Agentenbasierte KI im Bankwesen absichern: Von der Governance-Lücke zur kontinuierlichen Kontrolle
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Agentische KI ist im Bankwesen längst kein Experiment mehr: 65 % der Finanzinstitute setzen KI im Produktivbetrieb ein, und 42 % nutzen autonome Agenten, die ohne menschliche Bestätigung Transaktionen ausführen, Zahlungen weiterleiten und Kreditparameter anpassen. Doch die Sicherheitsarchitektur, auf die sich die meisten Banken verlassen, wurde für Systeme entwickelt, die reagieren – nicht für Systeme, die Entscheidungen treffen.
Dieses Webinar beleuchtet die strukturelle Sicherheitslücke, die entsteht, wenn KI-Systeme gleichzeitig auf der Verhaltens-, API- und Infrastrukturebene agieren – und erklärt, warum perimeterbasierte Abwehrmaßnahmen, vierteljährliche Richtlinienüberprüfungen und manuelle Behebungsprozesse der Bedrohung grundsätzlich nicht gerecht werden. Wir betrachten die regulatorische Konvergenz von DORA, dem EU AI Act und NIST, das neue Verantwortlichkeitsmodell für CISOs, CTOs und CROs sowie den erforderlichen Architekturwandel, um KI auf der Inferenzebene zu steuern – dort, wo Absicht auf Ausführung trifft. Die Teilnehmenden erhalten einen praxisorientierten Rahmen, um den Kreislauf zwischen adversarialen Tests, automatisierter Behebung und Durchsetzung in Echtzeit zu schließen.
Die wichtigsten Erkenntnisse:
- Die Governance-Lücke ist strukturell bedingt und nicht auf die Personalausstattung zurückzuführen
- Agentische KI schafft drei gleichzeitige Schwachstellenebenen
- Die Inferenzschicht ist der neue Sicherheitsperimeter
- Die regulatorische Konvergenz ist real und beschleunigt sich
- Sicherheit, Risikobehebung und Durchsetzung müssen als ein einziges durchgängiges System funktionieren
Referenten

Sean Murphy
CISO für Nordamerika
F5

Frank Yue
Manager für technisches Marketing
F5