Dieser Blogbeitrag ist der zweite Teil einer Reihe, in der F5-Mitarbeitende vorgestellt werden, die Innovationen vorantreiben.
Als Joel Moses, Vice President of Strategic Engineering bei F5, fünf oder sechs Jahre alt war, gab ihm sein Vater einen kaputten Wecker, einen Schraubenzieher und einen Rat: „Nimm nicht einfach nur Teile davon ab. Überlege dir, welche Bedeutung jedes einzelne Teil für den Wecker hat.“
Und genau das tat Joel. Während er die Uhr auseinandernahm, zeichnete er jedes Teil in ein Notizbuch und notierte seine bestmögliche Vermutung zu dessen Funktion. Als er ein gebrochenes Stück spiralförmig gewundenes Metall fand, wusste er noch nicht, dass es sich dabei um eine Zugfeder handelte. Doch dieser Fund gab ihm die Gelegenheit, nicht nur zu lernen, was dieses Teil war, sondern auch Konzepte wie potenzielle Energie zu verstehen und zu erkennen, wie einzelne Komponenten als System zusammenwirken.
Diese kaputte Uhr weckte eine Faszination, die Joel sein ganzes Leben lang begleitet hat. „Maschinen aller Art faszinierten mich“, sagt er. „Nicht nur die Aufgabe, die sie erfüllten, sondern auch, wie sie sie erfüllten.“
Heute ist es genau diese Neugier, die Joel bei seiner Arbeit als Distinguished Engineer im Office of the CTO von F5 antreibt. Dort hilft er dabei, neue Technologien zu erforschen, zukünftige Innovationen mitzugestalten und neue Wege zur Lösung der Herausforderungen von Kunden zu finden.
Die Zukunft bei F5 erkunden
Als Mitglied des Office of the CTO von F5 wirkt Joel federführend an der Erforschung neuer Technologien und Standards mit und stellt sicher, dass F5 bereit ist, diese zum richtigen Zeitpunkt einzuführen oder darauf aufzubauen.

Zu seinen Aufgaben gehören die Entwicklung von Machbarkeitsnachweisen, der Austausch technischer Erkenntnisse mit der Unternehmensleitung sowie die Zusammenarbeit mit Kunden, um die Herausforderungen zu verstehen, die deren Geschäft prägen.
Diese Rolle verbindet seine lebenslange Neugier mit seinem Engagement für sinnvolle Innovationen. „Innovation ist eine neuartige Entdeckung, die positive Veränderungen bewirkt“, erklärt Joel. „Es reicht nicht, zu fragen, ob etwas machbar ist. Man muss sich auch fragen, ob man es tun sollte.“
Diese Philosophie prägt maßgeblich, wie er seine Arbeit bei F5 angeht. „Wir richten unseren Fokus wieder verstärkt auf Innovation und treiben positive Veränderungen in unserer Branche voran“, sagt er. „Das Marketing nennt es gerne ‚eine bessere digitale Welt schaffen‘. Ich nenne es lieber sinnvolle Arbeit, die das Leben aller verbessert!“
Vom F5-Kunden zum Distinguished Engineer
Joels Verbindung zu F5 begann lange bevor er zum Unternehmen kam. Als Leiter des Bereichs Security Operations bei Deloitte und Berater des CIO und CTO in Infrastrukturfragen kam er erstmals mit Produkten von F5 in Berührung.
Er war sofort von ihrer Programmierbarkeit, Flexibilität und Fähigkeit fasziniert, anspruchsvolle Datenverkehrslasten zu bewältigen. Er entwickelte sogar einige der ersten iRules, die er auf F5 DevCentral veröffentlichte und von denen mehrere noch heute weltweit häufig eingesetzt werden.
Diese frühen Erfahrungen schlossen schließlich den Kreis, als Joel zu F5 kam, wo ihm seine Beiträge den Titel „Distinguished Engineer“ einbrachten.
Die Auszeichnung wird im Rahmen eines formellen Nominierungs- und Peer-Review-Verfahrens verliehen, bei dem der Einfluss einer Person auf F5 und die gesamte Technologiebranche berücksichtigt wird.
Für Joel bedeutet Innovation jedoch nicht nur, selbst etwas zu erreichen. Es geht ihm auch darum, anderen dabei zu helfen, ihre Ideen zu verwirklichen.
Die Herausforderungen der KI meistern
Heute konzentriert sich Joel vor allem auf die Chancen und Herausforderungen, die sich durch künstliche Intelligenz ergeben.
