Die F5 Pride Employee Inclusion Group (EIG) unterstützt die LGBTQ+-Mitarbeitenden von F5 sowie deren Verbündete. Dabei liegt der Schwerpunkt auf dem Aufbau einer Gemeinschaft und dem Engagement für Interessenvertretung und Aufklärung. Die Pride EIG ist seit 2016 aktiv und mit weltweit mehr als 520 Mitgliedern die zweitgrößte EIG bei F5.
F5 setzt sich zwar nachdrücklich für die Inklusion von LGBTQ+-Personen und die Schaffung eines diskriminierungsfreien Arbeitsplatzes ein, doch die LGBTQ+-Community ist vielfältig und entwickelt sich stetig weiter. Daher bleiben Aufklärung und Inklusion eine kontinuierliche Aufgabe der Pride EIG.

Ein besseres Verständnis für LGBTQ+-Communitys fördern
„Die Mitarbeitenden von F5 fühlen sich im Umgang mit ihren LGBTQ+-Kolleginnen und -Kollegen wohl und unterstützen sie. Doch unter dem LGBTQ+-Dach gibt es viele Identitäten, die selbst unseren Verbündeten möglicherweise nicht bekannt sind“, sagt Hugh Gilmore (er/ihm), globaler Co-Vorsitzender der F5 Pride EIG und Brand Strategist bei F5. „Die Pride EIG setzt alles daran, sich auf die besonders schutzbedürftigen Teile unserer Community zu konzentrieren und alle kontinuierlich darüber aufzuklären, dass unsere Community zahlreiche Identitäten umfasst.“
Julia High (they/them), Content Marketing Manager III im F5 Content Studio-Team, sagt, dass die Schaffung eines inklusiven Arbeitsumfelds Aufgeschlossenheit voraussetzt, es jedoch immer Barrieren geben wird, die es abzubauen gilt. „Die Wahrnehmung der LGBTQ+-Community hat sich seit meiner Jugend vor 20 Jahren stark verändert, und es erfordert durchaus eine gewisse geistige Anstrengung, zu verstehen, was Inklusion heute bedeutet“, sagt High. „Menschen davon zu überzeugen, dass es sich lohnt, ihre Ansichten zu ändern und aufgeschlossener zu sein, ist eine der Aufgaben, die die F5 Pride EIG übernehmen kann.“
High sagt, dass wir alle noch lernen, wie wir sicherstellen können, Menschen respektvoll zu behandeln und ihnen zu ermöglichen, ihrer Arbeit nachzugehen, ohne ihre Identität verteidigen zu müssen. In ihrer Kindheit, so High, seien sie nie einer transgeschlechtlichen oder nichtbinären Person begegnet und hätten keinen der Begriffe gekannt, mit denen sie sich heute beschreiben. „Es ist sehr wahrscheinlich, dass wir neue Identitäten entdecken werden, die Menschen im Innersten als Teil ihres Wesens empfinden und die wir verstehen und respektieren müssen. Diese Menschen werden jemanden brauchen, der ihnen zur Seite steht und dafür sorgt, dass sie sich am Arbeitsplatz sicher fühlen und gute Arbeit leisten können.
Gilmore sagt, es sei entscheidend, dass wir auch Identitäten in den Blick nehmen, die nicht unbedingt so bekannt sind oder verstanden werden. „Wenn man sich als Ally versteht, muss man der gesamten Community zur Seite stehen. Wir von der Pride EIG sehen es als unsere Aufgabe an, dies zu ermöglichen.“
Gemeinschaften und Engagement im Wandel
High ist seit etwa fünf Jahren Mitglied der Pride EIG. „Eine der größten Veränderungen, die ich in dieser Zeit erlebt habe, ist, wie viel Energie und Engagement in die Unterstützung der trans Community geflossen sind“, sagt High.
In den letzten Jahren ist die Berichterstattung über trans Personen und transfeindliche politische Maßnahmen zunehmend negativ geworden. Laut der Human Rights Campaign war in den Vereinigten Staaten 2021 das schlimmste Jahr für LGBTQ-feindliche Gesetzgebung in der jüngeren Geschichte: Die Parlamente der Bundesstaaten verabschiedeten 17 LGBTQ-feindliche Gesetze.
„Uns wurde klar, dass wir uns auf diesen speziellen Teil unserer Bevölkerung konzentrieren mussten, weil diese Menschen am stärksten gefährdet waren“, sagt High.
