Zvi Tibber: Der Leidenschaft für die Notfallmedizin folgen

F5-Ökosystem | 21. Dezember 2023

Für alle, die darüber nachdenken, sich neben einer Vollzeitbeschäftigung ehrenamtlich zu engagieren, ist Zvi Tibber eine echte Inspiration. Seit drei Jahrzehnten ist Zvi als Ersthelfer tätig und bewältigt lebensbedrohliche Situationen für Israels medizinischen Rettungsdienst Magen David Adom (MDA). Und das, obwohl er in Vollzeit als Leiter der Produktentwicklung im F5-Büro in Tel Aviv arbeitet.

Im Laufe der Jahre war Zvi bei alltäglichen Notfällen im Einsatz – von Atemproblemen über Verletzungen bis hin zu Herzinfarkten. Als die COVID-Pandemie ausbrach, meldete er sich freiwillig und behandelte Patienten, die nur ungern ins Krankenhaus gehen wollten. Auch während des Hamas-Angriffs am 7. Oktober war er im Einsatz und versorgte Opfer mit Schussverletzungen. Er reiste sogar ins Ausland, um Menschen zu helfen, die bei dem verheerenden Erdbeben in der Türkei verletzt worden waren.

In diesem dritten Blogbeitrag unserer Reihe, in der wir F5-Mitarbeitende würdigen, die sich für andere engagieren, zeigt Zvi eindrucksvoll, was wir erreichen können, wenn wir gesellschaftliches Engagement in unser Berufsleben integrieren.

Der F5-Mitarbeiter Zvi Tibber ist seit 34 Jahren ehrenamtlicher Ersthelfer und war bei Tausenden von Notfällen im Großraum Tel Aviv und darüber hinaus im Einsatz.
Seit 34 Jahren ist F5-Mitarbeiter Zvi Tibber ehrenamtlich als Ersthelfer tätig und war bei Tausenden von Notfällen im Großraum Tel Aviv und darüber hinaus im Einsatz.

Menschen in Not helfen

Zvi sagt, dass er sich schon seit seiner Kindheit für die Notfallversorgung interessiert. Seine ältere Schwester engagierte sich als Jugendliche ehrenamtlich beim MDA. Als Zvi 15 Jahre alt wurde, begann auch er, sich für dieselbe Organisation zu engagieren, und absolvierte den Grundkurs, der erforderlich ist, um Erste Hilfe leisten zu dürfen.

Obwohl Zvi diese Arbeit gefiel, war er nach eigenen Angaben stets auf der Suche nach einer verantwortungsvolleren Aufgabe. Schließlich wurde er Rettungssanitäter und Krankenwagenfahrer. Vor einigen Jahren absolvierte er zudem einen zweijährigen Abendlehrgang, um als Notfallsanitäter erweiterte lebensrettende Maßnahmen durchführen zu können.

Zvi engagiert sich inzwischen ehrenamtlich als leitender Notfallsanitäter und sagt, dass er gerne Menschen in Not hilft. „Für die Menschen da zu sein, ihnen zu helfen und sie zu beruhigen – ich weiß, dass das etwas bewirkt, und das ist sehr erfüllend“, sagt er.

Vor seinem Haus steht ein Krankenwagen bereit, und Zvi ist rund um die Uhr in Rufbereitschaft, um kranken und verletzten Menschen in seinem Heimatort Alfei Menasche im Zentrum Israels zu helfen. Außerdem übernimmt er zwei feste Schichten und fährt etwa 15 Stunden pro Woche einen Rettungswagen für erweiterte lebensrettende Maßnahmen. „In jeder Phase meines Lebens – nach der Schule und nach meinem Militärdienst – bin ich dieser Aufgabe immer treu geblieben“, sagt er.

Ein Ersthelfer in seiner Gemeinde

In seinen 34 Dienstjahren war Zvi bei Tausenden von Notfällen im Einsatz. Manchmal ging es dabei einfach nur darum, helfend zur Hand zu gehen – etwa als eine ältere Frau in ihrem Badezimmer stürzte und Zvi ihr zurück ins Bett half.

