Meistern Sie Ihre Cloud-Sicherheitsherausforderungen mit F5 Advanced WAF auf AWS und Azure

F5-Ökosystem | 10. Juli 2018

Trotz der kontinuierlichen Plattformverbesserungen zur Stärkung der Sicherheitslage von Cloud-Plattformen dürfte es schwierig sein, jemanden zu finden, der keinerlei Sicherheitsbedenken hat. Dies liegt vor allem daran, dass Angriffe auf Webanwendungen derzeit sowohl in der Cloud als auch in lokalen Umgebungen die häufigste Bedrohung für die IT-Sicherheit eines Unternehmens darstellen. Rund 53 % der Sicherheitsverletzungen im vergangenen Jahrzehnt zielten zunächst auf Webanwendungen ab. Traditionell konzentrieren sich lokale Sicherheitsstrategien häufig darauf, den Zugriff auf Anwendungen durch die Abschottung des Netzwerks zu kontrollieren. Dadurch besteht eine starke Abhängigkeit von Netzwerk-Firewalls, um Angriffe auf der Netzwerkebene abzuwehren.

Die Einführung der Public Cloud hat diesem Ansatz jedoch einen Strich durch die Rechnung gemacht und eine grundlegende strategische Neuausrichtung erforderlich gemacht. Dadurch waren viele gezwungen, von netzwerkzentrierten Sicherheitslösungen und -richtlinien zu einem überwiegend anwendungszentrierten Sicherheitsmodell überzugehen. Dieser Wandel zeigt sich in der Umsetzung des Modells der geteilten Sicherheitsverantwortung, bei dem die Verantwortung für die Sicherheit der Anwendungsebene beim Kunden und nicht beim Cloud-Anbieter liegt. Gartner geht davon aus, dass bis Ende 2022 mindestens 95 % der Cloud-Sicherheitsvorfälle auf Fehler des Kunden zurückzuführen sein werden. Dies verdeutlicht, wie wichtig es ist, frühzeitig eine robuste Cloud-Sicherheitsstrategie zu entwickeln.

Auch die Anwendungssicherheit darf keinesfalls auf die leichte Schulter genommen werden, denn Cyberkriminelle entwickeln ihre Angriffsmethoden ständig weiter und nutzen Schwachstellen aus, um neue Wege zu finden, sich Zugriff auf Anwendungen zu verschaffen oder deren Leistung zu beeinträchtigen. Neben den eher typischen, gut dokumentierten Angriffsvektoren, die Sicherheitsexperten seit Jahren beschäftigen (etwa Cross-Site-Scripting, Injection-Angriffe usw.), kommen heutzutage immer innovativere und ausgefeiltere Mechanismen zum Einsatz, um Anwendungen und deren Daten zu bedrohen – von Malware- und Bot-Angriffen bis hin zu ressourcenintensiven DoS-Angriffen. Gerade diese fortschrittlicheren Bedrohungen machen den Einsatz der modernsten auf dem Markt verfügbaren Anwendungssicherheitslösung beim Schutz von Public-Cloud-Anwendungen zu einer Notwendigkeit statt zu einem Luxus. Daher freut sich F5, bekannt geben zu können, dass die umfassendste WAF-Lösung der Branche, F5 Advanced WAF, ab sofort sowohl in AWS als auch in Azure gehostete Anwendungen vor Angreifern schützen kann.

Die virtualisierte Advanced WAF kann direkt über den jeweiligen Marketplace der einzelnen Clouds bereitgestellt werden. Sie geht über die Funktionen herkömmlicher WAF-Lösungen hinaus und wehrt zusätzliche Bedrohungen in der sich ständig weiterentwickelnden Sicherheitslandschaft ab. Zu diesen zusätzlichen Funktionen gehören insbesondere:

