Q2 bleibt mit F5 auf Erfolgskurs und wehrt 99 % der automatisierten Angriffe ab
Q2 ist ein führender Anbieter von Lösungen für die digitale Transformation im Finanzdienstleistungssektor und betreut Banken, Kreditgenossenschaften, alternative Finanzdienstleister und Fintech-Unternehmen in den USA und weltweit. Angesichts der rasanten Zunahme automatisierter Angriffe und betrugsbedingter Verluste setzt das Unternehmen F5 Distributed Cloud Services ein, um schädliche Automatisierung um 99 % zu reduzieren. Die Lösungen von F5 bieten einfach zu verwaltenden Bot-Schutz und Einblicke in das Nutzerverhalten, um Betrug wirksamer zu bekämpfen.
Herausforderung
Im Jahr 2024 wurden Finanztransaktionen im Wert von mehr als 3,4 Billionen US-Dollar über die Q2-Plattform abgewickelt. Von seinem Hauptsitz in den USA und seinen internationalen Niederlassungen aus betreut das Softwareunternehmen weltweit mehr als 1.200 Finanzinstitute. Zu seinen Kunden zählen mehr als 40 % der 100 größten US-Banken und 40 % der 100 größten Kreditgenossenschaften des Landes. Q2 bietet Technologien für Finanztransaktionen, die rund 37 Millionen privaten und gewerblichen Kontoinhabern über Regionen und Geräte hinweg jederzeit verfügbare, einheitliche Nutzererlebnisse ermöglichen – einschließlich Voice-Banking. Die Kontotransaktionen auf der Q2-Plattform reichen von Kontostandsabfragen bis hin zu hohen Überweisungen für Immobilienkäufe oder Geschäftskredite.
Da so viel Geld und Kundenvertrauen auf dem Spiel stehen, kann Q2 bei der Sicherheit keine Kompromisse eingehen. Die US-amerikanische Federal Trade Commission schätzt die jährlichen Verluste durch Finanzbetrug auf 10 Milliarden US-Dollar – Tendenz steigend. Kontoübernahmen, die häufig durch Credential Stuffing oder andere böswillige Anmeldeversuche erfolgen, sind für einen großen Teil dieser Verluste verantwortlich. Im Jahr 2020 musste Q2 bereits eine halbe Milliarde Anmeldeversuche pro Monat bewältigen, von denen 82 % Credential-Stuffing-Angriffe waren. So konnte es nicht weitergehen.
„Die Angreifer beanspruchten einen Großteil unserer Ressourcen“, sagt Lou Senko, Chief Availability Officer bei Q2. „Wir mussten unsere Infrastruktur auf ein Vielfaches ihrer ursprünglichen Größe skalieren, nur um die Angriffe bewältigen und verhindern zu können, dass sie die Verfügbarkeit unserer Dienste beeinträchtigen. Uns war klar, dass wir unsere Verteidigungsstrategie ändern mussten.“
“F5 Distributed Cloud Bot Defense bietet uns Skalierbarkeit, Geschwindigkeit und Präzision ”
Lou Senko, Chief Availability Officer, Q2
Die Lösung musste hochentwickelt sein. Vertrauen ist zwar von entscheidender Bedeutung, doch Kunden von Finanzdienstleistern reagieren empfindlich auf Verzögerungen oder Unterbrechungen beim Zugriff. Darüber hinaus müssen Banken und Kreditgenossenschaften regelmäßig neue und zunehmend individuell zugeschnittene Nutzererlebnisse anbieten und dabei strenge regulatorische Vorgaben einhalten. Q2 stellt einen Großteil dieser Innovationen bereit und bietet kontinuierlich neue Funktionen und eine stärkere Personalisierung. Diese Änderungen können jedoch auch die Angriffsfläche vergrößern, insbesondere da fast drei Viertel der Anmeldungen über Mobilgeräte erfolgen.
Die neue Sicherheitslösung musste diese Herausforderungen bewältigen, Fehlalarme minimieren und zugleich unerwünschten Datenverkehr blockieren, ohne die Leistung für menschliche Nutzer zu beeinträchtigen. Außerdem musste sie einfach zu verwalten sein, damit Senkos Team weniger Zeit für die Abwehr und mehr für die Performance und neue Funktionen aufwenden konnte.