„Ich denke, für manche LGBQT+-Personen und ihre Verbündeten hier in Seattle liegt die Annahme nahe, dass die schwierige Arbeit im Hinblick auf Rechte und Nichtdiskriminierung bereits getan ist“, sagt Gilmore. „Doch von Bundesstaat zu Bundesstaat und in den verschiedenen Regionen sieht die Realität ganz anders aus.“
Im Jahr 2023 wandte sich die F5 Pride EIG an die Personalabteilung von F5 und setzte sich für Richtlinien ein, die transgeschlechtliche, nichtbinäre und genderfluide Mitarbeitende von F5 vor direkter oder indirekter Diskriminierung schützen. Darüber hinaus engagierte sie sich für ein offenes und unterstützendes Umfeld für Mitarbeitende, die während ihrer Tätigkeit bei F5 eine Transition durchlaufen möchten.
“„Für uns bedeutet Pride, aktiv zu werden. Wir gehen mit gutem Beispiel voran und würdigen LGBTQ+-Personen und ihren Beitrag zu F5 und zur Gesellschaft insgesamt.“ – Hugh Gilmore, weltweiter Co-Vorsitzender der F5 Pride EIG”
Heute gelten sowohl an den F5-Arbeitsplätzen in den USA als auch im Vereinigten Königreich Richtlinien für die Transition am Arbeitsplatz. Diese umfassen Unterstützung bei der Kommunikation, Freistellung während der Transition, Zugang zu geschlechtsangleichender medizinischer Versorgung sowie die Möglichkeit, Namen und/oder Geschlecht am Arbeitsplatz zu ändern und Pronomen in den Arbeitsanwendungen zu aktualisieren.
Darüber hinaus setzte sich die Pride EIG für Richtlinien zu inklusiver Sprache im offiziellen Redaktions- und Stilleitfaden von F5 ein und wirkte an deren Ausarbeitung mit. Diese Richtlinien befürworten unter anderem die Verwendung des singularischen Pronomens „they“ in formellen Dokumenten und raten von unnötig geschlechtsspezifischer Sprache ab.
Kontaktaufnahme zu neuen Mitarbeitenden
Die Pride EIG engagiert sich auch dafür, potenzielle LGBTQ+-Mitarbeitende anzusprechen. Dazu gehörte kürzlich eine ganztägige Veranstaltung im F5 Tower mit der Seattle Out in Tech Community, die Teil eines globalen Netzwerks von LGBTQ+-Führungskräften aus der Technologiebranche aller Altersgruppen ist. „Bei unserer Veranstaltung konzentrierten wir uns darauf, Websites für gemeinnützige Organisationen zu erstellen, die keinen Zugang zu professionellen Webentwicklungskenntnissen hatten“, sagt Gilmore. „Da viele Arbeitssuchende aus der Region an diesen Veranstaltungen teilnehmen, war auch ein Recruiter vor Ort, um Kontakte zu knüpfen, Fragen zu beantworten und künftige Beschäftigungsmöglichkeiten zu vermitteln.“
Die Pride EIG erstellte ein Video von der Out-in-Tech-Veranstaltung. Der offizielle Social-Media-Account von F5 veröffentlichte es weltweit, und es kann weiterhin im Employee-Advocacy-Tool und auf YouTube angesehen werden. „Wie könnte man besser zeigen, dass F5 Menschen mit LGBTQ+-Identitäten nicht nur akzeptiert, sondern wirklich wertschätzt?“, sagt Gilmore.

Verbündete sein – auch für Freunde und Familie
„Die Pride EIG setzt sich selbstverständlich dafür ein, das Zugehörigkeitsgefühl von LGBTQ+-Mitarbeitenden bei F5 zu stärken und F5 zu einem attraktiven Arbeitgeber für LGBTQ+-Bewerberinnen und -Bewerber zu machen“, sagt Gilmore. „Darüber hinaus möchten wir auch über F5 hinaus etwas bewirken, indem wir den Familien und Freunden unserer Mitarbeitenden als Verbündete zur Seite stehen.“
Positive Vorbilder sind nach wie vor äußerst wichtig. „Es ist wichtig, den Menschen in seinem Umfeld zu signalisieren, dass man eine vertrauenswürdige Person ist, mit der sie reden und auf die sie zählen können. Das kann einen wirklich tiefgreifenden Einfluss auf einen jungen LGBTQ+-Menschen haben“, sagt Gilmore.
