OpenStack. OpenShift. Open Source.

Zweifellos dürfte niemand, der dies gerade liest, von der Erkenntnis aus Sonatypes DevSecOps Community Survey 2017 überrascht sein, dass „80 % einer typischen Anwendung heute aus Open-Source-Komponenten und -Frameworks zusammengesetzt sind“. Ebenso wenig dürfte es Sie überraschen, dass der Autor der NorthBridge-Studie „Future of Open Source“ behauptet dass „die wichtigsten Veränderungen im Bereich der Unternehmens-IT – Cloud, SDI, Digitalisierung und DevOps – durch Open Source vorangetrieben werden“.
Überraschend dürfte für Sie sein, dass dieselbe NorthBridge-Umfrage erstmals ergab, dass Open Source in Produktionsumgebungen häufiger eingesetzt wird als proprietäre Software. Mehr als 55 % der Befragten nutzen OSS für ihre Produktionsinfrastruktur. Dieser plötzliche Sprung nach vorn spiegelte sich auch in unserer Umfrage State of Application Delivery von 2017 wider: Der Anteil der Befragten, die OpenStack nutzten, stieg von weniger als 10 % im Jahr 2016 auf 21 % im Jahr 2017 und damit auf mehr als das Doppelte. Das ist bedeutsam, denn am häufigsten berichteten nicht Anwendungsentwickler und Cloud-Architekten von einer starken Verbreitung von OpenStack, sondern Beschäftigte in den Bereichen Infrastruktur und Netzwerke (27 %), Sicherheit (26 %) sowie Führungskräfte (21 %). Also Rollen, die typischerweise mit Produktionsumgebungen und nicht nur mit der Entwicklung verbunden sind. Angesichts der jüngsten OpenStack-Community-Umfrage (hier verfügbar), in der es heißt: „Der durchschnittliche OpenStack-Nutzer betreibt 61 % bis 80 % seiner gesamten Cloud-Infrastruktur mit OpenStack“, ist das nachvollziehbar. Wer eine Cloud betreibt, muss seine Infrastruktur automatisieren und die Bereitstellungs- und Verwaltungsprozesse orchestrieren. OpenStack bietet zweifellos eine Möglichkeit, dies zu erreichen. Daher befassen sich nun auch Beschäftigte in den Bereichen Infrastruktur, Netzwerke und Sicherheit intensiv damit.
Auch die Akzeptanz anderer Open-Source-Technologien steigt rasant. Es gibt zahlreiche Unternehmen, deren Geschäftsmodell auf Open Source basiert. Unterstützung und Dienstleistungen sowie die Verpflichtung, solche Projekte kontinuierlich weiterzuentwickeln und zu ihnen beizutragen, bilden dabei die Grundlage dieses Modells. Fast alle folgen dem Vorbild von Red Hat, das dieses Modell nicht nur eingeführt, sondern auch dessen Erfolgspotenzial unter Beweis gestellt hat.
Deshalb freut sich F5 ganz besonders, diese Woche den Red Hat Summit zu sponsern und zugleich eigene Ressourcen für die Entwicklung und Unterstützung offener Red-Hat-Technologien wie OpenStack und OpenShift bereitzustellen. Wir wissen, wie wichtig Open Source für Unternehmen weltweit ist, insbesondere im Hinblick auf die Cloud und softwaredefinierte Technologien aller Art. Daher sind wir stolz darauf, die Communitys und deren Anbieter zu unterstützen, indem wir dafür sorgen, dass unsere Technologien reibungslos zusammenspielen.
Wir haben kürzlich unser Referenzdesign zertifizieren lassen für Version 8 und 9 von Red Hat OpenStack und darüber hinaus Neuigkeiten zu unserem Engagement für Red Hat OpenShift bekannt gegeben – darunter, dass wir die Leitung dieses Projekts übernehmen und es gemeinsam mit seiner äußerst engagierten Community vorantreiben.
Auf dem Red Hat Summit haben wir jede Menge zu bieten. Schauen Sie also an unserem Stand vorbei und lassen Sie Ihren Ausweis scannen, um die Chance auf ein Oculus Rift + Touch zu erhalten. Sehen Sie sich anschließend eine unserer Demos zu Cisco APIC und Red Hat OpenStack oder unsere OpenShift-Demonstration an. Wenn Sie am Dienstag, dem 2. Mai, um 12:30 Uhr in der Nähe des Partner Pavilion Theater sind, können Sie eine Pause einlegen und erfahren, wie sich mit F5 und Red Hat Prozesse automatisieren sowie Sicherheit und Skalierbarkeit verbessern lassen. Präsentiert wird der Vortrag von Paul Pindell, Senior Manager of Architecture and Engineering, und seinem Solution-Architect-Kollegen Kent Munson. Stellen Sie ihnen viele Fragen und sagen Sie ihnen, dass ich Sie geschickt habe – das hören sie wirklich gern. Kent wird im Theater außerdem unsere OpenShift-Integration vorstellen. Das sollten Sie sich nicht entgehen lassen.
Außerdem erweitern und verbessern wir unsere Ansible-Playbooks (natürlich verfügbar auf git) und wie ich höre, gibt es dazu eine weitere Demo. Auf der Messe gibt es viele Gelegenheiten, an unserem Stand (Nr. 136) vorbeizuschauen und sich eine breite Auswahl an Integrationen von F5- und Red-Hat-Technologien anzusehen.
Wenn Sie nicht auf der Messe sind (und damit sind Sie nicht allein, glauben Sie mir), können Sie das Geschehen auf Twitter unter #RHSummitmitverfolgen oder @F5Networks abonnieren, um aktuelle Meldungen und Neuigkeiten direkt von der Messe zu erhalten.
Über den Autor

Lori MacVittie ist Distinguished Engineer und Chief Evangelist im Office of the CTO von F5 und verfügt über umfassende Expertise in den Bereichen Anwendungsbereitstellung, Automatisierungsstrategie und Infrastruktur. Sie ist dafür bekannt, Komplexität verständlich zu machen – ob sie Leitplanken für KI-Agenten definiert, fragile Multicloud-Architekturen analysiert oder die Grenzen skalierbarer Systeme auslotet. Sie verfügt über mehr als dreißig Jahre Branchenerfahrung in der Anwendungsentwicklung, IT-Architektur sowie im Netzwerk- und Systembetrieb. Bevor sie zu F5 kam, war sie als mehrfach ausgezeichnete Technologie-Redakteurin tätig. MacVittie hat einen Masterabschluss in Informatik und ist eine produktive Autorin, deren Veröffentlichungen die Bereiche Sicherheit, Cloud und Unternehmensarchitektur abdecken. Außerdem spielt sie leidenschaftlich gern Brett- und Videospiele und vertritt mit voller Überzeugung klare Ansichten zum Thema Käse.
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