Glücklicherweise setzt Q2 auf enge Partnerschaften, um solch gegensätzliche Anforderungen zu erfüllen. Da in seinen Rechenzentren bereits F5 BIG-IP Produkte eingesetzt wurden, gehörte F5 schon zu diesen Partnern.
Lösung
Nach Prüfung anderer Optionen entschied sich Q2 für F5 Distributed Cloud Bot Defense. Die Lösung gehört zur Distributed Cloud Services-Produktfamilie aus SaaS-basierten Lösungen für Sicherheit, Netzwerke und Anwendungsmanagement. Die Lösung zur Bot-Abwehr bietet nicht nur eine überragende Wirksamkeit und die Möglichkeit, mit dem Unternehmenswachstum zu skalieren, sondern passte auch zu der bei Q2 anstehenden Umstellung auf eine reine Cloud-Architektur.
“Wir haben uns auch Wettbewerber angesehen, sind aber der Meinung, dass F5 beim Schutz vor Bots führend ist und daher den größten Nutzen für unsere Investition bietet. Außerdem war die Zusammenarbeit mit dem F5-Team stets unkompliziert. ”
Lou Senko, Chief Availability Officer, Q2
Als Q2 Distributed Cloud Bot Defense erstmals in Betracht zog, verfügte das Unternehmen über eine umfangreiche Hybrid-Cloud-Infrastruktur, die private und öffentliche Clouds sowie Rechenzentren umfasste. Unter anderem aufgrund veränderter regulatorischer Rahmenbedingungen sollte Q2 schon bald damit beginnen, seine Rechenzentren abzuschaffen. Hunderttausende Workloads mussten verlagert werden, ohne den Kundenbetrieb oder die Cybersicherheit zu beeinträchtigen. Distributed Cloud Bot Defense konnte während der gesamten dreijährigen Migration nahtlosen Schutz bieten – unabhängig davon, wo diese Workloads gehostet wurden. Weitere Kriterien, die Q2 bei der Entscheidung für F5 überzeugten, waren die einfache Implementierung und Verwaltung, die geringe Zahl an Fehlalarmen, die Transparenz für Kontoinhaber und das insgesamt gute Preis-Leistungs-Verhältnis.
„Wie alle anderen achten auch wir auf den Preis“, sagt Senko. „Wir haben uns Wettbewerber angesehen, sind aber der Meinung, dass F5 beim Schutz vor Bots führend ist und uns daher den größten Gegenwert für unsere Investition bietet. Außerdem war die Zusammenarbeit mit dem F5-Team schon immer unkompliziert.“
Zum Zeitpunkt der Implementierung waren die Systeme des Unternehmens mitunter mehr als vier Millionen schädlichen Sitzungen pro Stunde ausgesetzt. Q2 legte Richtlinien fest, die regelten, wann und wie die F5-Lösung Datenverkehr kennzeichnete, blockierte und abwehrte. Die Ergebnisse waren beeindruckend.
Ergebnisse
99 % der bösartigen Automatisierung abwehren
Der automatisierte Datenverkehr sank sofort von einem Höchststand von 88 % des gesamten Datenverkehrs (einschließlich legitimer Automatisierung durch Finanzdienstleistungsaggregatoren) auf 3 % Ende 2022.
„Wir blockierten fast 40 Milliarden Sitzungen pro Jahr, also beinahe 70.000 pro Minute, bevor sie überhaupt unseren Anwendungsdienst erreichen konnten“, so Senko.
Der automatisierte Datenverkehr ist trotz eines von Senko als „rasant“ bezeichneten Geschäftswachstums weiter zurückgegangen und macht heute weniger als 1 % aus. Die Q2-Plattform unterstützt 22 % mehr aktive Nutzer, die 45 % mehr Transaktionen durchführen als noch vor zwei Jahren. Da das Unternehmen zunehmend nicht nur Privatkundenbanken, sondern auch Geschäftsbanken bedient, hat sich das gesamte Transaktionsvolumen in US-Dollar mehr als verdoppelt. Senko erklärt: „Wir bewegen fast 10 Millionen US-Dollar pro Minute.“
Dennoch ist die Zahl der automatisierten Angriffe, die abgewehrt werden müssen, auf durchschnittlich weniger als 2.000 pro Minute gesunken. Auch die Angriffsdauer ist gegenüber ihrem Höchststand um mehr als 90 % zurückgegangen.
