Große Universität stärkt ihre Sicherheit mit F5 und ermöglicht ein nahtloses Hochschulerlebnis
Die Hochschule implementierte die gesamte Suite der Anwendungssicherheitslösungen von F5, um ihre Web- und mobilen Anwendungen vor Cyberangriffen zu schützen und gleichzeitig ihren Lehrkräften sowie in- und ausländischen Studierenden ein grenzenloses und personalisiertes Nutzungserlebnis zu bieten.
Geschäftliche Herausforderungen
Als einer der führenden australischen Anbieter im Hochschulbereich bietet die Universität jedes Jahr mehr als 60.000 Studierenden personalisierte Lernerfahrungen, die durch innovative digitale Plattformen unterstützt werden.
Im Laufe der Jahre sind sowohl die Zahl als auch der Anteil internationaler Studierender im Land gestiegen, wobei fast jeder vierte Studierende an australischen Universitäten aus dem Ausland kommt. Diese Internationalisierung der australischen Universitäten veranlasste die Universität, sich zu einer weltweit vernetzten Institution zu entwickeln. Ihre Cloud-Campus-Plattform, die unter anderem Kurslektüre sowie Live- und aufgezeichnete Vorlesungen umfasst, bietet den Studierenden die Flexibilität und den Komfort des Online-Lernens ohne Abstriche. Daher erwarten Mitarbeitende und Studierende, dass Lehr- und Lernanwendungen jederzeit verfügbar sind.
Nachdem die öffentlich zugängliche Website der Universität Ziel eines Distributed-Denial-of-Service-Angriffs (DDoS) geworden war, beeinträchtigte der Ausfall nicht nur den zentralen Geschäftsbetrieb der Universität, sondern auch die Bereitstellung eines hochwertigen Angebots für ihre Studierenden.
Die heutigen digitalen Lösungen revolutionieren auch das Hochschulwesen. Studierende erwarten inzwischen, dass digitale Dienste (IT, Bibliothek, Lehre sowie Unterstützung in den Bereichen Gesundheit und Wohlbefinden) plattformübergreifend und auf Abruf verfügbar sind. Während der Pandemie erwarten Studierende einen nahtlosen Zugriff auf Inhalte, da sie beim selbstständigen Lernen auf Technologie angewiesen sind. Um die Digitalisierung der Hochschulbildung voranzutreiben, erhöhte das IT-Team der Universität die Anzahl der API-Aufrufe und brachte damit die veraltete Hardware an ihre Kapazitätsgrenzen. Die Universität benötigte eine sichere Infrastruktur, die den geschäftlichen Anforderungen an Geschwindigkeit gerecht wird und zugleich kompromisslosen Schutz für sämtliche Dienste auf dem Campus bietet.
“Als Bildungsanbieter verfolgt unser Kunde das Ziel, die Leistungsfähigkeit, die Chancen und die Reichweite der digitalen Welt für seine Lehrkräfte, Forschenden und Studierenden zu nutzen, indem er ihnen unabhängig von Standort und Zeitzone erstklassige Einrichtungen zur Verfügung stellt. Um dieses Ziel zu erreichen, benötigte er eine Lösung, die seine globale Reichweite und Konnektivität verbessert und zugleich eine maximale Verfügbarkeit seiner Anwendungsdienste gewährleistet. ”
Michael Christie, Director Solutions Engineering, Australien und Neuseeland, F5
Die Lösung
Die Universität betreibt in ihrem lokalen Rechenzentrum über 1.000 Anwendungen, die migriert und auf mehreren Einheiten und vCMP-Gästen bereitgestellt werden mussten. Da die Universität die Notwendigkeit erkannte, ihre Web- und mobilen Anwendungen abzusichern, entschied sie sich für F5, um eine moderne und programmierbare Plattform bereitzustellen, die IT-Engpässe beseitigt, interne Prozesse verbessert und Arbeitsabläufe beschleunigt.
Organisationen sind zunehmend einer Vielzahl potenziell bösartiger Angriffe durch automatisierte und sich schnell verändernde Bedrohungsvektoren ausgesetzt. Ein- und ausgehender Botnet-Datenverkehr, etwa durch DDoS-Angriffe und Malware-Aktivitäten, durchdringt mühelos Sicherheitsebenen und beansprucht wertvolle Rechenleistung. Mit der leistungsstarken Kombination aus F5 IP Intelligence und F5 Advanced Web Application Firewall (WAF) kann die Universität proaktivere Sicherheitskontrollen für Anwendungen einsetzen, um der heutigen Bedrohungslage entgegenzuwirken.
