Site-to-Site-VPN
Was ist ein Site-to-Site-VPN?
Ein Site-to-Site-VPN ist eine Art virtuelles privates Netzwerk (VPN), das geografisch voneinander getrennte Bürostandorte sicher miteinander verbindet, sodass gemeinsam genutzte Kommunikationskanäle wie Standleitungen funktionieren. Für die Einrichtung einer Site-to-Site-VPN-Verbindung gibt es zwei wesentliche Ansätze:
- Von Kommunikationsdienstleistern bereitgestellte Lösungen mit geschlossenen Netzen:
Diese Lösungen nutzen private Kommunikationsnetze, die von mehreren Anwenderorganisationen gemeinsam verwendet werden. Technologien wie MPLS (Multiprotocol Label Switching) und VPLS (Virtual Private LAN Service) dienen dazu, die Kommunikation der einzelnen Organisationen voneinander zu trennen. Beispiele hierfür sind IP-VPN, das großflächige IP-Netze nutzt, sowie breitbandige Ethernet-Dienste. - Internetbasierte VPNs:
Bei diesem Ansatz dient das Internet als Kommunikationskanal. Authentifizierungs- und Verschlüsselungstechnologien gewährleisten dabei die Sicherheit der Datenübertragung. Zu den gängigen Verfahren gehören IPsec, PPTP (Point-to-Point Tunneling Protocol) und SSL/TLS.
In letzter Zeit erfreuen sich internetbasierte VPNs bei Standortvernetzungen zunehmender Beliebtheit, wobei IPsec-VPNs die am weitesten verbreitete Lösung darstellen. Für den Fernzugriff von Mobilgeräten auf interne Systeme entwickeln sich SSL-VPNs zum Standard.
F5 bietet den F5 BIG-IP Access Policy Manager (APM), der sowohl IPsec-VPN als auch SSL-VPN unterstützt und damit sichere Site-to-Site- und Remote-Access-VPN-Verbindungen ermöglicht.

