageGRID-Cluster mit vier Knoten validiert. Neben der Ansible-Automatisierung werden auch alle manuellen Schritte beschrieben, sodass sich die Bereitstellung in verschiedenen Umgebungen reproduzieren lässt.

Was dieser Leitfaden behandelt

  • Netzwerkkonfiguration (Self-IPs, VLANs)
  • Benutzerdefinierter HTTP/HTTPS-S3-Zustandsmonitor
  • Pool-Definitionen mit Least-Connections-Lastverteilung
  • Optimierte TCP-Profile für S3-Datenverkehr (CUBIC)
  • Konfigurationen virtueller Server mit Quelladressübersetzung
  • End-to-End-Validierung mithilfe von Warp-Benchmarking
  • Ansible-Automatisierung

Was Sie benötigen

  • Administratorzugriff auf BIG-IP und NetApp StorageGRID
  • Grundlegende Kenntnisse in der L2-/L3-Netzwerktechnik

Hochverfügbarkeit

Leiten Sie Datenverkehr problemlos um ausgefallene oder im Drain-Modus befindliche StorageGRID-Knoten herum.

Optimierte Leistung

Benutzerdefinierte TCP-Profile und CUBIC-Überlastungssteuerung für S3.

Wiederholbare Automatisierung

Automatisieren Sie Bereitstellungen in verschiedenen Umgebungen mit Ansible.