Schon der einfache Akt des Gebens kann Veränderungen anstoßen, die weit über eine einzelne Spende hinausreichen. Es geht um Verbundenheit, Mitgefühl und die starke Überzeugung, dass wir gemeinsam etwas bewirken können.
Bei F5 leben wir diese Philosophie aus voller Überzeugung, und unsere jährliche Giving-Tuesday-Kampagne ist der beste Beweis dafür. In den vergangenen sechs Jahren haben wir Giving Tuesday von einem einzelnen Tag der Großzügigkeit in eine zehntägige Aktion verwandelt, die weltweit etwas bewirkt – getragen von der Leidenschaft und dem Engagement unserer F5ers.
Giving Tuesday ist für alle Teilnehmenden eine sehr persönliche Erfahrung, die unsere weltweite Belegschaft durch ein gemeinsames Ziel verbindet. Im Rahmen des F5 Giving Tuesday 2024 erhielt jeder F5-Mitarbeitende 50 US-Dollar, um über Benevity, unsere Plattform für Spenden und ehrenamtliches Engagement am Arbeitsplatz, an eine von mehr als zwei Millionen gemeinnützigen Organisationen zu spenden. Doch es geht um mehr als nur um Geld: Wir möchten unsere Mitarbeitenden dazu befähigen, die Anliegen zu unterstützen, die ihnen besonders am Herzen liegen. Wir arbeiten eng mit unseren Employee Inclusion Groups (EIGs), Teamleitungen und den Verantwortlichen unserer lokalen Niederlassungen zusammen, um Orientierung und Inspiration zu bieten und sicherzustellen, dass sich alle verbunden, inspiriert und zur Teilnahme ermutigt fühlen.
Als eines von vielen F5 Global Good-Programmen hat sich Giving Tuesday bemerkenswert entwickelt. 2019 starteten wir mit einer Beteiligungsquote von 38 % unter den Mitarbeitenden, die in diesem Jahr auf beeindruckende 81 % gestiegen ist. Dabei haben sich 100 % unserer weltweiten Standorte beteiligt – unsere bisher erfolgreichste Kampagne. Bis heute haben F5-Mitarbeitende im Rahmen dieser jeweils zehntägigen Kampagnen insgesamt fast 3 Millionen US-Dollar gespendet. Durch die 100-prozentige Spendenverdopplung von F5 wurde dieser Betrag noch erhöht.
Natürlich geht die Kampagne weit über bloße Zahlen hinaus. Sie hat zweifellos einen tiefgreifenden Einfluss auf unsere F5ers und zahlreiche wichtige Anliegen gehabt.
Mitarbeitende haben sehr persönliche Geschichten erzählt – etwa davon, wie sie im Gedenken an einen geliebten Menschen für die Krebsforschung spenden oder aufgrund eigener Erfahrungen Organisationen für Pflegekinder unterstützen. Dadurch entstehen engere Bindungen und ein mitfühlenderes Arbeitsumfeld. Diese Geschichten erinnern uns eindrucksvoll daran, dass die menschliche Verbundenheit im Mittelpunkt unseres Engagements steht.
Hier erzählen F5-Mitarbeitende mit inspirierenden Worten, was der Giving Tuesday für sie bedeutet, welche Organisationen sie unterstützen und wie dies anderen hilft.
Die persönliche Bedeutung des Gebens

José Luis Barriga, Netzwerk-Supportingenieur, Mexiko
Ich unterstütze: Hospital Infantil Teletón de Oncología, (HITO), eine Einrichtung der Fundación Teletón México
Warum mir dieses Anliegen am Herzen liegt: Seit sieben Jahren engagiere ich mich jeden Samstag ehrenamtlich am HITO und unterstütze krebskranke Kinder. Zu erleben, mit welchem Mut und welcher Widerstandskraft sie sich dieser schweren Krankheit stellen und sie überwinden, ist zutiefst inspirierend und macht mich demütig. Die Bindungen, die auf diesem Weg entstehen, sind etwas ganz Besonderes. Es erfüllt mich mit Freude, wenn diese Kinder den Krebs besiegen und nach Monaten oder sogar Jahren der Behandlung in ihr normales Leben zurückkehren.
Das HITO ist eines der wenigen Krankenhäuser weltweit, das sich ausschließlich auf die spezialisierte Versorgung krebskranker Kinder konzentriert. Als Teletón-Freunde organisieren wir jedes Wochenende Freizeitaktivitäten für die Kinder, die ihnen helfen, die Belastungen ihrer Behandlung für eine Weile zu vergessen. Diese Arbeit schenkt ihnen Freude und emotionale Entlastung – beides ist für ihren Heilungsprozess von entscheidender Bedeutung.

