F5 Friday: Transformation des Rechenzentrums – Hindernisse in Chancen verwandeln

F5-Ökosystem | 13. Mai 2016
f5friday

Eine der größten Herausforderungen, vor denen Unternehmen heute stehen, besteht darin, ihr herkömmliches Rechenzentrum zu „modernisieren“, um den wachsenden Anforderungen des Unternehmens und der Benutzer gleichermaßen gerecht zu werden. Ob es um die Migration in die Cloud oder darum geht, mobilen Endgeräten von unterwegs einen umfassenderen Zugriff zu ermöglichen – eine herkömmliche Infrastrukturarchitektur kann ein erhebliches Hindernis bei der Erfüllung dieser Anforderungen darstellen.

Schließlich haben die meisten Unternehmen erhebliche Investitionen getätigt, um die Zuverlässigkeit und Geschwindigkeit ihrer Netzwerke sicherzustellen, denn ohne das Netzwerk lässt sich die Anwendung gar nicht erst bereitstellen. Obwohl sie bewährte Verfahren befolgt haben, kämpfen Unternehmen weltweit mit einer hohen Last an über Jahre hinweg angehäuften Architekturschulden. Dies erschwert den Übergang von einer traditionellen Architektur zu einer agileren, hybriden Architektur erheblich. Viele leiden unter einer „Service-Wucherung“, die nach jahrelanger Bereitstellung einzelner Lösungen oder Systeme zur Behebung jeweils eines bestimmten Problems entstanden ist: Firewalls, Caches, Load Balancer, Anwendungszugriff. Hier eine Web Application Firewall, dort DNS. Nichts ist integriert, kaum etwas wird gemeinsam genutzt und alles wird separat verwaltet.

Dadurch kann der Umstieg auf eine stärker automatisierte, orchestrierte und verteilte Architektur zum Albtraum werden.

Dennoch ist den meisten Unternehmen bewusst, dass dies unerlässlich ist. Die Skalierung (das Wachstum) des Unternehmens hängt von der Geschwindigkeit und Skalierbarkeit der Anwendungen ab, die wiederum von der Geschwindigkeit und Skalierbarkeit der Dienste abhängen, über die sie bereitgestellt und abgesichert werden.

Wenn Organisationen beginnen, die Hindernisse auf dem Weg zu einer solchen Skalierbarkeit zu überwinden, werden sie wahrscheinlich dieselbe Chance erkennen, die auch der Fraser Coast Regional Council (FCRC) erkannt hat – eine Kommunalbehörde in der Region Wide Bay–Burnett im australischen Bundesstaat Queensland, die für die Bereitstellung kommunaler Dienstleistungen für mehr als 96.000 Einwohner zuständig ist.

Als FCRC ein Projekt zum Austausch der Firewall in Angriff nahm, da diese die Bereitstellung von Diensten für die äußerst mobile Bevölkerung im Zuständigkeitsbereich behinderte, erkannte die Behörde die Chance, ihre Sicherheitsarchitektur umfassender neu zu gestalten und Anwendungsdienste bereitzustellen. Dadurch konnte sie nicht nur die erforderliche Bereitstellungsgeschwindigkeit erreichen, sondern auch eine Hybrid-Cloud-Architektur unterstützen.

“„In einer hybriden Umgebung ist es wichtig, den Zugriff auf die Anwendungen und das Netzwerk des Councils abzusichern und differenziert zu steuern. Mit F5 können wir den Benutzern Anwendungen bereitstellen und gewährleisten, dass das Sicherheitsniveau unabhängig vom Standort der Benutzer unverändert bleibt.“ ”

FCRC nutzte die Situation, indem es mehrere Einzellösungen durch eine einzige, gemeinsam genutzte Plattform (F5 BIG-IP) ersetzte, um die Bereitstellung und Provisionierung von Anwendungsdiensten unabhängig vom Standort der Anwendungen zu ermöglichen. Dazu gehörten Dienste wie Benutzerzugriff, SSL-Offloading und Lastverteilung. Durch die Standardisierung auf eine gemeinsam genutzte Bereitstellungsplattform konnte FCRC zahlreiche einzelne Ausfallpunkte am Rand seines Netzwerks beseitigen.

Auf diese Weise konnten sie die Markteinführungszeit verkürzen, ihre Sicherheitslage verbessern und eine agile Infrastruktur schaffen.

“„In der Vergangenheit standen wir vor technischen Herausforderungen, doch heute sind diese deutlich geringer, da wir nun flexibler und agiler aufgestellt sind und neue Services innerhalb weniger Tage einführen können“, so Rogers.”

Wenn Sie mehr über die Transformation von FCRC erfahren möchten – einschließlich der Umstellung ihrer Anwendungen –, lesen Sie die Kundenreferenz hier auf f5.com.

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Schlagwörter: 2016

Über den Autor

Lori Mac Vittie
Lori Mac VittieDistinguished Engineer und Chief Evangelist | F5

Lori MacVittie ist Distinguished Engineer und Chief Evangelist im Office of the CTO von F5 und verfügt über umfassende Expertise in den Bereichen Anwendungsbereitstellung, Automatisierungsstrategie und Infrastruktur. Sie ist dafür bekannt, Komplexität verständlich zu machen – ob sie Leitplanken für KI-Agenten definiert, fragile Multicloud-Architekturen analysiert oder die Grenzen skalierbarer Systeme auslotet. Sie verfügt über mehr als dreißig Jahre Branchenerfahrung in der Anwendungsentwicklung, IT-Architektur sowie im Netzwerk- und Systembetrieb. Bevor sie zu F5 kam, war sie als mehrfach ausgezeichnete Technologie-Redakteurin tätig. MacVittie hat einen Masterabschluss in Informatik und ist eine produktive Autorin, deren Veröffentlichungen die Bereiche Sicherheit, Cloud und Unternehmensarchitektur abdecken. Außerdem spielt sie leidenschaftlich gern Brett- und Videospiele und vertritt mit voller Überzeugung klare Ansichten zum Thema Käse.

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