Datenschutz ist in einer datengetriebenen Wirtschaft von entscheidender Bedeutung

F5-Ökosystem | 15. Juni 2020

Unternehmen investieren heute in erheblichem Umfang in KI und ML. Laut einer Studie von O'Reilly evaluieren 85 % der befragten Unternehmen KI oder setzen sie bereits produktiv ein. Mehr als die Hälfte davon bezeichnet ihre KI-Praxis als „ausgereift“.

KI-Anwendungsfälle finden sich in allen Geschäftsbereichen, von der IT über Sicherheit und Finanzen bis hin zum Marketing. Die Fähigkeit, große Datensätze zu analysieren und darin Muster und Zusammenhänge zu erkennen, liefert Erkenntnisse, die zu Wettbewerbsvorteilen, neuen Geschäftsmodellen und einem besseren digitalen Erlebnis führen können. Dies ist die treibende Kraft hinter unserem Aufbruch auf den Weg zu einer vielseitig einsetzbaren Plattform für Anwendungsanalysen. Wir sind überzeugt, dass aussagekräftigere Erkenntnisse erforderlich sind als lediglich Informationen zu den zehn aktivsten Kommunikationsteilnehmern im Netzwerk oder den größten Bandbreitenverbrauchern. Um solche Erkenntnisse zu gewinnen, müssen erhebliche Datenmengen analysiert werden.

Der Schlüssel liegt hier in den Daten. Daten stammen aus einer Vielzahl von Quellen entlang des gesamten Weges vom Code bis zum Kunden: Anwendungen, Plattformen, Anwendungsdienste, Infrastruktur und Geräte. Sie alle können Daten liefern, die sich mit der richtigen Lösung in geschäftlichen Mehrwert verwandeln lassen.

Der Elefant im Raum bei jeder Diskussion über die Nutzung von Daten ist natürlich der Datenschutz.

Regierungen auf der ganzen Welt ringen derzeit im Rahmen der anhaltenden Maßnahmen gegen COVID-19 mit genau diesem Problem. Der Einsatz von Daten zur Kontaktnachverfolgung, bei dem es gilt, die Gesundheit und das Wohlergehen ganzer Bevölkerungen gegen die Privatsphäre des Einzelnen abzuwägen, führt häufig zu hitzigen Debatten.

Shuman Ghosemajumder, Global Head of AI bei F5, befasste sich mit diesem schwierigen Thema in einem auf Dark Reading veröffentlichten Kommentar. Darin stellt und beantwortet er eine Frage, die grundsätzlich für jede datenbasierte Lösung relevant ist:

Wie kann Technologie helfen, ohne dabei unsere Erwartungen an den Datenschutz grundlegend zu verletzen?

Shuman konzentriert sich zwar auf einen eng umrissenen Anwendungsfall – die Kontaktnachverfolgung –, doch die übergeordnete Frage zum Datenschutz sollte sich jedes Unternehmen stellen, das den Einsatz von KI und datengestützten Lösungen plant – und, was noch wichtiger ist, auch beantworten.

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Schlagwörter: 2020, Office of the CTO

Über den Autor

Lori Mac Vittie
Lori Mac VittieDistinguished Engineer und Chief Evangelist | F5

Lori MacVittie ist Distinguished Engineer und Chief Evangelist im Office of the CTO von F5 und verfügt über umfassende Expertise in den Bereichen Anwendungsbereitstellung, Automatisierungsstrategie und Infrastruktur. Sie ist dafür bekannt, Komplexität verständlich zu machen – ob sie Leitplanken für KI-Agenten definiert, fragile Multicloud-Architekturen analysiert oder die Grenzen skalierbarer Systeme auslotet. Sie verfügt über mehr als dreißig Jahre Branchenerfahrung in der Anwendungsentwicklung, IT-Architektur sowie im Netzwerk- und Systembetrieb. Bevor sie zu F5 kam, war sie als mehrfach ausgezeichnete Technologie-Redakteurin tätig. MacVittie hat einen Masterabschluss in Informatik und ist eine produktive Autorin, deren Veröffentlichungen die Bereiche Sicherheit, Cloud und Unternehmensarchitektur abdecken. Außerdem spielt sie leidenschaftlich gern Brett- und Videospiele und vertritt mit voller Überzeugung klare Ansichten zum Thema Käse.

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