Service Mesh für Microservices 2.0
Mohamad Bayan, Senior Solutions Architect bei Verizon
In den vergangenen Jahren haben sich Microservices-Architekturen zunehmend etabliert, da große Unternehmen sie in der Hoffnung einführen, Software schneller bereitstellen, Innovationen und die Einführung neuer Technologien erleichtern sowie flexibler reagieren und fundierte Entscheidungen treffen zu können. Die meisten Anwender sind jedoch letztlich bei einem „verteilten Monolithen“ gelandet und können die eigentlichen Vorteile von Architekturen wie polyglotten Microservices nicht ausschöpfen.
In seinem Vortrag auf der NGINX Conf 2018 berichtet Mohamad von seinen Erfahrungen mit Microservices bei Verizon. Er zeichnet den Weg seines Teams zu seiner Microservices-2.0-Lösung nach und geht dabei auch auf die Herausforderungen ein, die sich ergaben, als verschiedene Teams unterschiedliche Technologie-Stacks für die Entwicklung von Microservices einführten. Die Strategie von Microservices 2.0 besteht darin, eine Plattform zu nutzen, die Kubernetes und ein Service Mesh als „äußere Architektur“ kombiniert und so die Entwicklung geschäftsorientierter, polyglotter Services ermöglicht, die von dieser Architektur entkoppelt sind.