Was ist eine UDP-Flood-Attacke?
UDP ist ein Standardprotokoll für die Kommunikation über IP-Netzwerke. Da UDP-Pakete jedoch zustandslos sind, erfordern sie im Gegensatz zu TCP weniger Fehlerprüfungen und Validierungen. Bei einem UDP-Flood-Angriff wird versucht, einen Server mit Anfragen zu überlasten, indem die Verbindungstabellen an jedem erreichbaren Port des Servers ausgelastet werden.
Wenn die Verbindungstabelle mit diesen Anfragen gefüllt wird, können gültige Anfragen nicht mehr verarbeitet werden, und der Server ist für legitime Clients möglicherweise nicht mehr erreichbar.
F5 BIG-IP Advanced Firewall Manager (AFM) und BIG-IP Local Traffic Manager (LTM) verhindern diese Art von Angriff, indem sie nach dem Prinzip „standardmäßig verweigern“ vorgehen. In dieser Konfiguration verweigert das System solche Verbindungen standardmäßig, sofern sie nicht von einer bekannten Quelle stammen. Dadurch erreichen die UDP-Flood-Anfragen das geschützte Netzwerk gar nicht erst und beeinträchtigen somit auch nicht die Netzwerkleistung.
