F5 Global Services erhält Cloud-Sicherheit, die selbst ein Entwicklerteam lieben kann

Die F5 Global Services, die Supportorganisation für Kunden und Partner von F5, führten F5 Distributed Cloud Services ein, um Webressourcen zu schützen, die in eine Azure-Cloud migriert wurden. Im Vergleich zu alternativen Lösungen verbesserte die Lösung Sicherheit, Transparenz und Kosten, ermöglichte zugleich einen höheren Automatisierungsgrad, vereinfachte das Anwendungsmanagement und die Entwicklungsprozesse und reduzierte den Bandbreitenverbrauch in der Cloud.

Herausforderung

F5 Global Services bietet Kunden, Partnern und Mitarbeiterteams von F5 weltweit Unterstützung bei der Bereitstellung sowie Schulungen, Zertifizierungen und weitere Ressourcen. Eine dieser Ressourcen ist PartnerNet, eine Plattform, die F5-Vertriebspartner für Compliance-Berichte und zur Nachverfolgung von Kennzahlen wie Zertifizierungen von Technikern und Vertriebsleistungen im Rahmen von Rabattprogrammen nutzen. Diese Plattform und die zugehörige Suite aus Anwendungen und Tools werden im Zuge einer umfassenderen Modernisierungsinitiative schrittweise vom lokalen Hosting in eine Azure-Cloud verlagert. Ziel dieser Initiative sind eine höhere Effizienz, eine einfachere Verwaltung und eine bessere Leistung.

Die Frage war, wie sich auch die Sicherheit und Leistung gewährleisten lassen, die zuvor durch lokale Stacks aus BIG-IP Application Security Manager (ASM) und anderen Modulen der BIG-IP-Produktfamilie bereitgestellt wurden.

„Natürlich benötigten wir eine Web Application Firewall (WAF) und eine DDoS-Lösung“, sagt Jason Sustarich, Senior Principal Software Engineer bei F5 und Leiter des Entwicklungsteams, das kürzlich die ersten Teile der Migration abgeschlossen hat.

Weitere Ziele waren eine bessere Transparenz und Verwaltbarkeit. Die vorhandenen lokalen Sicherheits- und Performance-Lösungen wurden von einem anderen Team verwaltet, sodass Sustarichs Team nur schwer auf die Telemetriedaten zugreifen konnte.

„Als Entwicklungsteam hatten wir zuvor keinerlei Einblick in WAF-Treffer oder darin, warum die WAF einen Fehler zurückgab“, so Sustarich. „Das erschwerte es uns, im Rahmen der Wartung unseres PartnerNet Unregelmäßigkeiten zu beheben. Wir wollten diese Architektur in eine Umgebung verlagern, in der wir sehen konnten, was vor sich ging, und sie selbst verwalten konnten.“

Der Wechsel in die Cloud bot somit eine Chance. Im Grunde fragte sich Sustarich: „Kann ich das bekommen, was ich suche, und lässt sich dies automatisiert und unter Einhaltung aller erforderlichen Sicherheitskontrollen umsetzen?“

Sein Team zog die nativen WAF- und DDoS-Schutzlösungen von Azure in Betracht, empfand sie jedoch als „extrem teuer“. Eine andere Option für die Anwendungssicherheit war zu kompliziert einzurichten. „Ich programmiere selbst, und sogar ich fand es kompliziert!“, sagt Sustarich.

Als die seit Langem geplante Migration Mitte 2021 näher rückte, begann Sustarich, sich mit den F5 Distributed Cloud Services zu befassen, die zu diesem Zeitpunkt noch nicht öffentlich im Azure Marketplace verfügbar waren. (Sie wurden Anfang 2022 in den Azure Marketplace aufgenommen.)

Lösung

Distributed Cloud Services sind SaaS-basierte Lösungen für Sicherheit, Netzwerke sowie die Verwaltung und Bereitstellung von Anwendungen, die in Multi-Cloud- und On-Premises-Umgebungen sowie an Edge-Standorten eingesetzt werden können. Sustarich war davon angetan, wie einfach sich ein Mandant einrichten ließ und wie intuitiv sein Team mit Distributed-Cloud-Produkten arbeiten konnte – von der Nutzung von Automatisierungen bis hin zum Auffinden von API-Informationen für die Integration in kritische Entwicklungsworkflows.

“Sie drücken auf den Knopf, holen sich einen Kaffee, und wenn Sie zurückkommen, ist alles für Sie erledigt. ”

Jason Sustarich, Leitender Principal Software Engineer, F5 Global Services

Nach der Ausarbeitung des Architekturdesigns und der Durchführung eines Proof of Concept Anfang 2022 sowie einer anschließenden Bedrohungsmodellbewertung ging PartnerNet im Herbst 2022 in Azure mit Distributed Cloud WAF, Distributed Cloud DDoS Mitigation und Distributed Cloud DNS live. Der gesamte PartnerNet-Datenverkehr wurde an die Distributed Cloud Platform weitergeleitet, die den bereinigten Datenverkehr an die öffentlichen Azure-Endpunkte der Website übermittelte.

Das Global-Services-Team war mit den Ergebnissen so zufrieden, dass es nach der Veröffentlichung des Produkts im September 2022 zusätzlich die Funktionen des Distributed Cloud Content Delivery Network (CDN) implementierte. Mithilfe des CDN kann Global Services nun Latenzprobleme beheben, die zuvor nicht gelöst werden konnten – beispielsweise indem Ressourcen wie Bibliotheken von Drittanbietern problemlos in andere Regionen verlagert werden. Unterdessen wird die sichere Migration weiterer Komponenten mit zunehmender Geschwindigkeit fortgesetzt.