Nael Saoud, Mitarbeiter für Geschäftsentwicklung, Irland
Ich unterstütze: Nasc, das Zentrum für die Rechte von Migranten und Flüchtlingen
Warum mir dieses Anliegen am Herzen liegt: Nasc, das Zentrum für die Rechte von Migrantinnen und Migranten sowie Geflüchteten, setzt sich durch Interessenvertretung, Unterstützungsprogramme und politische Kampagnen für die Rechte von Migrantinnen und Migranten sowie Geflüchteten in Irland ein. Dieses Anliegen liegt mir als geflüchteter Person besonders am Herzen, weil Nasc mein Leben verändert hat. Nasc half mir nicht nur dabei, meine Ausbildung fortzusetzen, sondern unterstützte mich auch emotional und psychisch und gab mir die Kraft, mein Leben neu aufzubauen. Das Mitgefühl und das Engagement des Teams zeigten mir, wie viel eine Gemeinschaft bewirken kann und wie wichtig es ist, etwas zurückzugeben. Deshalb entschied ich mich später, bei Nasc zu arbeiten und mich dort ehrenamtlich zu engagieren, um anderen Geflüchteten dabei zu helfen, dieselbe Hoffnung und dieselben Chancen zu finden, die auch mir zuteilwurden.
Nasc setzt sich unermüdlich dafür ein, Migrantinnen und Migranten sowie Geflüchtete durch maßgeschneiderte Programme zu stärken, die Bildung, Integration und Beschäftigungsmöglichkeiten fördern. Die Organisation schafft zudem sichere Wege für Geflüchtete nach Irland und trägt so dazu bei, ihre Würde zu wahren und ihr Potenzial zu entfalten. Da ich selbst von ihrer Arbeit profitiert und mich zugleich daran beteiligt habe, kenne ich aus eigener Erfahrung ihre lebensverändernde Wirkung. Bei ihrer Arbeit geht es nicht nur um Unterstützung, sondern darum, nachhaltige Veränderungen für Einzelpersonen, Familien und Gemeinschaften zu bewirken.

Jordan Cochran, Social-Media-Marketing-Manager, USA
Ich unterstütze: American Brain Tumor Association
Warum mir dieses Anliegen am Herzen liegt: 2019 wurde bei meinem Vater ein Glioblastom diagnostiziert, eine aggressive Form von Hirntumor. Nach einem schweren Kampf erlag er der Krankheit. Seitdem absolviert meine Schwester ein weiterführendes Studium in Chicago und widmet sich dabei der Hirntumorforschung. In fast 50 Jahren hat die American Brain Tumor Association (ABTA) weltweit Forschungsstipendien in Höhe von mehr als 34 Millionen US-Dollar an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vergeben. Das Forschungsprogramm der ABTA unterstützt sowohl etablierte als auch aufstrebende Forschende – wie meine Schwester –, die daran arbeiten, die Ursachen, Auswirkungen, Diagnose und Behandlung von Hirntumoren besser zu verstehen.
Die ABTA setzt sich zwar für die Förderung wichtiger Forschung ein, doch ihre Wirkung geht weit über die Forschungsfinanzierung hinaus. Sie bietet auch unverzichtbare Unterstützung für Patientinnen und Patienten sowie deren Familien und geht dabei auf die individuellen Bedürfnisse jedes Menschen ein, der von einer Hirntumordiagnose betroffen ist. Während meine Schwester beispielsweise nach wissenschaftlichen Antworten suchte, fand meine Mutter als pflegende Angehörige Trost in emotionaler Unterstützung und im Austausch über die Erfahrungen anderer. Für mich rückte der Wunsch in den Mittelpunkt, aktiv zu werden und für Familien, die mit einer ähnlichen Diagnose konfrontiert sind, wirklich etwas zu bewirken. Der ganzheitliche Ansatz der ABTA, sowohl die Forschung als auch Familien zu unterstützen, ist von entscheidender Bedeutung. Er trägt der Tatsache Rechnung, dass jeder Mensch auf seine eigene Weise mit der Situation umgeht, und stellt sicher, dass Betroffene in jeder Phase ihres Weges die passende Unterstützung erhalten.

