Eine der schwierigeren Herausforderungen in Unternehmen ist schlicht die Verwaltung von Desktop-Systemen. Die Migration auf neue Windows-Versionen erfolgt beispielsweise meist erst lange nach deren Veröffentlichung – nicht etwa, weil es dafür keine geschäftlichen Gründe gäbe, sondern weil es so lange dauert, bis auch alle erforderlichen Unternehmenstools und Anwendungen die neue Version unterstützen. In einer Zeit, in der Mitarbeitende ihre eigenen Geräte mitbringen und von zu Hause aus ihre eigene Ausstattung nutzen, gehört der Fernzugriff zu den Systemen, die neue Versionen unterstützen müssen.
Die Einführung von Windows 10 begann am 29. Juli. Obwohl Unternehmen zweifellos Interesse an dem Upgrade haben, werden viele aus den oben genannten Gründen zunächst abwarten wollen. Viele Mitarbeiter und Partner aktualisieren jedoch möglicherweise ihre Systeme zu Hause – also genau die Systeme, von denen aus sie unter Umständen per Fernzugriff auf Unternehmensressourcen zugreifen.
Und wahrscheinlich scheitern sie dabei.
Das liegt daran, dass erhebliche Änderungen an zentralen Betriebssystemen, wie etwa bei der Umstellung auf Windows 10, dazu führen können, dass verschiedenste Anwendungen nicht mehr funktionieren – insbesondere solche, die mit zentralen Netzwerkfunktionen interagieren und auf diese angewiesen sind, wie beispielsweise eine Fernzugriffslösung.
Deshalb waren wir (also das Unternehmen F5) wirklich begeistert, ab dem ersten Tag Remotezugriffsunterstützung mit BIG-IP 11.5.3 für Windows 10 anbieten zu können.
BIG-IP Edge Client und Internet Explorer 11 unterstützen jeweils clientbasierte bzw. clientlose Remotezugriffsfunktionen. Die Unterstützung von Windows 10 in weiteren Versionen von BIG-IP wird in Kürze verfügbar sein.
Informationen zur Unterstützung und zu den Funktionen bestimmter Versionen finden Sie unter:
- AskF5-Lösung zur Unterstützung von Windows 10 durch F5 APM und Edge Client
- Windows 10 Supporthinweise
- BIG-IP APM Client-Kompatibilitätsmatrix, Version 11.5.3
Das ist mal eine Zero-Day-Veröffentlichung, die für alle eine gute Nachricht ist.
Über den Autor

Lori MacVittie ist Distinguished Engineer und Chief Evangelist im Office of the CTO von F5 und verfügt über umfassende Expertise in den Bereichen Anwendungsbereitstellung, Automatisierungsstrategie und Infrastruktur. Sie ist dafür bekannt, Komplexität verständlich zu machen – ob sie Leitplanken für KI-Agenten definiert, fragile Multicloud-Architekturen analysiert oder die Grenzen skalierbarer Systeme auslotet. Sie verfügt über mehr als dreißig Jahre Branchenerfahrung in der Anwendungsentwicklung, IT-Architektur sowie im Netzwerk- und Systembetrieb. Bevor sie zu F5 kam, war sie als mehrfach ausgezeichnete Technologie-Redakteurin tätig. MacVittie hat einen Masterabschluss in Informatik und ist eine produktive Autorin, deren Veröffentlichungen die Bereiche Sicherheit, Cloud und Unternehmensarchitektur abdecken. Außerdem spielt sie leidenschaftlich gern Brett- und Videospiele und vertritt mit voller Überzeugung klare Ansichten zum Thema Käse.
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