F5 gab diese Woche die Gründung der Niederlassung seiner F5 Pride Employee Inclusion Group (EIG) für das Vereinigte Königreich und Irland (UKI) bekannt.
Darüber hinaus veranstaltete das Unternehmen sein erstes EMEA-weites F5 Pride: LGBTQ+ @ Work Symposium, bei dem bewährte Verfahren für Vielfalt und Inklusion vorgestellt und Pläne zur weiteren Stärkung der unternehmensweiten Unterstützung für LGBTQ+-Mitarbeitende ausgearbeitet wurden.
Die Aktivitäten knüpfen an die kürzlich von F5 vorgestellte neue Vision und das Leitbild „Code Connects Us All“ (CCUA) an. Bei CCUA geht es darum, den Ethikkodex von F5 zu prägen – von Inklusion und gesellschaftlichem Engagement bis hin zur Innovationsweise der Produktteams.
Sarah Campbell, Leiterin für Konferenzen und Veranstaltungen bei Stonewall, eröffnete die Veranstaltung mit einem Vortrag über die Bedeutung proaktiven Engagements der Mitarbeitenden und das Potenzial von Inklusionsgruppen, Vielfalt, Akzeptanz und Geschäftsergebnisse zu fördern.
„LGBTQ+-Mitarbeitendennetzwerke sind in vielerlei Hinsicht von unschätzbarem Wert. Sie bieten Einzelpersonen Unterstützung durch Gleichgesinnte und helfen Organisationen dabei, ihre Richtlinien und Praktiken richtig zu gestalten. Wenn solche Initiativen richtig umgesetzt werden, können sie sich sowohl auf die Mitarbeitenden als auch auf die Gesellschaft insgesamt äußerst positiv auswirken“, erklärte sie vor einem Publikum aus F5-Mitarbeitenden, die entweder persönlich anwesend oder aus der gesamten EMEA-Region zugeschaltet waren.
Unter Berufung auf Stonewalls umfassenden Bericht „LGBT in Britain – Work Report“ wies Sarah darauf hin, dass fast jede fünfte befragte LGBT-Person negative Kommentare am Arbeitsplatz erlebt hat. Derselbe Anteil der LGBT-Angehörigen ethnischer Minderheiten gab an, dass ihre sexuelle Orientierung ihre Aufstiegschancen deutlich eingeschränkt habe.
Zu den weiteren alarmierenden Ergebnissen gehört, dass jede achte trans Person von einem Kollegen oder Kunden körperlich angegriffen wurde. Darüber hinaus verheimlichen fast zwei von fünf bisexuellen Befragten ihre sexuelle Orientierung aus Sorge darüber, wie sie wahrgenommen werden, während jede dritte nichtbinäre Person das Gefühl hat, keine Kleidung tragen zu können, die ihrer Identität entspricht.
Neben der moralischen Verpflichtung zur Gleichstellung von LGBTQ+-Personen am Arbeitsplatz sprach Sarah auch über die konkreten wirtschaftlichen Gründe dafür, mehr zu tun.
„Es ist einfach wirtschaftlich sinnvoll – sei es, um Talente zu gewinnen, die Mitarbeiterzufriedenheit zu steigern, das Unternehmensimage zu verbessern oder durch die Einbeziehung einer größeren Vielfalt an Persönlichkeiten und Perspektiven bessere Entscheidungen zu treffen“, fügte sie hinzu.
Laut Stonewall gehören zu den wichtigsten Grundsätzen eines erfolgreichen Netzwerks oder einer EIG-Gruppe die Förderung gegenseitiger Unterstützung, die Sensibilisierung innerhalb und außerhalb des Unternehmens sowie die Etablierung einer klaren Kultur der Verantwortlichkeit. Für langfristigen Erfolg braucht es Ansprechpersonen für bestimmte Identitäten (darunter können Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen und Orientierungen sein), die Einbindung von nicht der LGBTQ-Community angehörenden Verbündeten sowie die Zusammenarbeit mit externen Unterstützungsgruppen und Communitys.
Als Nächstes erläuterte Perry Glikman, Principal CM Engineer bei F5, wie er genau diese Werte und Maßnahmen in Israel mit Leben erfüllt.
Seit seiner Gründung im Januar letzten Jahres hat sich F5 Pride in Tel Aviv kontinuierlich weiterentwickelt, ist personell gewachsen und hat zahlreiche Projekte zur Sensibilisierung, zum Aktivismus und zum Aufbau einer Gemeinschaft ermöglicht. Die bisherigen Erfolge und gewonnenen Erkenntnisse fließen bereits in die breitere Einführung von F5 Pride in der EMEA-Region ein.
„Meine Vision ist, dass sich alle bei F5 wohl dabei fühlen, offen zu zeigen und zu feiern, wer sie wirklich sind“, erklärte Perry.
„Ich möchte alle dazu aufrufen, an ihre Kolleginnen und Kollegen sowie ihre Freundinnen und Freunde zu denken. Was brauchen sie, um sich bei der Arbeit wohlzufühlen und ganz sie selbst sein zu können? Wie können Sie dazu beitragen? Bitte zögern Sie nicht, Kontakt mit uns aufzunehmen, um herauszufinden, wie Sie etwas bewirken können – unabhängig von Ihrem Hintergrund und davon, wo Sie tätig sind.“
Der Tag endete mit dem offiziellen Start der UKI-Niederlassung von F5 Pride, die von den in Cork ansässigen NGINX-Mitarbeitern Scott De Buitléir und Stephen Spillane geleitet wird.
Beide bringen ideale Voraussetzungen mit, um sofort etwas zu bewirken. Scott, der als Content-Marketing-Manager tätig ist, war zuvor sieben Jahre lang in LGBT-Medien und im Rundfunk tätig und ist Gründer des LGBT-Magazins „EILE“. Zudem ist er ein veröffentlichter Autor und Dichter, der sowohl auf Englisch als auch auf Irisch schreibt.
Stephen, der Büroleiter von NGINX in Cork, ist ebenfalls eine prominente Stimme in den Medien. Er hat sowohl für lokale als auch für landesweite Publikationen über LGBT-Themen geschrieben und führende Positionen in verschiedenen politischen und kirchlichen Organisationen bekleidet. Er war früher Vorstandsmitglied von Gruppen wie UCC LGBT, USI LGBT und Changing Attitude Ireland.
Die EIG-Gruppen von F5 wurden gezielt ins Leben gerufen, um am Arbeitsplatz etwas zu bewirken, und spielen eine entscheidende Rolle bei der Unterstützung interner und externer Gemeinschaften. Jede Gruppe genießt die volle Unterstützung der Geschäftsleitung und des Unternehmens.
Neben F5 Pride gehören zu den EIG-Gruppen von F5 auch F5 Appreciates Blackness (setzt sich dafür ein, die Kultur und den Hintergrund aller Menschen afrikanischer Herkunft zu vermitteln), Multicultural (setzt sich dafür ein, vielfältigere Mitarbeitende zu gewinnen und zu fördern), F5 Military Veterans (bemüht sich, Militärveteraninnen und -veteranen sowie deren Familien durch Anerkennungs-, Unterstützungs- und Outreach-Programme aktiv zu fördern, anzuwerben und zu unterstützen), Latinx y Hispanos Unidos (stärkt durch Unterstützung und Outreach die Präsenz von Latinx und Hispanics bei F5) sowie F5 Connects Women (bringt F5-Mitarbeitende weltweit zusammen, um die Gleichstellung und berufliche Entwicklung von Frauen zu fördern).
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