DevOps/SecOps mit CI/CD unter Verwendung von F5 BIG-IP, SovLabs und VMware vRA automatisieren

F5-Ökosystem | 23. August 2019

Anwendungen so schnell bereitzustellen, wie die Nutzer es erwarten, kann paradoxerweise eine ziemlich mühsame Angelegenheit sein. IT-, DevOps- und SecOps-Organisationen verbringen mitunter Stunden, Tage oder Monate damit, Möglichkeiten zu finden, die Bereitstellung von Anwendungen zu vereinfachen und gleichzeitig den Schutz und die Sicherheit zu gewährleisten, die heutige Nutzer benötigen.

Die allgegenwärtige Herausforderung besteht darin, Prozesse, Technologien und Teams zu integrieren, ohne dabei in typische Fallen wie stark abgeschottete Infrastrukturen und den gefürchteten Vendor-Lock-in zu geraten. Ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung besteht darin, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, Anwendungen mit erstklassigen Funktionen für Lastverteilung und Sicherheit bereitzustellen, die sich problemlos automatisieren lassen.

Es stimmt, viele Anbieter versuchen möglicherweise, All-in-One-Lösungen zu vermarkten, die lediglich grundlegende Funktionen oder eine fragwürdige, „gerade noch ausreichende“ Sicherheit und Lastverteilung bieten. Der immer wiederkehrende Nachteil solcher Komplettpakete besteht darin, dass Sie – um es einmal so auszudrücken – in der Welt des jeweiligen Anbieters gefangen sind und nur auf die dort verfügbaren, eingeschränkten Tools zugreifen können.

Natürlich kommt das bei Entwicklern nicht besonders gut an, denn sie wissen längst die Vorteile zu schätzen, im Interesse gezielter Geschäftsergebnisse von zuvor festgelegten Vorgaben abzuweichen. Die Kunst besteht natürlich darin, die Flexibilität der Entwickler mit zuverlässigen Schutzmaßnahmen zu verbinden, die streng genug sind, um Sicherheitsteams zufriedenzustellen, die keine Kompromisse gewohnt sind.

Gibt es also eine solche Lösung?

Nun, ich freue mich, Ihnen mitteilen zu können, dass wir in Zusammenarbeit mit führenden Technologiepartnern eine hervorragende Lösung für das oben beschriebene Szenario gefunden haben. Ausgangspunkt sind Funktionen von F5 BIG-IP (über physische oder virtuelle Appliances) wie Lastverteilung, globale Serverlastverteilung und Anwendungssicherheit, die mithilfe von SovLabs-Lösungen im VMware-vRealize-Automation-(vRA)-Katalog erstellt, verwaltet und skaliert sowie über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg betreut werden können.

An dieser Stelle überlasse ich David Coulter von SovLabs das Wort, der eine ausführliche Beschreibung und Erläuterung dazu gibt, wie die Lösung funktioniert:


Der gesamte Anforderungs-, Skalierungs- und Deprovisionierungsprozess wird durch SovLabs RESTipe® unterstützt, eine Framework-Funktion, die eine anpassbare, vorlagenbasierte Nutzung von vRealize Automation-Metadaten und REST-basierten Endpunkten ermöglicht.

Mit einer einzigen Anfrage können Benutzer die Erstellung oder Wiederverwendung eines virtuellen Load-Balancer-Servers festlegen, SovLabs-Benennungsrichtlinien für virtuelle Server und Pools nutzen sowie Einstellungen auf Knotenebene wie Mitgliederport, Verbindungs- und Ratenbegrenzung, Priorität und Gewichtung und Einstellungen auf virtueller Ebene wie Portnummer, VIP, SSL-Profile, iRules, Systemzustandsmonitore, Lastausgleichsmethoden usw. angeben. Darüber hinaus werden mehrere IPAM- und DNS-Anbieter für die Zuweisung und Registrierung virtueller IP-Adressen (VIPs) unterstützt, darunter SolarWinds, BlueCat, Infoblox, Men & Mice, BT Diamond IP und Microsoft. Alles, was ein Benutzer anfordern kann, kann ein Administrator zudem in einer vRealize Automation-Vorlage fest vorgeben, um komplexe Anfragen für Endbenutzer weiter zu vereinfachen – die Wiederverwendbarkeit ist automatisch gewährleistet.

____

Indem F5, SovLabs und VMware die jeweiligen Stärken der anderen nutzen, haben sie einen Weg gefunden, den Aufwand für die Bereitstellung und Auslieferung von BIG-IP-Lösungen (Lastausgleich/Sicherheit/Globales DNS) in diesem gewünschten Modell auf ein einfaches Anklicken und Bereitstellen von RESTipe zu reduzieren.

Und das alles ohne benutzerdefinierten Code!

Zugegebenermaßen sind das für diesen Blog recht viele technische und anbieterspezifische Details. Daher stellen wir Ihnen zusätzlich die folgenden Ressourcen zur Verfügung:

Ein Wort zu Ansible und Automatisierung

Obwohl für die oben beschriebene Integration Ansible nicht erforderlich ist, können Unternehmen durchaus davon profitieren, diese Lösung als Bestandteil ihrer Infrastruktur einzusetzen. Für Kunden, die vRA als Engine zur Infrastrukturautomatisierung und gleichzeitig Ansible (oder Ansible Tower) zur Automatisierung der Bereitstellung ihrer Workloads nutzen möchten, lassen sich die Vorteile dieser Integration also uneingeschränkt miteinander kombinieren.

Weitere Informationen zu diesem Element finden Sie zunächst in den folgenden Ressourcen:

Darüber hinaus stehen Ihnen Experten von F5 und SovLabs auf der VMworld 2019, die vom 25. bis 29. August in San Francisco stattfindet, zur Verfügung. Besuchen Sie während der Öffnungszeiten den F5-Stand (Nr. 1443 in der Solutions Exchange), um all diese Themen ausführlicher zu besprechen. Nochmals vielen Dank an SovLabs und VMware für die Zusammenarbeit – wir freuen uns darauf, Sie alle auf der Veranstaltung zu sehen!

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Schlagwörter: 2019

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