„Wenn Angreifer erkennen, dass wir geschützt sind, ziehen sie weiter“, sagt Senko. „Und wenn doch einmal etwas auftritt, reagiert F5 schnell. Wir können eine kleine Feinabstimmung vornehmen und das Problem beheben. Wir waren damit so erfolgreich, dass unsere Kunden dies inzwischen erwarten.“
Das Benutzererlebnis kostengünstiger schützen
Bots zu stoppen ist nur der Anfang. „Die Qualität der Benutzererfahrung steht hier unter genauer Beobachtung“, sagt Senko. Q2 erfasst Verfügbarkeit und Qualität bis auf ein Zehntausendstel Prozent genau. 2024 lag die durchschnittliche Verfügbarkeit über alle Kunden hinweg bei 99,9822 %. In den vier Jahren vor der Implementierung von Distributed Cloud Bot Defense betrug dieser Wert durchschnittlich 99,9312 %. Diese Verbesserung ist für die Kunden von Q2 von Bedeutung, da sie bei diesem Verfügbarkeitsniveau 50 % weniger Ausfallzeit bedeutet. Die Benutzererfahrung hängt jedoch auch von anderen Faktoren ab.
„Verfügbarkeit bedeutet nicht nur, dass die Systeme laufen, sondern auch, dass sich die Menschen anmelden, ein herausragendes Nutzererlebnis genießen und ohne unnötige Hürden das tun können, was sie tun wollten“, so Senko. Fehlalarme, die legitimen Datenverkehr blockieren, könnten dies verhindern. Mit der Lösung von F5 seien Fehlalarme jedoch „für uns kein Problem gewesen“, sagt Senko.
“Durch den Einsatz von F5 Distributed Cloud Bot Defense erreicht dieser Datenverkehr unsere Infrastruktur gar nicht erst. Das Benutzererlebnis wird nicht beeinträchtigt, und die Infrastruktur muss nicht erweitert werden, um ihn zu bewältigen. Das bringt uns einen echten Kostenvorteil. ”
Lou Senko, Chief Availability Officer, Q2
Auch hat die F5-Sicherheitslösung die Reaktionszeit der Anwendung nicht merklich verlangsamt. Gleichzeitig gilt: Je mehr Angriffe Distributed Cloud Bot Defense blockiert, desto besser ist das Benutzererlebnis. Schon ein einziger automatisierter Angriff kann andere Transaktionen beeinträchtigen, selbst wenn er nicht zu einer Sicherheitsverletzung führt.
„Die schädlichen Bots verursachen heute nicht nur weitere 100.000 Anmeldungen, sondern fast 400 Anmeldungen pro Sekunde“, sagt Senko. „Dadurch verschlechtert sich das Benutzererlebnis, und Komponenten sind nicht mehr verfügbar, weil sie überlastet werden.“
Die Infrastruktur überzudimensionieren, um solche Spitzen abzufangen, ist nicht kosteneffizient. Glücklicherweise, so Senko, „erreicht dieser Datenverkehr mit Distributed Cloud Bot Defense unsere Infrastruktur gar nicht erst. Das Benutzererlebnis wird nicht beeinträchtigt, und die Infrastruktur muss nicht erweitert werden, um ihn zu bewältigen. Das bringt uns einen echten Kostenvorteil.“
Bei Strategiewechseln agil skalieren
Distributed Cloud Bot Defense hat während der fast abgeschlossenen Cloud-Migration von Q2 durchgehend zuverlässigen Schutz geboten. „In der hektischen Phase unserer Plattformmigration war F5 bei Problemen schnell zur Stelle, erkannte die Ursache, griff zum Telefon und behob sie“, so Senko.
Das ist wichtig, denn das Unternehmenswachstum hat sich nicht in der Größe seines Teams niedergeschlagen. „Die Workloads sind um mehrere Tausend Prozent gestiegen“, sagt Senko. „Mit unserem Umstieg von den Rechenzentren werden wir von etwa 12.000 Servern auf 400.000 Container wechseln. Dafür stellen wir kein zusätzliches Personal ein. Es geht darum, mithilfe von Tools und Automatisierung zu skalieren.“ Distributed Cloud Bot Defense skaliert mit ihnen.
