F5-Studie zeigt: Die meisten Unternehmen sind noch nicht ausreichend auf KI vorbereitet und stehen vor Sicherheits- und Governance-Problemen, die eine Skalierung verhindern
Veröffentlicht am 14. Juli 2025
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- Der F5-Bericht „2025 State of AI Application Strategy“ zeigt, dass durchschnittlich 25 % der Anwendungen KI nutzen, aber nur 2 % der Unternehmen als besonders gut auf KI vorbereitet gelten.
- 77 % der Unternehmen sind mäßig auf KI vorbereitet, stehen jedoch weiterhin vor erheblichen Herausforderungen in den Bereichen Sicherheit und Governance.
- 71 % der Unternehmen setzen KI ein, um die Sicherheit zu erhöhen, während nur 31 % KI-Firewalls implementiert haben.
SEATTLE – F5 (NASDAQ: FFIV), der weltweit führende Anbieter für die Bereitstellung und Absicherung sämtlicher Apps und APIs, hat heute seinen Bericht zum Stand der KI-Anwendungsstrategie 2025 vorgestellt. Daraus geht hervor, dass nur 2 % der Unternehmen weltweit in hohem Maße darauf vorbereitet sind, KI im gesamten Betrieb sicher zu skalieren. Der Bericht bündelt Erkenntnisse von 650 IT-Führungskräften weltweit sowie zusätzliche Forschungsergebnisse aus Befragungen von 150 KI-Strategen, die Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mindestens 200 Millionen US-Dollar vertreten.
Der Bericht legt schonungslos offen, wie es heute um die KI-Bereitschaft von Unternehmen und ihre Fähigkeit bestellt ist, sich schnell genug anzupassen, um mit neuen Innovationen Schritt zu halten. Zu den wichtigsten Ergebnissen des Berichts zählt, dass 77 % der Unternehmen zwar eine mittlere KI-Bereitschaft aufweisen, den meisten jedoch eine solide Governance und Cloud-übergreifende Sicherheit fehlen, wodurch sie Risiken ausgesetzt sind. 21 % der Unternehmen fallen hingegen in die Kategorie mit geringer Bereitschaft, was ihre Wettbewerbsfähigkeit einschränkt, während KI ganze Branchen verändert.
Die Studie von F5 zeigt Trends auf, die den rasanten Anstieg der KI-Nutzung in heutigen Unternehmen verdeutlichen. Insgesamt setzen 70 % der Unternehmen mit mittlerem Reifegrad generative KI aktiv ein, und praktisch alle anderen arbeiten daran. Darüber hinaus kommt KI im Durchschnitt in 25 % der Anwendungen zum Einsatz. Unternehmen mit hohem Reifegrad nutzen KI in der Regel in einem deutlich höheren Anteil ihrer Anwendungen, wobei eine flächendeckende Nutzung im gesamten Anwendungsportfolio erwartet wird. Unternehmen mit niedrigem Reifegrad setzen KI in weniger als einem Viertel ihrer Anwendungen ein, meist in isolierten oder experimentellen Umgebungen. Bei Unternehmen mit mittlerem Reifegrad kommt KI derzeit in etwa einem Drittel der Anwendungen zum Einsatz.
Der Bericht bietet eine Momentaufnahme der neuesten Trends bei Unternehmen, die vor der Herausforderung stehen, KI einzuführen. Fast zwei Drittel der Befragten (65 %) nutzen zwei oder mehr kostenpflichtige Modelle und mindestens ein Open-Source-Modell. Im Durchschnitt setzt ein Unternehmen drei Modelle ein, wobei die Nutzung mehrerer Modelle mit der Bereitstellung in mehr als einer Umgebung oder an mehr als einem Standort einhergeht. Bei den meisten derzeit eingesetzten Modellen handelt es sich um kostenpflichtige Modelle wie GPT-4, doch auch Open-Source-Alternativen sind beliebt. Als führende Open-Source-Modelle wurden Varianten von Metas Llama, Varianten von Mistral AI und Googles Gemma genannt.
„Da KI zu einem zentralen Bestandteil der Geschäftsstrategie wird, erfordert die entsprechende Vorbereitung mehr als nur Experimente – sie verlangt Sicherheit, Skalierbarkeit und eine klare Ausrichtung“, sagte John Maddison, Chief Product and Corporate Marketing Officer bei F5. „Dieser Bericht zeigt konkrete Schritte auf, mit denen Unternehmen KI zuverlässig in den operativen Betrieb überführen können. KI verändert bereits heute die Sicherheitsabläufe, doch ohne ausgereifte Governance und speziell entwickelte Schutzmaßnahmen laufen Unternehmen Gefahr, Bedrohungen zu verschärfen.“
Cybersicherheitsherausforderungen bei der Einführung von KI
Der Bericht beleuchtet kritische Cybersicherheitsprobleme, die bei der Skalierung von KI-Fähigkeiten in Unternehmen auftreten, und zeigt besorgniserregende Entwicklungen hinsichtlich ihrer Fähigkeit auf, die komplexe Absicherung von KI-Workloads zu bewältigen. Zu den im Bericht identifizierten zentralen Cybersicherheitstrends gehören:
- Unternehmen betrachten KI als wertvolles Instrument für die Cybersicherheit: 71 % aller Befragten setzen KI bereits zur Verbesserung der Sicherheit ein.
