Falls Sie es noch nicht bemerkt haben: Container gewinnen mit erstaunlicher Geschwindigkeit weiter an Bedeutung. Nicht einmal die Cloud kann eine derart enthusiastische Akzeptanz vorweisen. Dabei darf nicht vergessen werden, dass der Einsatz von Containern in Produktionsumgebungen nicht bedeutet, dass alles auf Container umgestellt wird. Zumindest noch nicht. Wie bei vielen neuen Technologien beginnen Unternehmen mit der Bereitstellung auf Anwendungsebene, um die spezifischen Herausforderungen ihrer Organisation und Umgebung zu bewältigen.
Dennoch ist die Wachstumsrate erstaunlich, und es ist unwahrscheinlich, dass sie sich in absehbarer Zeit verlangsamen wird. Je häufiger die Technologie eingesetzt wird, desto stärker entwickeln sich Best Practices und Architekturen weiter und desto mehr Anwendungen werden migriert. In dieser Hinsicht folgt sie zahlreichen anderen Technologien und Modellen wie Cloud, Client-Server und Mobile. Bevor man laufen kann, muss man krabbeln – und kurz darauf rennt man bereits.
Wir freuen uns, Teil des Container-Ökosystems zu sein, das sich rasant weiterentwickelt und zunehmend überall in Produktivumgebungen Einzug hält – sei es in der Public oder Private Cloud oder in eigenen Rechenzentrumsumgebungen.
Als wir uns in diesem Frühjahr zuletzt mit F5 Container Connector befassten, kündigten wir die Unterstützung für Kubernetes an. Gleichzeitig wurde die Ingress-Steuerung für Containerumgebungen immer wichtiger, insbesondere da auf Microservices basierende APIs häufig einen erheblichen Anteil der containerisierten Anwendungen ausmachen. Wie Sie sich vielleicht erinnern, stellen Ingress-Controller das dringend benötigte Anwendungsrouting bereit (Layer 7) für APIs und andere containerisierte Anwendungen. Zwar sind die meisten Anwendungs-Proxys – wie BIG-IP – durchaus in der Lage, diese Funktionalität bereitzustellen (schließlich geht es um Routing auf Basis von URIs und HTTP-Headern), doch es fehlte noch etwas. Damit Komponenten ordnungsgemäß im Container-Ökosystem funktionieren, müssen sie dessen deklaratives Modell unterstützen – sowohl bei der Bereitstellung als auch bei der Konfiguration. Das bedeutet, Ressourcendateien automatisch einzulesen und daraus Konfigurationen zu erstellen, die deren Vorgaben umsetzen.
Ein gutes Beispiel hierfür ist Kubernetes, das Annotationen verwendet, um die Metadaten anzufügen, die für die Integration von Komponenten in das Container-Ökosystem erforderlich sind. Um die Ingress-Steuerung für Kubernetes bereitzustellen, mussten wir lediglich Container Connector in die Lage versetzen, die richtigen Ereignisse zu abonnieren und BIG-IP mitzuteilen, wie das passende Routing anhand der bereitgestellten Informationen umgesetzt werden soll.
Und genau das haben wir getan.
Doch Kubernetes ist nicht die einzige Option (wenn auch zweifellos eine der führenden), und viele unserer Kunden haben sich für Red Hat OpenShift Origin oder Cloud Foundry als bevorzugte Plattform entschieden. Wir freuen uns, mit der neuesten Version von Container Connector nun auch diese Plattformen zu unterstützen.
F5 Container Connector ist kostenlos und kann für jede bzw. alle dieser Umgebungen (und auch für Marathon!) aus dem Docker-Repository heruntergeladen werden. Weitere Informationen zu all unseren Container-Integrationen, einschließlich Installation und Einbindung, finden Sie hier.
Über den Autor

Lori MacVittie ist Distinguished Engineer und Chief Evangelist im Office of the CTO von F5 und verfügt über umfassende Expertise in den Bereichen Anwendungsbereitstellung, Automatisierungsstrategie und Infrastruktur. Sie ist dafür bekannt, Komplexität verständlich zu machen – ob sie Leitplanken für KI-Agenten definiert, fragile Multicloud-Architekturen analysiert oder die Grenzen skalierbarer Systeme auslotet. Sie verfügt über mehr als dreißig Jahre Branchenerfahrung in der Anwendungsentwicklung, IT-Architektur sowie im Netzwerk- und Systembetrieb. Bevor sie zu F5 kam, war sie als mehrfach ausgezeichnete Technologie-Redakteurin tätig. MacVittie hat einen Masterabschluss in Informatik und ist eine produktive Autorin, deren Veröffentlichungen die Bereiche Sicherheit, Cloud und Unternehmensarchitektur abdecken. Außerdem spielt sie leidenschaftlich gern Brett- und Videospiele und vertritt mit voller Überzeugung klare Ansichten zum Thema Käse.
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