Ergebnisse

Sparen Sie Zeit und maximieren Sie die IT-Effizienz

Die Cloud-Strategie von Global Services zahlt sich bereits durch Kosteneinsparungen, mehr Agilität und eine bessere Benutzererfahrung aus. Gleichzeitig sparen Distributed Cloud Services Zeit und steigern die Effizienz der Entwicklungsteams, etwa durch die Möglichkeit, sichere Entwicklungsinstanzen schnell hinzuzufügen und zu entfernen.

„Die Programmierbarkeit und die einfache Handhabung – das gefällt mir besonders gut“, sagt Sustarich. „Das Ziel besteht darin, die Effizienz der Softwareentwickler zu maximieren, und dafür eignet es sich wirklich hervorragend.“

So kann jetzt beispielsweise jeder Entwickler eine eigene Entwicklungsumgebung erstellen, um kurzfristige Fehlerbehebungen oder Aufgaben zu bearbeiten. „Man drückt auf den Knopf, holt sich einen Kaffee, und wenn man zurückkommt, ist alles erledigt“, sagt Sustarich. „Keine monate- oder wochenlange Konfiguration. Das ist ein großer Vorteil.“

“Die Programmierbarkeit und die einfache Handhabung – das gefällt mir wirklich gut. Das Ziel ist, die Effizienz der Softwareentwickler zu maximieren, und dafür eignet es sich hervorragend. ”

Jason Sustarich, Leitender Principal Software Engineer, F5 Global Services

Die Cloud-Strategie von Global Services zahlt sich bereits durch Kosteneinsparungen, mehr Agilität und eine bessere Benutzererfahrung aus. Gleichzeitig sparen Distributed Cloud Services Zeit und steigern die Effizienz der Entwicklungsteams, etwa durch die Möglichkeit, sichere Entwicklungsinstanzen schnell hinzuzufügen und zu entfernen.

„Die Programmierbarkeit und die einfache Handhabung – das gefällt mir besonders gut“, sagt Sustarich. „Das Ziel besteht darin, die Effizienz der Softwareentwickler zu maximieren, und dafür eignet es sich wirklich hervorragend.“

So kann jetzt beispielsweise jeder Entwickler eine eigene Entwicklungsumgebung erstellen, um kurzfristige Fehlerbehebungen oder Aufgaben zu bearbeiten. „Man drückt auf den Knopf, holt sich einen Kaffee, kommt zurück und alles ist erledigt“, sagt Sustarich. „Keine monate- oder wochenlange Konfiguration. Das ist ein großer Vorteil.“

Mehr Transparenz für höhere Sicherheit und Leistung

Sustarich schätzt auch die von Distributed Cloud Services bereitgestellte Observability. So kann das Entwicklungsteam nun beispielsweise WAF-Blockierungsaktionen zusammen mit Kontextinformationen überprüfen, wodurch es einen wiederkehrenden Fehler schnell beheben konnte. „Der Fehler kam auf unserer alten Plattform durch, obwohl das wahrscheinlich nicht hätte passieren dürfen. Das war definitiv falsch“, so Sustarich. „Jetzt haben wir ihn behoben, was gut ist, und dank der vollständigen Transparenz ging das deutlich schneller.“

Distributed Cloud Services haben außerdem den gesamten Cloud-Ressourcenverbrauch von PartnerNet reduziert. Er sagt: „Ich kann direkt im Dashboard sehen, wie viel Bandbreite eingespart wird. Daher wissen wir, dass wir Kosten sparen.“

Agilere Entwicklung sicher gestalten

Distributed Cloud Services könnten die Einstellung des Entwicklungsteams verändern. „Entwickler mögen Sicherheit nicht“, sagt Sustarich lachend. „Sie ist zeitaufwendig. Wir haben ein kleines Team mit nur vier Entwicklern und tragen viel Verantwortung. Deshalb müssen wir so viel wie möglich automatisieren. Mit Distributed Cloud Services ist das möglich.“

Auf diese Weise ermöglicht die Lösung mehr Agilität bei gleichzeitig höherer Sicherheit. Er sagt: „Wir verfolgen die Strategie, agil zu sein und schnell reagieren und Veränderungen umsetzen zu können.“

Das freut sowohl das Entwicklungsteam als auch die CISO. Senior Vice President und CISO Gail Coury erklärt: „Angesichts des Drucks, unter dem DevOps heute steht, unterschätzen viele, wie sich technische Risiken auf das Geschäft auswirken. Distributed Cloud Services sorgen dafür, dass unser Unternehmen, unsere Kunden und unsere Partner geschützt bleiben, während wir unsere geschäftliche und IT-bezogene Agilität steigern.“

Sustarich fügt lächelnd hinzu: „Wenn mein CISO zufrieden ist, bin ich in der Regel auch zufrieden.“

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Vorteile

  • Maximieren Sie die IT-Effizienz
  • Erhalten Sie Einblicke in eine bessere Sicherheit und Performance
  • Agilere Entwicklung sicherstellen

Herausforderungen

  • Eine sichere Cloud-Strategie kosteneffizient umsetzen
  • Produktions- und Entwicklungsumgebungen der Website schützen
  • Cloud-Sicherheit automatisieren und vereinfachen