- KI-spezifische Schutzmaßnahmen fehlen: Nur 18 % der mäßig gut vorbereiteten Unternehmen haben eine KI-Firewall implementiert; 47 % wollen dies innerhalb eines Jahres tun.
- Schwachstellen bei der Data Governance: Nur 24 % der Unternehmen führen eine kontinuierliche Datenkennzeichnung durch, was auf eine geringere Transparenz und ein erhöhtes Risiko für gegnerische Angriffe hindeutet.
- Cloud-übergreifende Inkonsistenzen: Hybride Umgebungen führen zu Governance-Lücken, wodurch Workflows und Daten Sicherheitsrisiken ausgesetzt sind.
- Erweiterte Angriffsfläche: Der Einsatz unterschiedlicher KI-Modelle verschärft die Risiken, wenn geeignete Kontrollmechanismen für Open-Source-Tools fehlen.
Empfehlungen zur Verbesserung der KI-Bereitschaft
Der Bericht stellt den AI Readiness Index vor, ein Rahmenwerk zur Bewertung von sechs Faktoren der operativen Reife, darunter die Abstimmung von Sicherheit und Infrastruktur. F5 nennt zentrale Maßnahmen, mit denen Unternehmen die Skalierbarkeit und Sicherheit von KI verbessern können, darunter:
- KI-Modelle diversifizieren: Nutzen Sie sowohl kostenpflichtige als auch quelloffene KI-Tools und verbessern Sie gleichzeitig die Governance, um Risiken zu minimieren.
- KI-Nutzung auf sämtliche Workflows ausweiten: Gehen Sie über Pilotprojekte hinaus und integrieren Sie KI in Betriebsabläufe, Analysen und Sicherheitsprozesse, um eine unternehmensweite Transformation zu ermöglichen.
- KI-spezifische Sicherheitsmaßnahmen integrieren: Schutzmechanismen wie KI-Firewalls implementieren und Prozesse zur Data Governance, einschließlich der Datenkennzeichnung, formalisieren, um Workflows abzusichern.
Unternehmen mit einem hohen KI-Reifegrad können effektiv skalieren, Risiken mindern und Innovationen strategisch nutzen. Unternehmen ohne Reifegradmodelle sehen sich mit betrieblichen Engpässen, Compliance-Herausforderungen und gebremstem Wachstum konfrontiert. Der AI Readiness Index dient Unternehmen als Leitfaden, um ihre Fortschritte zu bewerten und konkrete Änderungen für eine sichere Skalierung umzusetzen. Laden Sie den Bericht „2025 State of AI Application Strategy“ herunter um Ihren Reifegrad zu bewerten, Lücken zu identifizieren und die sichere Skalierung von KI zu beschleunigen.
Begleitmaterialien
- Blog: Der Stand der KI-Bereitschaft: Vom Anspruch zur Architektur
- Blog: Accelerate AI: Ein detaillierter Einblick in die branchenführenden KI-Innovationen von F5
- Ressource: Details zu Accelerate AI
Über F5
F5, Inc. (NASDAQ: FFIV) ist der weltweit führende Anbieter für die Bereitstellung und Absicherung sämtlicher Anwendungen. Gestützt auf drei Jahrzehnte Erfahrung hat F5 die branchenweit führende Plattform entwickelt – die F5 Application Delivery and Security Platform (ADSP) –, um jede Anwendung und jede API überall bereitzustellen und abzusichern: On-Premises, in der Cloud, am Edge sowie in hybriden Multi-Cloud-Umgebungen. F5 setzt auf Innovation und die Zusammenarbeit mit den weltweit größten und fortschrittlichsten Unternehmen, um schnelle, verfügbare und sichere digitale Erlebnisse zu ermöglichen. Gemeinsam unterstützen wir uns dabei, erfolgreich zu sein und eine bessere digitale Welt zu schaffen.
Weitere Informationen finden Sie unter f5.com
Entdecken Sie die Bedrohungsforschung von F5 Labs unter f5.com/labs
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F5 ist eine Marke, Dienstleistungsmarke oder geschäftliche Bezeichnung von F5, Inc. in den USA und anderen Ländern. Alle anderen hier genannten Produkt- und Unternehmensnamen können Marken ihrer jeweiligen Eigentümer sein.
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