Derzeit investieren Millionen von Java-Entwicklern enorm viel Zeit und Mühe in die Optimierung der Anwendungsleistung. Sie arbeiten an cloudbasierten Geschäftsanforderungen, die von Web- und Mobilanwendungen über KI/ML bis hin zu Edge-Computing reichen. Eines der größten Hindernisse ist dabei die mangelnde Kompatibilität zwischen Java und Kubernetes. Selbst einfache Fehlerbehebungen sind zeitaufwendig, da Entwickler sich mit ungewohnten Laufzeitumgebungen und Programmiersprachen vertraut machen und diese einsetzen müssen. Hier kann das Scaffolding des Projekts Zeit und Aufwand sparen.
Was ist Scaffolding?
In der Softwareentwicklung bezeichnet Scaffolding die Erstellung von temporärem oder generischem Code während der Entwicklung und des Testens eines Programms. Einfachere Beispiele sind das Hinzufügen von Code zur Prüfung auf Laufzeitfehler und das Erstellen eines Prototyps für eine Seite zum Ausfüllen eines Formulars. Dieser Prototyp bzw. dieses Gerüst verhält sich wie die endgültige Formularseite, kann jedoch anders aussehen oder anderen Code verwenden als die endgültige Version. In jedem Fall entsteht so ein temporäres Grundgerüst für eine Anwendungsfunktion, das nicht für die Übernahme in das endgültige System oder Projekt vorgesehen ist.
Beispiele für Scaffolding mit NGINX
Bei der Verwendung von NGINX Open Source als Layer-7-Datenebene müssen Entwickler in der Regel eine umfangreiche unterstützende Infrastruktur einrichten, damit alles funktioniert. Dazu können die Einbindung von Authentifizierung und Zertifikatsverwaltung, die Einrichtung der Protokollierung sowie die Integration von Automatisierungs- und CI/CD-Funktionen gehören. Wir arbeiten an Erweiterungen für das NGINX-Ökosystem, damit jede wesentliche Anforderung an das Testen und Bereitstellen einer App durch eine oder mehrere hochwertige Open-Source-Komponenten erfüllt wird. Weitere Einzelheiten finden Sie in unserem Blog.
Ein Java-Projekt zu einer Kubernetes-nativen App ausbauen
In dieser Demo vom NGINX Sprint 2022 zeigt Ihnen Daniel Oh, Senior Principal Developer Advocate bei Red Hat, wie Sie ein Java-Projekt von Grund auf aufsetzen und anschließend als Kubernetes-native Anwendung mit minimalem Speicherbedarf und einer Startzeit von nur wenigen Millisekunden erstellen.
Daniel zeigt außerdem, wie Sie eine Anwendung, die bereits in einer entfernten Kubernetes-Umgebung bereitgestellt wurde, weiterhin testen und debuggen können, sodass die lokale Entwicklererfahrung der Inner-Loop-Entwicklung nachgebildet wird.
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