F5-Mitarbeitende sind häufig mit anderen jungen Erwachsenen verwandt oder kennen welche, die sich vor Kurzem geoutet haben oder am Anfang ihrer Transition stehen, so Gilmore. Für diese jungen Menschen kann es lebensverändernd oder sogar lebensrettend sein, jemanden in ihrem Umfeld zu haben, der ihnen signalisiert, dass er sie unterstützt. „Die Perspektive von Freundeskreis und Familie ist von entscheidender Bedeutung, da die Wahrscheinlichkeit, dass sich junge LGBTQ+-Menschen selbst verletzen, nach wie vor um ein Vielfaches höher ist als bei anderen Jugendlichen. Wir sehen hier die Möglichkeit, F5-Mitarbeitenden Materialien und Ressourcen zur Verfügung zu stellen, die ihnen dabei helfen, eine Verbindung zu den jungen LGBTQ+-Menschen in ihrem Leben aufzubauen und sie zu unterstützen“, sagt Gilmore.
Neue Ressourcen und Möglichkeiten

Eine wichtige Anlaufstelle für F5-Mitarbeitende sowie deren Freundes- und Familienkreis ist das GenderCool Project, eine von jungen Menschen geleitete Gruppe, die Menschen die Möglichkeit bietet, mit trans und nichtbinären Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Kontakt zu treten. Im Rahmen der Partnerschaft von F5 mit GenderCool haben alle F5-Mitarbeitenden Zugang zum GenderCool Experience Portal, das multimediale Lernressourcen für LGBTQ+-Mitarbeitende bei F5 sowie für deren Familien- und Freundeskreis bereitstellt. F5 beteiligt sich außerdem an einem Reverse-Mentoring-Programm mit GenderCool, bei dem ein GenderCool Champion (eine junge Person im Alter von 13 bis 21 Jahren) mit einer Mentorin oder einem Mentor von F5 zusammengebracht wird. So können beide Seiten voneinander lernen, neue Arbeitsweisen fördern und zu einer inklusiveren und vielfältigeren Belegschaft beitragen.
„F5-Mitarbeitende sind außerdem zu einem vierteljährlichen unternehmensübergreifenden virtuellen Treffen eingeladen, bei dem Familienangehörige und Freunde aus verschiedenen Unternehmen unter dem Dach von GenderCool zusammenkommen und Ideen und Erfahrungen austauschen können“, sagt Gilmore.
High sagt, das Großartige am GenderCool Project sei, dass Menschen dort glückliche, coole und dynamische Transgender-Kinder kennenlernen könnten. „Sie sind einfach ganz normale Kinder und werden die Arbeitskräfte der Zukunft in Amerika sein. Das Reverse-Mentoring-Programm und andere Ressourcen von GenderCool helfen Unternehmen dabei, sicherzustellen, dass ihr Arbeitsumfeld allen die besten Voraussetzungen für Erfolg bietet – auch trans und nichtbinären Menschen“, so High.
F5 Pride EIG weltweit
F5 hat aktive Pride-EIG-Gruppen in Nordamerika, Indien, der EMEA-Region und Mexiko sowie Mitglieder in mehr als einem Dutzend Ländern. „Kulturell sieht die F5 Pride EIG in jedem Geschäftsgebiet und jeder Region ein wenig anders aus“, sagt Gilmore. Die Gruppe in Indien sei sehr aktiv und lege großen Wert auf die Unterstützung durch Allies und das Verständnis von LGBTQ+-Identitäten. Die Gruppe in Mexiko sei die jüngste und erst im vergangenen Jahr gegründet worden.
„Die India Pride EIG hat mich besonders beeindruckt“, sagt High. „Sie hat wirklich großartige Arbeit geleistet und sich darauf konzentriert, positive Erfahrungen und Momente zu schaffen, die den Austausch mit queeren F5-Mitarbeitenden in Indien fördern.“ Zunächst einmal gehe es darum, zu erkennen, dass LGBTQ+-Personen freundlich und nett sind. „Dann kann die große Veränderung stattfinden. Auf den Fotos, die in ihrem Pride-EIG-Kanal auf Teams veröffentlicht wurden, sieht die Gruppe wirklich aufrichtig glücklich aus, Zeit miteinander zu verbringen. Und ich finde das einfach großartig.“
Gilmore sagt, dass alle Ortsgruppen der Pride EIG dieselben Ziele verfolgen, die konkrete Umsetzung vor Ort jedoch den regionalen Führungskräften überlassen bleibt. „Wir setzen großes Vertrauen in die lokalen Gruppen und lassen sie selbst über ihr Programm, die Verwendung ihres Budgets und die Ansprache ihrer Zielgruppen entscheiden. Ich denke, dass es in jeder einzelnen Region Möglichkeiten gibt, Menschen einzubeziehen. Doch wir verlassen uns darauf, dass die Führungskräfte vor Ort diese Möglichkeiten mit Leben füllen“, sagt er.

