Representational State Transfer (REST)
Was ist REST?
REST, kurz für „Representational State Transfer“, bezeichnet eine Reihe von Entwurfsprinzipien, die die Interaktion zwischen mehreren Softwaresystemen in einem verteilten System ermöglichen sollen. Das Konzept wurde im Jahr 2000 von Roy Fielding vorgestellt und kommt hauptsächlich bei der Entwicklung von Webdiensten zum Einsatz.
REST basiert auf vier zentralen Designprinzipien:
- Zustandsloses Protokoll: Es erfolgt keine Zustandsverwaltung, beispielsweise keine Sitzungsverwaltung (z. B. durch die Verwendung zustandsloser Protokolle wie HTTP).
- Vordefinierte Operationen: Ein gemeinsamer Satz vordefinierter Befehle zur Bearbeitung von Ressourcen, beispielsweise GET, POST, PUT und DELETE.
- Eindeutige Identifizierung von Ressourcen: Alle Ressourcen werden mithilfe einer universellen Syntax wie URIs oder URLs eindeutig identifiziert.
- Hypermedia-Darstellung: Informationen können Links zu anderen Informationen oder Ressourcen in einem Hypermedia-Format enthalten.
Ein System, das diese Prinzipien einhält, wird als RESTful-System bezeichnet. Die APIs, die die Interaktion zwischen solchen Systemen ermöglichen, werden RESTful APIs genannt. Im weiteren Sinne kann der Begriff REST jedoch auch allgemein Systeme bezeichnen, die HTTP und XML zur Bearbeitung von Ressourcen verwenden.

