Ankündigung der Integration von F5 AI Guardrails in Google Cloud Agent Gateway

F5-Ökosystem | 06. Mai 2026

Da Unternehmen immer mehr Agenten einsetzen, besteht die Herausforderung zunehmend darin, zu steuern, wie diese Agenten arbeiten und worauf sie nach ihrer Bereitstellung zugreifen können. Um dieser Herausforderung zu begegnen, hat Google Cloud Agent Gateway angekündigt – eine zentrale Netzwerk- und Governance-Komponente der Gemini Enterprise Agent Platform, mit der sich steuern lässt, wie KI-Agenten auf Tools, Daten und Dienste zugreifen.

Agent Gateway fungiert als zentrale Ebene, über die die Kommunikation zwischen Agenten und Tools verwaltet werden kann. Anstatt sich auf Kontrollmechanismen zu verlassen, die in jeden einzelnen Agenten integriert sind, verfügen Unternehmen nun über eine zentrale Stelle, an der Interaktionen in einem zunehmend komplexen KI-Ökosystem gesteuert und überwacht werden können. Im Rahmen dieser Markteinführung gehört F5 zu den ersten Partnern, die in die KI-Sicherheitsebene integriert werden und so den Laufzeitschutz auf Interaktionen zwischen Agenten ausweiten.

Die Integration von F5 spiegelt das umfassendere Partner-Ökosystem rund um Agent Gateway wider, in dem Unternehmen erstklassige Sicherheits- und Identitätslösungen in einer zentralen Steuerungsebene zusammenführen können. Dieses Modell ermöglicht es Kunden, Governance und Laufzeitschutz mithilfe von Tools zu erweitern, die auf ihre spezifischen Anforderungen abgestimmt sind.

F5 AI Guardrails für jeden Agenten, überall

Agent Gateway unterstützt benutzerdefinierte Integrationen, mit denen Unternehmen ihren eigenen Ansatz zur Absicherung von KI-Systemen umsetzen können. Als erster in die KI-Sicherheitsebene integrierter Partner kann F5 AI Guardrails ausgewählt werden. Der Agenten-Datenverkehr wird dann zur Überprüfung und Durchsetzung von Sicherheitsrichtlinien weitergeleitet. Nach der Ersteinrichtung wird die Sicherheit in der F5 AI Guardrails-Umgebung und nicht über die Google-Benutzeroberfläche verwaltet.

Da Agenten nur selten in einer einzigen Umgebung eingesetzt werden, ermöglicht die Integration von F5 AI Guardrails Unternehmen, dieselben Schutzmaßnahmen in Google Cloud, lokalen Systemen und hybriden Bereitstellungen anzuwenden. Dadurch werden Interaktionen unabhängig von ihrem Ausführungsort anhand einheitlicher Guardrails bewertet, sodass Richtlinien nicht für jede Umgebung neu konfiguriert werden müssen. Neu eingeführte Agenten übernehmen diese Kontrollen von Anfang an. So können Teams sicher skalieren, ohne die betriebliche Komplexität zu erhöhen.

Warum das Agent-Gateway-Modell für Unternehmen wichtig ist

Je mehr Verantwortung Agenten übernehmen, desto mehr Systeme müssen sie nutzen können. Dieser Zugriff macht sie zwar nützlich, erhöht aber zugleich das Risiko. Ein Agent, der beispielsweise für die Kommunikation mit Lieferanten konzipiert ist, benötigt möglicherweise Zugriff auf E-Mails, interne Dokumente und gemeinsam genutzte Speicher. Um ordnungsgemäß zu funktionieren, muss er häufig Einblick in Daten erhalten, die über einen eng begrenzten Datensatz hinausgehen. Dadurch lässt sich nur schwer kontrollieren, was der Agent sehen oder tun kann, ohne zusätzliche Risiken zu schaffen.

Die Verwaltung dieses Risikos auf Agentenebene ist nicht skalierbar. Jeder neue Agent bringt eine weitere Konfiguration und eine weitere potenzielle Fehlerquelle mit sich. Die Integration von F5 AI Guardrails in Agent Gateway ändert dies durch die Einführung einer zentralen Durchsetzungsinstanz. Anstatt Kontrollen in jeden einzelnen Agenten einzubetten, können Unternehmen Interaktionen auf einer zentralen Ebene steuern und Richtlinien einheitlich auf alle Agenten anwenden.