F5 IP Intelligence verbessert die Transparenz hinsichtlich Bedrohungen und bösartiger Aktivitäten, indem der Dienst auf das Fachwissen eines regelmäßig aktualisierten globalen Netzwerks von Bedrohungssensoren sowie auf eine IP-Intelligence-Datenbank zurückgreift. Durch die Identifizierung und Blockierung von IP-Adressen, die mit Bedrohungsquellen wie DDoS-Angriffen, Webangriffen, Proxys, Phishing und Windows-Exploits in Verbindung stehen, ermöglicht der Dienst der Universität, die automatisierte Anwendungsbereitstellung durch eine stärkere, kontextbasierte Sicherheit zu optimieren. Darüber hinaus entfällt durch die automatische Blockierung der Aufwand für die Verarbeitung schädlichen Datenverkehrs, wodurch die Effizienz des Rechenzentrums der Einrichtung gesteigert wird.
F5 Advanced WAF integriert außerdem Verhaltensanalysen und dynamische Code-Injektionen, um die von einer bestimmten Clientsitzung ausgehende Bedrohung umfassend zu bewerten. Schädlicher automatisierter Datenverkehr und Bots machen bei einer typischen Website 30–40 Prozent des Datenverkehrs aus. Der proaktive Bot-Schutz der Lösung stoppt automatisierte Bot-Angriffe, indem er legitime Bots erkennt und von schädlichen Bots unterscheidet. Durch die Erstellung eines Basisprofils für das normale Verhalten des Anwendungsdatenverkehrs mithilfe fortschrittlicher Analysen und maschinellen Lernens lassen sich anomale Datenverkehrsmuster leichter erkennen und blockieren – ohne Eingreifen eines Administrators. So werden ausgefeilte Denial-of-Service-Angriffe (DoS) auf Layer 7, Web Scraping und Brute-Force-Angriffe verhindert, bevor sie die Web- und mobilen Anwendungen der Universität beeinträchtigen.
Darüber hinaus führen geschäftliche Anforderungen dazu, dass Unternehmen kritische Anwendungen in immer kürzeren Zeiträumen bereitstellen müssen. Da sich die Prozesse und Toolchains für die Entwicklung und Bereitstellung von Anwendungen kontinuierlich weiterentwickeln, sind die Application-Delivery-Services von F5 unerlässlich, um sicherzustellen, dass die Anwendungen in Produktionsumgebungen schnell, sicher und verfügbar bleiben.
Um den Anforderungen des dynamischen Marktes gerecht zu werden, musste die Universität ihre API-fähigen Plattformen mit einer durchgängigen Automatisierung von der Bereitstellung bis zur Anwendungsimplementierung ausstatten. Dank der Zusammenarbeit von F5 mit Ansible konnte die Universität mehrere F5 BIG-IP Geräte und andere Netzwerkgeräte einfach und einheitlich konfigurieren. Dadurch wurde ihr IT-Team agiler und konnte besser auf geschäftliche Anforderungen reagieren. Das Netzwerkteam der Universität nahm außerdem an mehreren F5 Super-NetOps-Schulungen teil – einem von F5 initiierten Branchenschulungs- und Community-Programm zur Weiterentwicklung des Netzwerkbetriebs.
Mit der F5 Virtual Clustered Multiprocessing (vCMP)-Technologie kann die Universität eine mandantenfähige Architektur betreiben, die verschiedene BIG-IP-Versionen und Produktmodule auf einem einzigen Gerät unterstützt. Die Plattform kann zudem mehrere Gastinstanzen aufnehmen, denen jeweils dedizierte CPU-, Arbeitsspeicher- und sonstige Ressourcen zugewiesen werden. Diese Lösung ermöglichte es der Einrichtung, die Leistung zu skalieren, mehrere BIG-IP-Geräte zu virtualisieren oder horizontal zu clustern und so eine elastische Application-Delivery-Networking-Infrastruktur zu schaffen, die sich effizient an veränderte Anforderungen anpassen kann. Gleichzeitig bietet das F5 Traffic Management Operating System (TMOS) vollständige Transparenz, Flexibilität und Kontrolle über alle Anwendungsbereitstellungsdienste hinweg. Mit F5 TMOS kann sich die Einrichtung intelligent an die vielfältigen und sich wandelnden Anforderungen von Anwendungen und Netzwerken anpassen. Diese zentral verwalteten Lösungen bieten dem Bildungsanbieter die erforderliche Transparenz sowie die kontext- und verhaltensbasierten Funktionen, die er benötigt, um seine Web- und mobilen Anwendungen vor Bedrohungen zu schützen und das Lehr- und Lernerlebnis seiner Nutzer zu bewahren.
“Die Lösungen von F5 und das unkomplizierte Framework von Ansible zur Netzwerkautomatisierung schufen eine speziell auf Automatisierung ausgelegte Umgebung. Dadurch konnte unser Kunde kritische Anwendungen einfach und konsistent bereitstellen, IT-Engpässe beseitigen und Arbeitsabläufe beschleunigen. Und das alles, ohne ein neues Tool erlernen und integrieren zu müssen. Darüber hinaus erhielten wir vom Netzwerkteam positives Feedback zum Super-NetOps-Schulungsprogramm. Es erwies sich als äußerst wertvoll, da es dem Team ermöglichte, Services mithilfe von Automatisierungs-Toolchains zu standardisieren, die Bereitstellungszeit von Tagen auf Minuten zu verkürzen und so mehr Zeit für andere wichtige Aufgaben zu gewinnen. Das umfassende Lösungsportfolio von F5 steigerte die Agilität der Universität und schuf einen echten Mehrwert für ihre digitale Transformation. ”
Michael Christie, Director Solutions Engineering, Australien und Neuseeland, F5
Vorteile
Mithilfe von F5 modernisierte der Bildungsanbieter seine technologische Infrastruktur, um die Zuverlässigkeit zu gewährleisten und die Agilität von mehr als 80 Prozent seiner Anwendungen zu verbessern. So profitieren Mitarbeitende und Studierende von einer nahtlosen Nutzererfahrung.
