Wie alle Sicherheitslücken, die Schlagzeilen machen, könnte auch die jüngste MOVEit-Sicherheitslücke Unternehmen dazu verleiten, vorschnell und sehr taktisch zu reagieren. Ebenso könnte sie Anbieter sogar dazu bringen, sich wie „Unfalljäger“ zu verhalten. Trotz des Drucks, taktisch zu reagieren, ist ein strategisches Vorgehen weitaus besser.
Die Sicherheit von Anwendungen und APIs ist für Unternehmen von größter Bedeutung. Gleichzeitig handelt es sich um ein recht komplexes Thema, über das sich leichter sprechen lässt, als es in der Praxis richtig umzusetzen. Daher arbeiten Unternehmen in der Regel mit einem strategischen Partner zusammen, um sicherzustellen, dass sie vor einem möglichst breiten Spektrum an Bedrohungen geschützt sind – von sehr einfachen bis hin zu äußerst ausgefeilten Angriffen. Insbesondere bei staatlichen und kommunalen Behörden sowie im Hochschulwesen (SLED) gibt es zahlreiche wertvolle, sensible Daten, auf die motivierte Angreifer nur allzu gern zugreifen würden.
Bevor wir unsere Anwendungen und APIs schützen können, müssen wir wissen, um welche es sich handelt und wo sie sich befinden. Dies wird als API-Erkennung bezeichnet. Trotz aller Bemühungen, den Entwicklungs- und Bereitstellungszyklus zu kontrollieren und zu überwachen, tauchen immer wieder unbekannte Infrastrukturen, Anwendungen und APIs auf, ohne dass die IT- und Sicherheitsteams davon wissen oder sie unterstützen. Deshalb ist die Erkennung so wichtig.
Wenn wir einen guten Überblick darüber haben, welche Anwendungen und APIs wir besitzen und wo sie sich befinden, können wir uns darauf konzentrieren, diese Anwendungen und APIs vor Sicherheitsbedrohungen und Betrug zu schützen. Dazu gehört der Schutz vor der Ausnutzung von Schwachstellen, Betrug bzw. dem Missbrauch der Geschäftslogik, unbefugtem Zugriff, Sicherheitsverletzungen, dem Diebstahl personenbezogener oder anderer sensibler Daten sowie automatisierten Angriffen. Ein vertrauenswürdiger Partner, der auf dieses hohe Schutzniveau spezialisiert ist, kann für ein Unternehmen von unschätzbarem Wert sein.
Beispiele für diese erweiterten Schutzfunktionen sind unter anderem App-Proxys, Ratenbegrenzung und schnelle Zugriffskontrolllisten (ACLs), WAF, DDoS-Schutz, Bot-Abwehr, automatische Zertifikate, Erkennung böswilliger Benutzer, URI-Routing, Dienstrichtlinien, synthetische Überwachung, TLS-Fingerprinting, Geräteidentifizierung und Schutz vor Cross-Site-Request-Forgery.
Die Zusammenarbeit mit einem vertrauenswürdigen Partner hilft Unternehmen, sich nicht nur gegen die gerade aktuellen Bedrohungen, sondern auch gegen die Angriffe von gestern, heute und morgen besser zu schützen. Denn die Schlagzeilen von heute werden schnell von denen von morgen abgelöst, und unvorbereitete Unternehmen müssen dann erneut hektisch mit taktischen Sofortmaßnahmen reagieren.
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