API-Schutz für den öffentlichen Sektor in isolierten Netzwerken


Behörden des öffentlichen Sektors setzen auf APIs, um Dienstleistungen zu modernisieren, Altsysteme zu integrieren und die Erfüllung ihrer Aufgaben in zivilen Diensten, Verteidigungssystemen, Gesundheitsplattformen und kritischen Infrastrukturen zu unterstützen. APIs ermöglichen Interoperabilität und Datenaustausch in komplexen, über Jahrzehnte gewachsenen Umgebungen und zählen mittlerweile zu den am schwierigsten zu verwaltenden und abzusichernden Komponenten.

Viele Behörden betreiben ausschließlich On-Premises-Umgebungen, die Legacy-Plattformen, maßgeschneiderte Anwendungen und vertrauenswürdige Integrationen umfassen. In diesen Umgebungen ist es oft schwierig, den Überblick über APIs zu behalten: Sie sind häufig undokumentiert, unzureichend verstanden, werden ohne klare Zuständigkeit übernommen und tragen zu technischen Altlasten bei. Von Sicherheits- und Compliance-Teams wird erwartet, dass sie kritische Dienste und sensible Daten schützen sowie die kontinuierliche Erfüllung des behördlichen Auftrags gewährleisten – selbst wenn ihnen ein verlässlicher Überblick über die in der Produktionsumgebung betriebenen APIs fehlt.

F5 API Security Local Edition wurde speziell für den Einsatz in diesen lokalen IT-Umgebungen des öffentlichen Sektors entwickelt. Die Lösung sorgt für eine kontinuierliche und verlässliche API-Transparenz, indem sie APIs direkt anhand des beobachteten F5 BIG-IP-Produktivdatenverkehrs erkennt und dokumentiert. Sie wird vollständig innerhalb der behördeneigenen Infrastruktur betrieben und ist weder auf Cloud-Dienste noch auf externe Analysen oder eine Internetverbindung angewiesen. So können Behörden APIs verstehen, verwalten und schützen und gleichzeitig die vollständige Kontrolle über Daten, Systeme und betriebliche Grenzen behalten.

Die Herausforderung der API-Transparenz in lokalen Behördenumgebungen

Netzwerke des öffentlichen Sektors unterliegen häufig betrieblichen, regulatorischen und sicherheitsbezogenen Einschränkungen. Viele Behörden betreiben isolierte Netzwerke, als Verschlusssache eingestufte Systeme und Anwendungen oder souveräne Infrastrukturen, bei denen externe Verbindungen untersagt sind. Die meisten API-Sicherheitslösungen sind für Transparenz und Verwaltung häufig auf externe Cloud-Verarbeitung und Cloud-/SaaS-Konsolen angewiesen, die für diese Umgebungen nicht geeignet sind.

Im Zuge der Modernisierung von Behörden nimmt die Zahl der APIs in Anwendungen, die vollständig in lokalen Rechenzentren betrieben werden, stetig zu. Altsysteme werden über neue Schnittstellen zugänglich gemacht, während moderne Anwendungen zusätzliche Endpunkte bereitstellen. Ohne kontinuierliche Erkennung bleiben undokumentierte APIs und vergessene Schnittstellen außerhalb der offiziellen Übersicht und Kontrolle in Betrieb. Dadurch steigt das Risiko, dass sensible Daten offengelegt werden, unbefugte Zugriffe auf Systeme erfolgen und laterale Bewegungen unbemerkt bleiben.

API Security Local Edition trägt dazu bei, diese Herausforderungen zu bewältigen, indem der API-Datenverkehr innerhalb der lokalen Umgebung passiv beobachtet wird. Die Lösung rekonstruiert und überwacht Endpunkte, Pfade und Nutzungsmuster auf Grundlage des tatsächlichen Verhaltens statt statischer Dokumentation. Das Ergebnis ist ein kontinuierlich aktualisiertes API-Inventar, das widerspiegelt, was im Netzwerk einer Behörde tatsächlich ausgeführt wird.

Kontinuierliche API-Transparenz ohne Beeinträchtigung geschäftskritischer Systeme

Kontinuierliche API-Transparenz ohne Beeinträchtigung geschäftskritischer Systeme

API Security Local Edition analysiert den API-Datenverkehr außerhalb des eigentlichen Datenpfads und lässt sich in BIG-IP integrieren, um eine umfassende Überwachung von APIs zu ermöglichen, ohne bestehende Datenflüsse zu beeinträchtigen. Dieser Ansatz ist für Behördensysteme von entscheidender Bedeutung, da diese eine vorhersehbare Leistung, stabile Zertifizierungen und eine unterbrechungsfreie Verfügbarkeit erfordern.

Beim Aufruf von APIs werden deren Struktur und Verhalten automatisch erfasst. Neue Endpunkte werden erkannt, sobald sie verwendet werden. Änderungen der Nutzungsmuster werden im Laufe der Zeit berücksichtigt. Durch dieses kontinuierliche Lernen bleibt die Transparenz auch dann präzise, wenn sich Systeme weiterentwickeln, Auftragnehmer wechseln, Programme zwischen Teams übergeben und APIs aktualisiert oder neu hinzugefügt werden.

Da diese Lösung weder Änderungen an Anwendungen noch eine Umstrukturierung der Architektur erfordert, können Behörden sie mit minimalem Betriebsrisiko in mehreren lokalen Umgebungen bereitstellen, in denen BIG-IP bereits vorhanden ist.

