Ich freue mich, Ihnen mitteilen zu können, dass wir das Validierungsverfahren nach FIPS 140-2 für BIG-IP Version 15.1 erfolgreich abgeschlossen haben.
Die Anforderungen für eine Validierung nach FIPS 140-2 sind streng, und das erfolgreiche Durchlaufen des Validierungsverfahrens ist häufig mit verschiedenen technischen Herausforderungen verbunden. Diese Schwierigkeiten wurden durch die Auswirkungen der Pandemie zusätzlich verschärft, wodurch sich das Erreichen der erforderlichen Validierungsstufen verzögerte. Unsere Teams arbeiteten jedoch unermüdlich daran, diese Hürden zu überwinden und letztlich sicherzustellen, dass unseren Kunden eine geschützte und sichere Plattform zur Verfügung steht.
„F5 blickt auf eine lange und erfolgreiche Tradition zurück, dem öffentlichen Sektor der USA und anderen Kunden in stark regulierten Branchen Lösungen bereitzustellen, die sie dabei unterstützen, ihren Betrieb aufrechtzuerhalten und Vorschriften einzuhalten“, so Joe Scherer, VP Americas FSE bei F5. „Mit Version 15.1 haben wir erneut unser Engagement unter Beweis gestellt, unseren Kunden ein Höchstmaß an Sicherheit und Compliance zu bieten.“
Dieses Engagement ist nicht neu: Dank unseres konsequenten Ansatzes bei der Entwicklung sicherer Software können wir auf eine langjährige Erfolgsbilanz bei der Bereitstellung validierter Software und Plattformen zurückblicken. Darauf sind wir stolz, und so können wir sicherstellen, dass unseren Kunden branchenführende Funktionen zur Verfügung stehen.
Wir arbeiten derzeit auf die FIPS-140-3-Validierung für BIG-IP Version 16.1 hin. Dies ist der nächste Schritt, um unseren Kunden auch weiterhin ein Höchstmaß an Sicherheit und Compliance zu bieten.
FIPS 140-3 ist eine Weiterentwicklung von FIPS 140-2 und der neueste Standard für die Sicherheit kryptografischer Module. Er bietet mehrere Vorteile, darunter eine höhere Flexibilität und Skalierbarkeit, verbesserte Sicherheit und eine bessere Abstimmung mit internationalen Standards. Dadurch bietet er mehr Flexibilität und Skalierbarkeit als der vorherige Standard und ermöglicht es Anbietern, ihre Produkte an die spezifischen Anforderungen ihrer Kunden anzupassen.
FIPS 140-3 führt außerdem neue Sicherheitsanforderungen ein. So muss ein kryptografisches Modul beispielsweise einen sicheren Bootvorgang verwenden, um sicherzustellen, dass nur vertrauenswürdige Software auf das Modul geladen wird. Darüber hinaus müssen kryptografische Module sichere Firmware-Updates verwenden, und die Software und Firmware des Moduls müssen digital signiert sein, damit ausschließlich vertrauenswürdige Software auf dem Modul ausgeführt wird. Diese Anforderungen sind zwar neu für FIPS 140, ähneln jedoch den Maßnahmen, die F5 bereits seit Version 14.1 bei seinen iSeries-Appliances und seinem Trusted Platform Module (TPM) umsetzt. Damit sind wir für künftige Validierungsverfahren bestens aufgestellt.
Schließlich ist FIPS 140-3 besser auf internationale Standards wie ISO/IEC 19790 abgestimmt, wodurch Produkte leichter für den Einsatz in verschiedenen Ländern zertifiziert werden können. So lassen sich die Systeme von F5-Kunden in einer Vielzahl von Branchen außerhalb des öffentlichen Sektors der USA leichter absichern und regelkonform betreiben.
„Wir freuen uns sehr, diesen Meilenstein erreicht zu haben und unser Engagement für eine sichere Entwicklung zu bekräftigen“, so Scherer weiter. „Wir freuen uns darauf, die Herausforderungen der bevorstehenden FIPS-140-3-Validierung zu meistern und unsere führende Position im Bereich der Technologiesicherheit zu behaupten.“
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