Maayan Gafni, leitende Ingenieurin, Israel
Ich unterstütze: Den Verband für Frühgeborene in Israel
Warum mir dieses Anliegen am Herzen liegt: LAHAV hilft Frühgeborenen, die medizinische Versorgung zu erhalten, die sie benötigen, um sich gut zu entwickeln, und bietet zugleich ihren Eltern Wissen und Unterstützung. Meine Verbindung zu LAHAV beruht auf meiner eigenen Erfahrung: Meine bis dahin gesunde Schwangerschaft endete unerwartet in der 30. Woche, als mein Baby mit einem Gewicht von nur einem Kilogramm zur Welt kam. Dort begann meine Reise, und jedes Jahr beginnen in Israel 15.000 Frühgeborene und ihre Eltern ihre eigenen, ähnlichen (und doch einzigartigen) Reisen. Diese Babys kämpfen vom ersten Moment ihres Lebens an ums Überleben, während ihre Eltern mit Stress, Angst und großer Ungewissheit konfrontiert sind. LAHAV bietet ihnen – so wie mir damals und bis heute – einen Ort, an dem sie nie allein sind. Die Organisation hilft ihnen, ihre Rechte zu verstehen, und vermittelt ihnen das nötige Wissen, damit sie diese beängstigende Zeit so gut wie möglich bewältigen können. Gleichzeitig sorgt sie dafür, dass alle Babys die bestmögliche Versorgung erhalten, um heranzuwachsen und so gesund wie möglich zu werden.
Ich betreue WhatsApp- und Facebook-Gruppen für Eltern, die dem Wissensaustausch dienen und den Eltern eine Gemeinschaft bieten, die sie versteht. Außerdem betreue ich eine Hotline, über die Eltern Antworten auf all ihre Fragen erhalten – von rechtlichen Ansprüchen über medizinische Fragen bis hin zu psychologischer Unterstützung. Ich leite Anliegen an die zuständigen Stellen weiter – sowohl innerhalb unserer Gemeinschaft als auch extern an die offiziellen Gesundheitsbehörden – und stelle sicher, dass die Bedürfnisse jedes Babys erfüllt werden. Dadurch ermögliche ich es der Geschäftsführung von LAHAV, sich anderen wichtigen Themen zu widmen und das Leben von Frühgeborenen und ihren Eltern in ganz Israel zu verbessern.
Akshara Sharma, HR Business Partnerin, Indien
Ich unterstütze: Nayi Disha
Warum mir dieses Anliegen am Herzen liegt: Nayi Disha („wo Hoffnung auf Mut trifft“) ist eine Organisation, die Familien mit einem Familienmitglied mit Entwicklungsbeeinträchtigungen stärkt und ihnen die nötigen Mittel an die Hand gibt, damit sie die Entwicklung ihrer Angehörigen aktiv mitgestalten können und keine Familie zurückgelassen wird. Menschen mit Behinderungen werden häufig als Belastung für die Gesellschaft angesehen. Seit meiner Schul- und Studienzeit habe ich ihre Schwierigkeiten miterlebt und hatte die Gelegenheit, mich ehrenamtlich zu engagieren und ihre Familien mit dem nötigen Wissen und beim Zugang zu staatlichen Unterstützungsprogrammen zu unterstützen. Leider werden Familien von Menschen mit Behinderungen oft von der Gesellschaft ausgegrenzt, weil deren Behinderung als Fluch betrachtet wird. Ich möchte das Bewusstsein dafür schärfen, dass alle Menschen die gleichen Chancen verdienen und Familien mit der richtigen Unterstützung positive Veränderungen für ihre Angehörigen und die Gesellschaft insgesamt bewirken können.
Nayi Disha ist ein lebenslanger Partner für Familien, die Kinder mit Autismus und anderen Entwicklungsbeeinträchtigungen hauptsächlich betreuen. Die Organisation hilft den Kindern, ihr wahres Potenzial auszuschöpfen, indem sie den Familien über eine verlässliche, kontinuierlich weiterentwickelte digitale Plattform und eine unterstützende Gemeinschaft Gleichgesinnter Beratung, Orientierung und Hoffnung bietet. Diese Plattform stellt eine Fülle von Informationen und Ressourcen, Netzwerke von Fachleuten sowie Beratungs-Hotlines bereit. Die Arbeit von Nayi Disha ist von entscheidender Bedeutung, da sie Eltern als Hauptbetreuungspersonen Informationsmaterialien in Regionalsprachen zur Verfügung stellt und so Familien direkt vor Ort erreicht.
Weitere Informationen über das Engagement von F5, einen positiven Beitrag zur Gesellschaft zu leisten, finden Sie auf der Webseite F5 Global Good.
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