Mehr Sicherheit für moderne Anwendungen: Wir stellen F5 Distributed Cloud App Infrastructure Protection vor

F5-Ökosystem | 15. Dezember 2022

Heute haben wir eine neue Lösung von F5 Distributed Cloud Services angekündigt, die Kunden dabei unterstützt, ihre moderne Anwendungsinfrastruktur abzusichern: F5 Distributed Cloud App Infrastructure Protection (AIP). Distributed Cloud AIP basiert auf Technologie von Threat Stack und bietet umfassende Telemetriedaten sowie eine hochwirksame Angriffserkennung für Cloud-native Workloads. Die Lösung ist jetzt als Service auf der F5 Distributed Cloud Platform verfügbar. Mit diesem neuen Angebot können wir unseren Kunden eine bessere Sicherheitstransparenz und einen wirksamen Schutz ihrer Anwendungsinfrastrukturen vor modernen Bedrohungen bieten.

Die Bereitstellung von Distributed Cloud AIP auf der Distributed Cloud Platform ist ein wichtiger Schritt für Kunden, die ihre heutigen Anwendungsumgebungen absichern möchten. Laut dem F5 State of Application Strategy Report 2022 verwalten 88 % der Unternehmen neben modernen, containerbasierten und mobilen Apps weiterhin auch Legacy-Anwendungen, die für den Geschäftsbetrieb und -erfolg nach wie vor unverzichtbar sind. Immer mehr Kunden nutzen diesen modernen Mix, um geschäftliche Vorteile wie schnellere Innovationen, höhere geschäftliche Agilität und niedrigere Gesamtbetriebskosten zu erzielen. Dies ist für Kunden zweifellos positiv, doch die Kehrseite dieser Vorteile wird schnell deutlich: Neue Angriffsflächen wie Container, Kubernetes und Cloud-Management-Konsolen bringen neue Sicherheitsherausforderungen mit sich.

Die wachsende Angriffsfläche

Als wir Distributed Cloud Services auf den Markt brachten, lag unser anfänglicher Schwerpunkt im Bereich Anwendungssicherheit darauf, Kunden mit unserer Lösung zum Schutz von Webanwendungen und APIs (WAAP) zu unterstützen. Diese Lösung schützt vor der Ausnutzung von Anwendungsschwachstellen, Bots und automatisierten Bedrohungen sowie vor Denial-of-Service- und clientseitigen Angriffen wie digitaler Skimming-Malware/Magecart. Das war ein guter Anfang. Anwendungen und ihre APIs sind jedoch nur so sicher wie die Infrastruktur, auf der sie entwickelt, bereitgestellt und betrieben werden. Da unsere Kunden ihre Anwendungen kontinuierlich modernisieren, reicht es nicht aus, sich ausschließlich auf WAAP-Funktionen zu konzentrieren. In diesen neuen Umgebungen machen Schwachstellen und Fehlkonfigurationen auf Infrastrukturebene Anwendungen anfällig für Angriffe durch interne wie externe böswillige Akteure.

Schwerwiegende Angriffe auf die Infrastruktur wie Log4j, Spring4Shell oder Dirty Pipe eröffneten Angreifern einen neuen Weg, sich Zugang zum Unternehmen zu verschaffen, da sie auf Cloud-native-Infrastrukturen abzielten. Anschließend konnten die Angreifer Schwachstellen in Cloud-Diensten oder gestohlene Schlüssel ausnutzen, um auf Cloud-native-Ressourcen zuzugreifen. Dort konnten sie sich ungehindert in der gesamten Infrastruktur bewegen, Schadsoftware einschleusen, Kryptominer ausführen oder auf sensible Daten zugreifen.

Zero-Day-Angriffe umgehen die meisten signaturbasierten WAF-Erkennungsmechanismen. Andere Angriffe wie Dirty Pipe zielten auf Schwachstellen im Linux-Kernel ab. Aufgrund ihrer Art können sich diese Bedrohungen der Erkennung durch viele WAAP-Lösungen entziehen. Distributed Cloud AIP kann eine herkömmliche WAAP-Lösung ergänzen, indem es anfällige Komponenten und potenziell bösartiges Verhalten auf Infrastrukturebene in Echtzeit erkennt und so wichtige Informationen liefert, die erforderlich sind, um weitere Angriffe bzw. die weitere Ausnutzung von Anwendungsressourcen und Cloud-Workloads zu blockieren oder zu vereiteln.