Verbesserte Transparenz und Schutz von Anwendungen vor automatisierten Angriffen
Automatisierte Bedrohungen sind die treibende Kraft hinter heutigen Angriffen – darunter DDoS-Angriffe, Datenschutzverletzungen, Credential Stuffing, Schwachstellen-Scans und andere Angriffsarten. Nach einem kürzlich erfolgten DDoS-Vorfall führte das F5 Security Incident Response Team (SIRT) proaktiv eine Bewertung durch und stellte fest, dass die Institution aktivere und intuitivere Sicherheitsmaßnahmen gegen solche Angriffe einsetzen muss.
Mit F5 Advanced WAF kann die Universität die maximale Verfügbarkeit ihrer extern zugänglichen Ressourcen und des Großteils ihrer Lehr- und Lernanwendungen gewährleisten. Durch die zusätzliche Einbindung der F5 IP Intelligence Services hat die Institution ihre Sicherheitsinfrastruktur weiter gegen bösartige und dynamische Internet-Hosts gestärkt und schützt so die Daten und Ressourcen der Universität sowie nicht zuletzt ihren Ruf.
Das umfassende Angebot an Anwendungssicherheitslösungen hat die Web- und mobilen Anwendungen der Universität widerstandsfähiger gegen DDoS-Angriffe auf Anwendungsebene gemacht. Um die neue sicherheitsoptimierte Infrastruktur auf die Probe zu stellen, führte die Universität mithilfe eines externen DDoS-Testdienstes einen DDoS-Test und eine Simulation interner Bedrohungen durch und wehrte den realitätsnahen Cyberangriff erfolgreich ab. Darüber hinaus erhielt die Universität einen zentralen Überblick über ihre Anwendungsumgebung, was die Verwaltung vereinfachte und zur Senkung der Investitions- und Betriebskosten beitrug.
Nahtlose Migration auf neue Hardware
Cloud, automatisierte Bereitstellung und DevOps-Praktiken verändern die IT grundlegend. Gleichzeitig umgehen Entwickler immer häufiger interne IT-Teams, um den geschäftlichen Anforderungen an eine schnelle Umsetzung gerecht zu werden.
Als Partner der Universität seit 2009 bot F5 zudem Super-NetOps-Schulungen an, die auf die Weiterentwicklung des Netzwerkbetriebs ausgerichtet waren. Die Initiative hat das Wissen der Netzwerkexperten der Universität erweitert, sodass sie durch kontinuierliche Verbesserungs- und Bereitstellungsverfahren geschäftskritische Netzwerkabläufe gewährleisten können. In diesem Zuge setzte die Universität Ansible ein, um die Bereitstellung und Migration auf die neue F5 BIG-IP iSeries-Plattform zu automatisieren.
Web- und Anwendungsleistung sowie Benutzererlebnis verbessern
Da nun alle Anwendungen auf einer zentralen, einheitlichen Plattform sichtbar waren, konnte das IT-Team mithilfe von Automatisierung die Bereitstellung vereinfachen und Richtlinien auf alle Anwendungen übertragen. Dadurch wurde der Arbeitsaufwand erheblich reduziert und zugleich die Zahl menschlicher Fehler bei der Migration verringert. Darüber hinaus kann die Institution nun Aufrufe von Programmierschnittstellen (APIs) ausführen und nahezu unmittelbar eine Ausgabe erhalten. Diese Funktion trug außerdem dazu bei, sicherzustellen, dass alle Anwendungen die Leistungsstandards erfüllen.
Die Lösungssuite verbesserte letztlich die Ladezeiten der Webseiten der Universität und reduzierte die Bandbreitennutzung, während sie zugleich die kritischen Ressourcen der Universität vor Bedrohungsakteuren schützte. Dadurch wurde eine maximale Verfügbarkeit der universitären Ressourcen gewährleistet und das Lehr- und Lernerlebnis für Lehrkräfte und Studierende jederzeit und von überall aus optimiert.

Vorteile
- Verbesserter Anwendungsschutz
- Nahtlose Migration
- Verbesserte Leistung und Benutzererfahrung
Herausforderungen
- Veraltete Hardware-Infrastruktur
- Geschäftliche Anforderungen erfordern Schnelligkeit und Agilität
- Zunahme automatisierter Bedrohungen