  • Verhaltensbasierte DoS-Erkennung und -Abwehr auf Layer 7 – Advanced WAF erkennt neue und ungewöhnliche Datenverkehrsmuster ohne menschliches Eingreifen und erstellt dafür Fingerabdrücke. So kann potenziell schädlicher Datenverkehr nahezu unverzüglich blockiert werden. Statusinformationen werden in Echtzeit an eine Abwehr-Engine zurückgemeldet, in der Signaturen automatisch erstellt, bereitgestellt und analysiert werden, um Fehlalarme zu reduzieren und einen vollautomatischen Schutzzyklus zu ermöglichen, der kontinuierlich optimiert und verfeinert wird.
  • Schutz von Anmeldedaten – Schützt dynamisch vor clientseitigen Angriffen auf Anmeldedaten, etwa durch Keylogger und andere Arten von Malware. Dazu nutzt die Lösung die F5 DataSafe-Technologie, um Daten bereits bei der Eingabe in Webformulare zu verschlüsseln – ganz ohne zusätzliche Agents oder Software auf den Endgeräten. Neben dem Schutz vor dem Diebstahl von Anmeldedaten wehrt Advanced WAF mithilfe der Brute-Force-Abwehr, die auch Schutz vor Credential Stuffing umfasst, automatisierte Angriffe ab, bei denen zuvor gestohlene Anmeldedaten verwendet werden.
  • Proaktive Bot-Abwehr – Durch den Einsatz modernster Fingerprinting- und Challenge-Response-Techniken in Verbindung mit weiteren Verhaltensanalysen können automatisierte Bedrohungen auf Sitzungsebene erkannt und blockiert werden.
  • Integration des Anti-Bot Mobile SDK – Die bei der proaktiven Bot-Abwehr eingesetzten Techniken erkennen legitime Browser, funktionieren jedoch nicht bei mobilen Apps und Browsern. Durch die nahtlose Integration des F5 Anti-Bot Mobile SDK in Ihre Anwendungen mithilfe von Appdome können Unternehmen nun komplexe Bot-Angriffe auf mobile API-Endpunkte abwehren.

Diese virtuellen Editionen basieren auf demselben grundlegenden Code wie die Advanced-WAF-Hardware und bieten vollständige Funktionsgleichheit bei On-Premises- und Multi-Cloud-Bereitstellungen. Dadurch lassen sich Sicherheitsrichtlinien nahtlos zwischen Umgebungen migrieren. Dies ist für Unternehmen, die sich hinsichtlich ihrer Cloud-Strategie noch unsicher sind, von entscheidender Bedeutung, da Anwendungen jederzeit schnell zwischen Cloud-Plattformen verschoben werden können und dabei weiterhin von denselben fortschrittlichen Sicherheitsdiensten unterstützt werden. Obwohl diese Funktion derzeit noch nicht verfügbar ist, arbeitet F5 daran, Advanced WAF in seinem gesamten Portfolio an AWS CloudFormation- und Azure Resource Manager-Vorlagen zu unterstützen. Mithilfe dieser Vorlagen wird das Bereitstellungsverfahren sowohl auf AWS als auch auf Azure erheblich beschleunigt, da Benutzer Advanced-WAF-Instanzen zuverlässig und autonom in einer Vielzahl unterschiedlicher Architekturen einrichten können.

Auf den Marktplätzen von AWS und Azure ist Advanced WAF mit einer Vielzahl cloudfreundlicher Lizenzierungsoptionen verfügbar. Advanced WAF lässt sich entsprechend den jeweiligen Geschäftsanforderungen über Bring-Your-Own-License-Optionen lizenzieren (mit Unterstützung für unbefristete Lizenzen, Abonnements und Enterprise-Lizenzvereinbarungen) oder nutzungsbasiert nach dem Pay-as-You-Go-Modell. Bei beiden Optionen stehen Instanzen mit einem Durchsatz von 25 Mbit/s, 200 Mbit/s oder 1 Gbit/s zur Verfügung.

Weitere Informationen zu F5 Advanced WAF finden Sie im Datenblatt, oder besuchen Sie direkt die Marketplace-Einträge bei AWS und Azure.

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Schlagwörter: 2018, Azure, Advanced WAF

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Tom Atkins
Tom AtkinsLeitender Produktmarketingmanager | F5

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