Ein sichererer, inklusiverer Arbeitsplatz
Die F5 Pride EIG setzt sich mit großer Leidenschaft für die positiven Veränderungen ein, die sie am Arbeitsplatz bei F5 bereits bewirkt hat und auch weiterhin bewirken wird. Gleichzeitig baut sie eine emotionale Brücke zu besonders schutzbedürftigen Mitgliedern unserer Communitys. „Für uns bedeutet Pride, aktiv zu werden“, sagt Gilmore. „Wir gehen mit gutem Beispiel voran, würdigen LGBTQ+-Personen und ihren Beitrag zu F5 und zur Gesellschaft insgesamt. Gemeinsam mit unseren Verbündeten arbeiten wir daran, eine vielfältigere und inklusivere Unternehmenskultur zu schaffen, auf die wir alle stolz sein können.“
High zufolge besteht die wichtigste Erkenntnis darin, dass alle Verbündete sein können. „Man kann genau dort anfangen, wo man heute steht – selbst wenn man noch nicht gut darin ist und die eigenen Vorstellungen überholt sind. Man kann heute anfangen und Schritt für Schritt besser werden.“ Jedes Mal, wenn jemand auch nur einen kleinen Schritt hin zu mehr Offenheit und Akzeptanz macht, wird die Welt dadurch ein Stück besser, so High. „Und sie wird sich immer weiter verändern und entwickeln – genau das ist das Spannende daran: Eine völlig neue Welt tut sich auf.“
Über die Autoren
Ähnliche Blogbeiträge
F5 und Equinix bündeln ihre Kräfte, um die sichere Anwendungsbereitstellung in Multicloud-Umgebungen zu vereinfachen
F5 und Equinix ermöglichen es Unternehmen, sich weltweit sicher und zuverlässig mit ihren Partnern zu vernetzen.

API-Sicherheitsrisiken und -herausforderungen
Erfahren Sie, warum APIs für die moderne App-Entwicklung unverzichtbar sind und wie Sie sie vor den häufigsten Sicherheitslücken schützen. Profitieren Sie von Expertentipps und direkt umsetzbaren Strategien.
Ein Meilenstein für die Community Impact Grants von F5
F5 feiert das fünfjährige Bestehen seines innovativen Community Impact Grant-Programms, das gemeinnützige Organisationen, bei denen sich F5-Mitarbeitende ehrenamtlich engagieren, mit Fördermitteln in Höhe von 5.000 US-Dollar unterstützt.
Mit moderner, anpassungsfähiger und sicherer Gesundheits-IT Leben retten
Die IT-Investitionen im Gesundheitswesen tragen dazu bei, die schnellsten Wege zu einer besseren Versorgung zu finden, indem sie die medizinische Betreuung näher an die Patientinnen und Patienten bringen. Viele Gesundheitsunternehmen nutzen riesige Mengen an klinischen und anderen Gesundheitsdaten, um Entwicklungen zu verfolgen und übergreifende Trends in der gesamten Gesundheitslandschaft zu erkennen. Gleichzeitig nähern sie sich einer möglichst präzisen, individuell zugeschnittenen Versorgung an.
Verbesserung der Benutzer- und Administrationserfahrung durch sicheren hybriden Zugriff
Diese Kombination aus BIG-IP Access Policy Manager und Azure Active Directory ermöglicht Identitätsföderation, zentralisierten Benutzerzugriff (über Single Sign-on) und erhöhte Anwendungssicherheit (durch Multi-Faktor-Authentifizierung) für geschäftskritische Anwendungen sowie cloudbasierte und SaaS-Anwendungen. Dieser Ansatz vereinfacht die Einrichtung und Bereitstellung, reduziert den Verwaltungsaufwand und verbessert die gesamte Administration.
Das Internet der Sicherheitsdinge
Nein, das ist keine Tirade über die Sicherheit des IoT. Es ist eine Geschichte über Veränderung – genauer gesagt über Veränderung und ihre Auswirkungen auf die Sicherheit. Veränderung ist allgegenwärtig. Es gibt unzählige Axiome und Sprichwörter über Veränderung, also ist es ...