Im Rahmen unserer jährlichen Umfrage „State of Application Delivery“ fragen wir nach aktuellen Trends. Zu diesen Trends gehört natürlich auch die Cloud – in all ihren verschiedenen Formen. Tatsächlich dominiert die Cloud bereits seit einem Jahrzehnt die Trends, denen Unternehmen jeder Größe weltweit einen strategischen Einfluss auf ihre nähere Zukunft zuschreiben.
Bislang ist das in Unternehmen am weitesten verbreitete Cloud-Modell nach wie vor die „On-Premises Private Cloud“. Zwar zeigen die vorläufigen Ergebnisse für 2018 einen deutlicheren Anstieg bei Public- und Off-Premises-Modellen (Private Cloud und Colocation), dennoch bleibt die On-Premises Private Cloud klarer Favorit. Zumindest vorerst.
Das ist durchaus sinnvoll, wenn man bedenkt, dass eine der häufigsten Auswirkungen von Initiativen zur digitalen Transformation auf Unternehmen eine Cloud-First-Strategie für Anwendungen ist. Cloud-Lösungen aller Art ermöglichen es Unternehmen, schneller zu agieren und effizienter zu skalieren. Angesichts der wachsenden Zahl von Anwendungen, die zur Unterstützung der digitalen Transformation innerhalb und außerhalb des Unternehmens erforderlich sind, sind Skalierbarkeit und Geschwindigkeit entscheidende Erfolgsfaktoren.
Es überrascht daher nicht, dass OpenStack in den vergangenen Jahren deutlich an Beliebtheit gewonnen hat und mittlerweile zu den drei wichtigsten Frameworks zählt, auf die Unternehmen beim Aufbau ihrer Private Clouds setzen.
Das deckt sich gut mit Branchenumfragen, die zeigen, dass Unternehmen aus vielfältigen geschäftlichen und finanziellen Gründen mit Begeisterung auf Open-Source-Lösungen und insbesondere auf OpenStack setzen.

Das lokale Private-Cloud-Modell ist eine der Säulen der zunehmend von Unternehmen verfolgten Multi-Cloud-Strategie. Manche setzen sie strategisch um, andere taktisch und wieder andere eher zufällig. Wie auch immer sie dazu gekommen sind: Sie verwalten mehrere Clouds – und eine davon basiert wahrscheinlich auf OpenStack.
Das ist einer der Gründe, warum wir die F5 Private Cloud Solution Packages zusammengestellt haben und warum eines davon auf OpenStack ausgerichtet ist.
Heute kündigen wir einige bedeutende Aktualisierungen für das F5 Private Cloud Solution Package für OpenStack an. Dazu gehören die Unterstützung und Zertifizierung unserer Lösung für Red Hat OpenStack Platform Version 10. Einer der Gründe für die Unterstützung von Red Hat OSP v10 ist die Einführung eines neuen Softwarelebenszyklus, der drei Jahre Support mit der Option auf eine Verlängerung auf fünf Jahre umfasst. Für Unternehmen ist das ein enormer Vorteil, denn die Investition in eine Cloud ist langfristiger angelegt als bei vielen der Anwendungen, die über sie bereitgestellt werden sollen.
Das aktualisierte Paket ermöglicht es Unternehmen außerdem, durch differenzierte Services einen Mehrwert zu schaffen, indem sie Enhanced Service Definitions einsetzen. ESDs ermöglichen es Unternehmen, die Vorteile der Standardisierung in OpenStack zu nutzen, ohne auf die Möglichkeit zu verzichten, sich durch fortschrittliche Anwendungsservices und -funktionen Wettbewerbsvorteile zu verschaffen. Wenn jeder „eine App dafür“ hat, entstehen Wettbewerbsvorteile dadurch, dass die eigene App schneller und sicherer ist als andere – und genau das bieten ESDs Unternehmen. Sie können iRules verwenden oder unter anderem leistungssteigernde Richtlinien anwenden, ohne auf die Vorteile der Standardisierung verzichten zu müssen.
Dies ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie Open-Source-Lösungen wie OpenStack uns Innovationen ermöglichen, die es Ihnen wiederum erleichtern, selbst innovativ zu sein.
Falls Sie noch nichts von unserem Private-Cloud-Lösungspaket für OpenStack gehört oder es sich noch nicht angesehen haben, möchte ich Sie dazu ermutigen. Es bietet eine Fülle von Funktionen, und dank der Unterstützung für Red Hat OpenStack Platform v10 und ESDs haben Sie noch mehr Freiheit (und Möglichkeiten) für Innovationen.
Über den Autor

Lori MacVittie ist Distinguished Engineer und Chief Evangelist im Office of the CTO von F5 und verfügt über umfassende Expertise in den Bereichen Anwendungsbereitstellung, Automatisierungsstrategie und Infrastruktur. Sie ist dafür bekannt, Komplexität verständlich zu machen – ob sie Leitplanken für KI-Agenten definiert, fragile Multicloud-Architekturen analysiert oder die Grenzen skalierbarer Systeme auslotet. Sie verfügt über mehr als dreißig Jahre Branchenerfahrung in der Anwendungsentwicklung, IT-Architektur sowie im Netzwerk- und Systembetrieb. Bevor sie zu F5 kam, war sie als mehrfach ausgezeichnete Technologie-Redakteurin tätig. MacVittie hat einen Masterabschluss in Informatik und ist eine produktive Autorin, deren Veröffentlichungen die Bereiche Sicherheit, Cloud und Unternehmensarchitektur abdecken. Außerdem spielt sie leidenschaftlich gern Brett- und Videospiele und vertritt mit voller Überzeugung klare Ansichten zum Thema Käse.
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