“Wenn Unternehmen von isolierten KI-Anwendungsfällen zu Systemen aus Agenten übergehen, die in allen Bereichen ihres Unternehmens eingesetzt werden, verlagert sich die Herausforderung auf die Frage, wie diese Interaktionen in Echtzeit gesteuert und abgesichert werden können. Durch unsere Integration mit Agent Gateway wird F5 AI Guardrails direkt in diese Steuerungsebene eingebunden. So können Kunden die Laufzeitsicherheit einheitlich auf jeden Agenten in jeder Umgebung anwenden.”

Jimmy White, VP Engineering, F5

Ein wesentlicher Vorteil des Agent-Gateway-Modells besteht darin, dass es die Entwicklung von Agenten von deren Governance trennt. F5 AI Guardrails unterstützt diese Trennung, indem der Agenten-Datenverkehr über einen zentralen Kontrollpunkt geleitet wird, an dem Richtlinien zentral in F5 definiert und verwaltet werden. So können sich Entwickler auf die Funktionalität der Agenten konzentrieren, während Sicherheitsteams die Richtlinien unabhängig verwalten. Dadurch werden Doppelarbeit und die Notwendigkeit vermieden, Sicherheitslogik in jeden einzelnen Agenten zu integrieren. Zudem trägt dieser Ansatz dazu bei, die Konsistenz zu wahren, wenn immer mehr Teams im gesamten Unternehmen Agenten bereitstellen.

Skalierbare agentenbasierte Systeme steuern

Die Einführung von Agent Gateway spiegelt einen breiteren Trend hin zu stärker kontrollierten agentenbasierten Systemen wider. Die KI-Sicherheitsebene unterstützt Unternehmen dabei, die Interaktionen von Agenten auch bei zunehmender Skalierung zu verwalten. Als einer der ersten Partner, die in diese Ebene integriert werden, bietet F5 AI Guardrails Unternehmen die Möglichkeit, einheitliche Schutzmaßnahmen für alle Agenten anzuwenden – unabhängig davon, wo diese ausgeführt werden. Da der Einsatz von Agenten weiter zunimmt, wird diese Art der Integration eine wichtige Rolle dabei spielen, Unternehmen bei der Wahrung der Kontrolle zu unterstützen, während sie ihre Nutzung von KI ausweiten.

Erfahren Sie hier mehr über die KI-Laufzeitsicherheitslösung von F5.

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Über den Autor

Kunal Anand
Kunal AnandChief Product Officer | F5

Kunal Anand leitet als Chief Product Officer die Produktorganisation von F5. Er ist für Produktvision, Strategie und Umsetzung verantwortlich und stellt die Entwicklung wegweisender Lösungen sicher, die kritische Herausforderungen bewältigen und außergewöhnliche Kundenerlebnisse schaffen. In seiner vorherigen Funktion als Chief Technology and AI Officer bestimmte Kunal die Technologie- und KI-Strategie sowie die entsprechende Vision des Unternehmens. Vor seiner Zeit bei F5 hatte Kunal bei Imperva die Doppelfunktion des Chief Technology Officer und Chief Information Security Officer inne. Sein Weg zu Imperva begann 2018 mit der Übernahme von Prevoty, einem 2013 von ihm mitgegründeten Start-up für Anwendungssicherheit. Vor seinem Wechsel zu Prevoty war er Director of Technology bei BBC Worldwide. Kunal verfügt über langjährige Innovations- und umfassende technische Erfahrung und leitete bei Gravity, MySpace und dem NASA Jet Propulsion Lab Teams in den Bereichen Sicherheit, Daten, Technologie und Engineering. Kunal verfügt über mehr als 15 Jahre Erfahrung in den Bereichen KI und maschinelles Lernen – von Modelltraining und dem Einsatz KI-gestützter Algorithmen zur Produktoptimierung bis hin zur Konzeption und Implementierung von KI-Architekturen. Kunal hat einen Bachelor-of-Science-Abschluss in Informatik vom Babson College.

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