Kontinuierliche API-Transparenz ohne Beeinträchtigung geschäftskritischer Systeme

Speziell für Air-Gap-Umgebungen und den Offline-Betrieb entwickelt

Speziell für Air-Gap-Umgebungen und den Offline-Betrieb entwickelt

Viele Organisationen des öffentlichen Sektors betreiben physisch isolierte oder nicht vernetzte Umgebungen, die der Unterstützung nationaler Sicherheitsaufgaben, der Verarbeitung geheimer Workloads und dem Betrieb sensibler Systeme dienen. In diesen Umgebungen sind externe Verbindungen nicht zulässig, und sämtliche Tools müssen lokal ausgeführt werden.

API Security Local Edition wurde speziell für die Bereitstellung in isolierten Umgebungen entwickelt. Sämtliche Analysen sowie die Verarbeitung von Metadaten und die Verwaltung erfolgen innerhalb der lokalen Umgebung. Weder API-Datenverkehr noch Protokolle oder Telemetriedaten verlassen das Netzwerk. Für Transparenz, Betrieb oder Verwaltung sind keine externen Dienste erforderlich.

Dieses Konzept ermöglicht es Sicherheits- und Betriebsteams, selbst in vollständig isolierten Netzwerken moderne Transparenz und Kontrolle über APIs zu erlangen. Behörden können undokumentierte APIs erkennen, deren Nutzung überwachen und potenzielle Risiken nachvollziehen, ohne dabei die strikte Abschottung oder die Einhaltung interner Richtlinien zu beeinträchtigen.

Speziell für Air-Gap-Umgebungen und den Offline-Betrieb entwickelt

Schutz sensibler Daten in lokalen APIs

Schutz sensibler Daten in lokalen APIs

APIs von Behörden verarbeiten häufig sensible Daten wie personenbezogene Daten, Gesundheitsakten, Finanzdaten und operative Informationen. Diese Datenflüsse sind oft in Legacy-Architekturen eingebettet, die nicht für moderne Transparenz- und Monitoring-Tools konzipiert wurden.

API Security Local Edition bietet Einblicke in API-Anfragen und -Antworten und hilft Behörden so zu erkennen, ob sensible Daten in ihren eigenen Umgebungen offengelegt und abgerufen werden. Durch die Beobachtung des tatsächlichen Datenverkehrs macht die Lösung Muster bei der Datenverarbeitung sichtbar, die andernfalls möglicherweise verborgen blieben.

Diese kontinuierliche Transparenz hilft Behörden, das Risiko einer unbeabsichtigten Offenlegung sensibler Daten oder eines unbeabsichtigten Zugriffs darauf zu verringern. Zugleich stärkt sie ihre Fähigkeit, die Einhaltung von Vorschriften anhand von Nachweisen zu belegen, die direkt aus dem Verhalten der APIs abgeleitet werden.

Schutz sensibler Daten in lokalen APIs

Manuelle Dokumentation und Wissenslücken beseitigen

Manuelle Dokumentation und Wissenslücken beseitigen

Viele Organisationen, darunter auch solche im öffentlichen Sektor, haben häufig mit unvollständiger oder veralteter API-Dokumentation zu kämpfen. Manuelle Nachverfolgungsmethoden lassen sich nicht auf komplexe On-Premises-Umgebungen skalieren und erweisen sich bei Audits oder Systemübergaben häufig als unzureichend.

API Security Local Edition lernt kontinuierlich dazu und erstellt auf Grundlage der beobachteten API-Nutzung automatisch OpenAPI-Spezifikationen. Diese Spezifikationen bilden sowohl die API-Bestände als auch die tatsächliche Nutzung der APIs ab. Zudem lässt sich die Dokumentation problemlos aktuell halten, wenn APIs weiterentwickelt werden und sich interne Systeme ändern. Dadurch entfällt die manuelle Dokumentation, und Sicherheits-, Compliance- und IT-Teams können die notwendige Kontrolle über alle Aspekte der internen Bedrohungslage besser aufrechterhalten.

Ein präzises API-Inventar und eine aktuelle API-Dokumentation unterstützen die interne Governance, Sicherheitsüberprüfungen, Compliance-Aktivitäten und die langfristige Betriebskontinuität in Behördenprogrammen.

Manuelle Dokumentation und Wissenslücken beseitigen

Strategischer Mehrwert für Aufgaben des öffentlichen Sektors

API Security Local Edition ermöglicht es Organisationen des öffentlichen Sektors, die Kontrolle über eine wachsende und häufig unsichtbare API-Angriffsfläche vollständig innerhalb ihrer lokalen Umgebungen zurückzugewinnen. Die Lösung sorgt für kontinuierliche API-Transparenz und trägt dazu bei, die notwendige Überwachung und Kontrolle über APIs sowie die von ihnen unterstützten Systeme, Daten und Dienste aufrechtzuerhalten – und das alles in physisch isolierten und nicht vernetzten Umgebungen.

Indem Behörden API-Sicherheit und -Governance auf realen Erkenntnissen aus dem Produktivbetrieb aufbauen, können sie ihre Cybersicherheitslage stärken, ihre Compliance-Bereitschaft verbessern und geschäftskritische Systeme schützen, ohne externe Abhängigkeiten zu schaffen oder die operative Kontrolle zu beeinträchtigen.


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