In anderen Fällen war es schwieriger, etwa während der COVID-Pandemie, als viele Menschen ihren Gesundheitszustand immer weiter verschlechtern ließen. „Sie hatten Schmerzen in der Brust, wollten aber nicht ins Krankenhaus“, erinnert sich Zvi. „Dann sagte ich ihnen: Das ist im Moment nicht Ihre größte Sorge. Sie haben einen Herzinfarkt, und wenn Sie nicht ins Krankenhaus gehen, könnten Sie schwere bleibende Beeinträchtigungen davontragen.“

“„Ich glaube, jeder sollte ein wenig Gutes tun. Wenn ich mich hier ehrenamtlich engagiere und jemand anderes dort, können wir gemeinsam die Welt ein Stück besser machen.“ Zvi Tibber, Director of Product Development bei F5”

Zvi war auch nach dem Hamas-Angriff vom 7. Oktober im Einsatz – einem erschütternden Tag, an dem einige Opfer bereits tot waren, als er am Tatort eintraf. Er behandelte eine Frau, die während des Nova-Musikfestivals in den Oberschenkel geschossen worden war, sowie einen fünfjährigen Beduinenjungen, der die Schüsse überlebt hatte, durch die seine Eltern getötet worden waren. „Was ich an diesem Tag gesehen habe, war mehr als alles, was ich im gesamten Jahr gesehen hatte“, sagt Zvi.

Obwohl er viel Leid miterlebt hat, gab es auch freudige Momente – etwa als Zvi nach dem Erdbeben in die Türkei reiste und einen sechsjährigen Jungen behandelte, der unter den Trümmern eines eingestürzten Gebäudes eingeschlossen gewesen war. „Ich erinnere mich, wie ich abends schlafen ging und mich fragte, ob er überleben würde“, sagt Zvi. „Doch am nächsten Morgen fand ich ihn wach und essend vor – er war wieder ganz der Alte. Es war so schön, das zu sehen.“

„Ich nehme mir die Zeit, weil es mir wichtig ist“

Durch seine Arbeit bei F5 und sein ehrenamtliches Engagement für MDA kann Zvi seinen beiden großen Leidenschaften nachgehen. „Als ich an die Universität ging, schwankte ich zwischen zwei Studienfächern: Informatik und Medizin“, erzählt er. „Ich hatte das große Glück, beides machen zu können.“

F5-Mitarbeiter Zvi Tibber sagt, dass er durch seine ehrenamtliche Tätigkeit als Rettungssanitäter seinen beiden Leidenschaften für Technologie und Notfallmedizin nachgehen kann.
F5-Mitarbeiter Zvi Tibber sagt, dass er durch seine ehrenamtliche Tätigkeit als Rettungssanitäter seinen beiden Leidenschaften für Technologie und Notfallmedizin nachgehen kann.

Zvi sagt, er schätze die auf den Menschen ausgerichtete Unternehmenskultur von F5 und all das, was das Unternehmen zur Förderung des gesellschaftlichen Engagements tue – etwa Mitarbeitende dafür zu bezahlen, dass sie sich einen Tag im Jahr ehrenamtlich engagieren, und für die von ihnen geleisteten ehrenamtlichen Stunden entsprechende Spenden zu leisten. Vor einigen Jahren half Zvi MDA dabei, von F5 einen Community Impact Grant in Höhe von 5.000 US-Dollar zu erhalten. Die gemeinnützige Organisation nutzte den Zuschuss, um einen Defibrillator in dem von Zvi gefahrenen Krankenwagen zu installieren. „F5 hat mich sehr unterstützt, und dafür bin ich wirklich dankbar“, sagt er.

Auf die Frage, wie er neben seiner Vollzeitbeschäftigung noch Zeit für ehrenamtliches Engagement findet, hat Zvi eine einfache Antwort: „Ich nehme mir die Zeit, weil es mir wichtig ist.“ Ehrenamtliches Engagement erfordert Einsatz, sagt Zvi, doch man bekommt sehr viel zurück. „Anstatt auf dem Sofa zu sitzen und fernzusehen, sollte man diese Zeit nutzen, um sich ehrenamtlich zu engagieren“, sagt er. „Glauben Sie mir, das ist viel erfüllender.“

Zvis Einsatz als Ersthelfer hat viele andere inspiriert, darunter auch seinen Sohn und seine Tochter im Teenageralter, die sich inzwischen beide ehrenamtlich für MDA engagieren. Zvi ist der Meinung, dass jeder von uns einen Weg finden sollte, etwas zurückzugeben, selbst wenn es nur ein paar Stunden sind. „Jeder sollte ein wenig Gutes tun“, sagt er. „Wenn ich mich hier ehrenamtlich engagiere und jemand anderes dort, können wir gemeinsam die Welt ein Stück besser machen.“

Wenn Sie erfahren möchten, wie sich andere F5-Mitarbeitende für ihre Gemeinschaften engagieren, lesen Sie die weiteren Blogbeiträge dieser Reihe:

Lea Louder: Etwas zurückgeben, auch wenn die Umstände schwierig werden

George Pischinas: Eine persönliche Tragödie in eine Kraft für das Gute verwandeln

Besuchen Sie auch unsere Global-Good-Webseite und erfahren Sie, wie F5 gesellschaftliches Engagement fördert: https://www.f5.com/company/global-good

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Schlagwörter: 2023

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