Die Bezeichnung GET-Flood wird für zwei verschiedene Arten von Angriffen verwendet, die dieselbe Anfrage nutzen. Der Angreifer kann entweder in hoher Frequenz statische URLs aufrufen oder einfach nacheinander jedes einzelne Objekt einer Website anfordern.

In beiden Fällen besteht das Ziel darin, den Server mit zu vielen Anfragen zu überlasten, seine Ressourcen zu erschöpfen und die Bearbeitung legitimer Anfragen zu verhindern.

Glücklicherweise verhalten sich echte Benutzer nicht so. Das F5 BIG-IP-System kann eine GET-Flood-Attacke abwehren, indem es die Anfragen mithilfe der F5-Skriptsprache iRules herausfiltert.

In Zusammenarbeit mit dem BIG-IP Application Security Manager (ASM) können legitime Nutzungsmuster anhand verschiedener Kriterien von missbräuchlichen Nutzungsmustern unterschieden werden:

  • Beobachtete Latenz des Anwendungsservers
  • Merkmale der Client-IP-Adresse, z. B. Geolokalisierung, Reputation oder die Adresse selbst

Anhand dieser Daten kann das BIG-IP-System feststellen, ob die Anfrage von einem Bot oder einem legitimen Benutzer stammt.