Als Senko gebeten wird, seine Erfahrungen mit der Lösung zusammenzufassen, nennt er tatsächlich als Erstes die Skalierbarkeit.
„F5 Distributed Cloud Bot Defense bietet uns Skalierbarkeit, Geschwindigkeit und Präzision“, sagt er. „Ohne diese drei Dinge leiden unsere Lösungen und unser Ruf.“
Mit flexiblen Abonnementoptionen auf Veränderungen reagieren
Vor Kurzem steigerte Q2 seine Agilität weiter, indem es sich für das Flexible Consumption Program (FCP) von F5 entschied. Diese Abonnementoption ermöglicht es Q2, bei Bedarf eigenständig Lizenzen für weitere Distributed Cloud Services zu erwerben oder diese in neuen Umgebungen bereitzustellen.
Senko sagt: „Wir wollten die Möglichkeit haben, neue Entwicklungen von F5 auszuprobieren und unsere Ausgaben im Laufe der Zeit an die veränderte Nutzung anzupassen.“ So hat sein Team beispielsweise kürzlich Distributed Cloud Data Intelligence implementiert. Die Lösung hilft dabei, ungewöhnliches Nutzerverhalten, Anmelde- und andere Interaktionsmuster sowie Infrastrukturmerkmale zu erkennen, die zur Betrugsprävention beitragen können.
Betrug durch erweiterte Datenintelligenz reduzieren
„Bei unseren Kunden nimmt der Betrug explosionsartig zu“, sagt Senko. „Im Vergleich zum Vorjahr ist er um 14 % gestiegen, und der Schaden in der Branche hat gerade die Marke von 10 Milliarden US-Dollar überschritten. Deshalb konzentrieren wir uns jetzt verstärkt auf den Bereich Betrugsbekämpfung.“
Distributed Cloud Data Intelligence arbeitet mit bestehenden Entscheidungstools und -prozessen zusammen, um mutmaßlichen Betrug zu erkennen, bevor er geschieht. Die Lösung ergänzt die Hyperpersonalisierung, die Q2 seinen Kunden bietet.
„Die Verhaltensweisen und Merkmale, die das Erlebnis für die Nutzer individueller machen, helfen auch bei der Betrugserkennung“, erklärt Senko. „Mithilfe der Endpoint Intelligence von F5 reichern wir unsere Daten über den jeweiligen Nutzer und die Sitzung an, um fundiertere Entscheidungen zu treffen.“
Im Idealfall können Betrugsversuche dadurch früher als je zuvor verhindert werden. Senko erklärt: „Wenn wir Sie für verdächtig halten, hätten wir Sie wahrscheinlich gar nicht erst anmelden lassen sollen, oder? Mithilfe der Informationen, die wir jetzt von F5 beziehen, können Sitzungen künftig direkt bei der Anmeldung blockiert werden. Wir freuen uns, derzeit daran zu arbeiten, und ich hoffe, dass wir mit der Zeit einen Zusammenhang zwischen der Anzahl blockierter verdächtiger Sitzungen und dem Rückgang von Betrugsfällen feststellen können.“
Der Name Q2 mag sich auf das zweite Quartal eines Geschäftsjahres beziehen, doch mit seinem Ansatz zur Cybersicherheit stellt das Unternehmen die Weichen für eine weitaus längerfristige Zukunft. Senko sagt: „Bei unserer Verfügbarkeit, unserem Wachstum und der Art und Weise, wie wir einige dieser Technologien einsetzen, sind wir branchenführend. Damit sind wir bestens aufgestellt, um in naher Zukunft zu einem Milliardenunternehmen zu werden. F5 ist für uns ein hervorragender Partner, und der Bereich Data Intelligence wird unsere Beziehung nur noch weiter vertiefen.“

Vorteile
- 99 % der schädlichen automatisierten Zugriffe abwehren
- Schützen Sie das Benutzererlebnis bei geringeren Kosten
- Bei strategischen Veränderungen agil skalieren
- Betrug durch verbesserte Datenintelligenz reduzieren
Herausforderungen
- Rasant zunehmender Finanzbetrug
- Automatisierte Angriffe, die in Spitzenzeiten 88 % des Datenverkehrs ausmachten
- Überlastete Verfügbarkeits- und Cybersicherheitsteams
- Rasantes Unternehmenswachstum und Cloud-Migration