Mit Distributed Cloud AIP können Kunden eine größere Angriffsfläche besser schützen. Unternehmen erhalten dadurch mehr Transparenz und Unterstützung bei der Absicherung moderner Anwendungen und der zugrunde liegenden Infrastruktur. Wenn sowohl WAAP als auch Distributed Cloud AIP in Ihrer Umgebung eingesetzt werden, kann Distributed Cloud AIP verwertbare Erkenntnisse liefern, die zur Abwehr erforderlich sind, bevor Bedrohungen die Infrastruktur oder die Anwendung selbst beeinträchtigen können.

F5 Distributed Cloud AIP im Detail

Distributed Cloud AIP ist ein SaaS-Angebot, das Regeln und maschinelles Lernen kombiniert, um Bedrohungen in Echtzeit über den gesamten Infrastruktur-Stack hinweg zu erkennen: APIs von Cloud-Anbietern, virtuelle Maschineninstanzen, Container und Kubernetes-Cluster. Mithilfe verhaltensbasierter Erkennung kann Distributed Cloud AIP interne und externe Bedrohungen sowie Risiken durch die Offenlegung von Daten in modernen Anwendungen identifizieren. Distributed Cloud AIP lässt sich innerhalb weniger Minuten bereitstellen und beginnt anschließend, Telemetriedaten zu allen Ereignissen in Cloud-Workloads zu erfassen. Nach der Bereitstellung erhalten Kunden Zugriff auf aussagekräftige Analysen, können die Einhaltung von Vorschriften sicherstellen und ihre Fähigkeiten zur Bedrohungserkennung ausbauen, um ihre Sicherheitslage zu verbessern.

In Kombination mit der Anwendungs- und API-Sicherheit durch Distributed Cloud WAAP erhalten Kunden einen mehrschichtigen Ansatz zur Erkennung von Sicherheitsbedrohungen, die Anwendungen, APIs und die zugrunde liegende Cloud-native Infrastruktur betreffen.

Die Ergebnisse und Vorteile der Integration der Distributed Cloud AIP-Funktionalität in F5 Distributed Cloud Services lassen sich in vier Punkten zusammenfassen:

  • Hochwirksame Bedrohungserkennung: Distributed Cloud AIP erkennt Bedrohungen in Echtzeit anhand von Milliarden täglich erfasster Ereignisse und berücksichtigt dabei den jeweiligen Kontext, um die Sicherheitstransparenz in der Kundenumgebung zu erhöhen.
  • Schnelle Bereitstellung neuer Apps: Distributed Cloud AIP wurde für kurzlebige Umgebungen entwickelt und automatisiert die Bereitstellung der Telemetriedatenerfassung, ohne die App-Bereitstellung zu beeinträchtigen.
  • Verbesserte Transparenz: Distributed Cloud AIP kann Telemetriedaten von Cloud-Ressourcen erfassen, unabhängig davon, wo diese bereitgestellt werden – lokal, in Hybrid- oder Public-Cloud-Umgebungen sowie bei mehreren Cloud-Anbietern. So erhalten Kunden eine einheitliche Übersicht zur Bedrohungserkennung in Echtzeit.
  • Integration von Abhilfemaßnahmen: Distributed Cloud AIP bietet umfassende Integrationen in bestehende Tools für Sicherheitsworkflows wie Security Information and Event Management (SIEM) oder Security Orchestration, Automation and Response (SOAR), um Abhilfemaßnahmen zu unterstützen, die die durchschnittliche Reaktionszeit verkürzen.

Wir freuen uns, unseren Kunden Schutz für Cloud-Workloads bieten zu können, damit sie weiterhin von der Modernisierung ihrer Anwendungen und Umgebungen profitieren können. Weitere Informationen zu F5 Distributed Cloud AIP finden Sie auf der Produktseite oder vereinbaren Sie einen Termin für ein Gespräch mit einem unserer Experten für Cloud-Sicherheit.

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Schlagwörter: 2022

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