KI-gestützte Angreifer verändern die Sicherheitslandschaft und zwingen Unternehmen dazu, herkömmliche Schutzmaßnahmen zu überdenken und sich an die immer schneller zunehmende Bedrohungslage anzupassen. Gleichzeitig sehen sich Unternehmen mit den steigenden Kosten der KI-Einführung konfrontiert.
Joel sieht für F5 die Chance, Kunden bei der Bewältigung beider Herausforderungen zu unterstützen, insbesondere indem die Bereitstellung von KI effizienter und kostengünstiger gestaltet wird, ohne die Genauigkeit oder Qualität der Ergebnisse zu beeinträchtigen.
Die Geschwindigkeit, mit der sich KI weiterentwickelt, ist besonders bemerkenswert für jemanden, der sich seit Jahrzehnten mit ihren Möglichkeiten beschäftigt.
Als Jugendlicher las Joel Marvin Minskys „The Society of Mind“ und träumte von Maschinen, die denken und kommunizieren könnten. Damals rechnete er nicht damit, dass diese Technologie noch zu seinen Lebzeiten Wirklichkeit werden würde.
„Wir haben uns in Rekordzeit von der Theorie zur Praxis, von der Science-Fiction zur wissenschaftlichen Realität bewegt“, sagt er.
Mit Blick auf die Zukunft verfolgt Joel auch die Entwicklungen bei neuartigen Computerarchitekturen und im Quantencomputing – Technologien, die seiner Ansicht nach die Grenzen des Möglichen grundlegend verschieben könnten.
Chancen für Innovation schaffen
Im Laufe seiner Karriere wurden Joel vier Patente für Technologien erteilt, die vom kryptografischen Datenaustausch und der Durchsetzung von Geräterichtlinien bis hin zur Erkennung von Tunnelressourcen reichen. Viele dieser Innovationen kommen heute aktiv in Produkten von F5 zum Einsatz.
Doch zu den erfüllendsten Aspekten seiner Arbeit gehört es, anderen F5ern dabei zu helfen, selbst zu Erfindern zu werden.
Als Mitglied des Office of the CTO wirkt Joel in Prüfungsgremien mit, die Patentanmeldungen bewerten und optimieren. Dabei unterstützt er Mitarbeitende, ihre Ideen im Laufe des Patentverfahrens weiterzuentwickeln.
Und Innovation ist nicht nur Ingenieurinnen und Ingenieuren vorbehalten. „Bei F5 sind alle Mitarbeitenden im gesamten Unternehmen unabhängig von ihrer Tätigkeit eingeladen, Patentideen einzureichen“, erklärt Joel.
Mitarbeitende können mit den Prüfern zusammenarbeiten, um ihre Erfindungen weiterzuentwickeln, und erhalten im Laufe des Patentverfahrens finanzielle Prämien.
Dieser Ansatz spiegelt Joels Überzeugung wider, dass großartige Ideen von überall herkommen können und dass es ein wichtiger Bestandteil der Innovationsförderung ist, anderen Chancen zu eröffnen.
Bleib neugierig und bewirke etwas
Trotz jahrzehntelanger Erfahrung und Anerkennung in der Branche ist Joel überzeugt, dass Neugier nach wie vor zu den wichtigsten Eigenschaften gehört, die ein Innovator besitzen kann.
Sein Rat an die nächste Generation von Ingenieuren lautet, niemals aufzuhören zu lernen, selbst wenn andere einen bereits für einen Experten halten. „Nehmt euch jede Woche ein paar Stunden Zeit, um etwas Neues zu lernen – ganz gleich, was es ist“, sagt er.
Und während technologische Neugier Entdeckungen vorantreibt, ist Joel überzeugt, dass erst das Verständnis für Menschen Innovationen letztlich ihren Sinn verleiht. „Ihre angeborene Neugier auf Technologie treibt Ihre Innovationskraft an; Ihre Neugier auf andere Menschen bestimmt, welchen Mehrwert Ihre Arbeit der Welt zurückgibt.“
Lesen Sie unbedingt unseren vorherigen Blogbeitrag in dieser Reihe, in dem wir die F5 Distinguished Engineer Lori MacVittie vorstellen.
Sie können auch weitere Geschichten aus der Reihe „Life at F5“ entdecken, um die F5-Mitarbeitenden kennenzulernen, deren Neugier, Ideen und Erfahrungen unser Unternehmen und seine Zukunft weiterhin prägen.
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