Es heißt: „Solange man kein Tier geliebt hat, bleibt ein Teil der Seele unerweckt.“ Edgar Ramos weiß, wie viel Wahrheit darin steckt. Als Rechtskoordinator in der LATAM-Region von F5 setzt Edgar seine langjährige Tierliebe dafür ein, das Leben ausgesetzter Hunde im mexikanischen Guadalajara zu verbessern.
Durch seine ehrenamtliche Arbeit trägt er dazu bei, streunende Hunde im drittgrößten Ballungsraum Mexikos zu füttern und medizinisch zu versorgen. Damit verbessert er das Leben Hunderter Hunde, die sonst auf der Straße verhungern oder tödlich verletzt werden könnten.

In diesem letzten Blogbeitrag unserer Reihe über F5-Mitarbeitende, die sich für andere engagieren, zeigt Edgars Erfahrung, wie wir eine bessere Welt für die Schwächeren in unserer Gesellschaft schaffen können, wenn wir unseren Leidenschaften Taten folgen lassen.
Tausende Hunde streunen durch die Stadt
Als Edgar für sein Studium nach Guadalajara zog, fielen ihm die vielen streunenden Hunde auf, die durch die Straßen zogen. Er beobachtete, wie sie in der Nähe von Mülltonnen und Imbisswagen nach Futter suchten, und erfuhr schließlich, dass es in der ganzen Stadt mehr als 350.000 streunende Hunde gibt. Das liegt Edgar zufolge unter anderem daran, dass viele Menschen ihre Hunde frei herumlaufen lassen und manche von ihnen nicht zurückkehren. Außerdem wissen viele nicht, dass sie ihre Hunde kastrieren lassen sollten, oder können sich den Eingriff nicht leisten.
Von seinem Großvater, einem Kleinbauern, hatte Edgar gelernt, „Tiere zu respektieren und zu lieben“. Daher tat es ihm weh, so viele Hunde leiden zu sehen. „Wenn man durch die Stadt läuft, ist es so traurig, dass man so viele Tiere sieht“, sagt er. „Ich begann, mich für Straßenhunde einzusetzen, weil mir klar wurde, wie schutzlos diese kleinen Geschöpfe sind, die keine Stimme, aber ein riesengroßes Herz haben.“
Ein besseres Leben für ausgesetzte Hunde sichern
Edgar, der selbst drei Hunde aus dem Tierschutz und eine Katze hat, engagiert sich seit Langem ehrenamtlich für Tierschutzorganisationen. Vor etwa vier Jahren erfuhr er durch einen Freund von Mexicanes und fühlte sich sofort der Mission der gemeinnützigen Organisation verbunden, ausgesetzte Hunde, die in Tierheimen aufgenommen werden, mit Futter und Medikamenten zu versorgen.
“„Wenn ich die Hunde in den Tierheimen besuche und sehe, wie glücklich sie in ihrem neuen Zuhause sind, fühle ich mich menschlicher, weil ich dazu beitrage, ihr Leid und ihre Not auf der Straße zu lindern.“ Edgar Ramos, Legal Coordinator bei F5”
Heute engagiert sich Edgar zwei bis drei Stunden pro Woche ehrenamtlich und hilft Mexicanes dabei, Spenden von Privatpersonen und Unternehmen einzuwerben, um Futter und Medikamente für fünf Tierheime im Großraum Guadalajara zu kaufen. Mit Fotos und Videos in den sozialen Medien macht er auf Hunde aufmerksam, die zur Adoption bereit sind. Außerdem unterstützt er die Tierheime dabei, die nötigen Mittel für die Behandlung verletzter Hunde sowie für deren Kastration vor der Vermittlung zu beschaffen.
„Unabhängige Tierheime haben große Schwierigkeiten, genügend Futter und die nötigen Medikamente für die Versorgung streunender Hunde zu beschaffen“, sagt er. „Wenn wir ihnen dabei helfen, verbessert das ihre Lebensqualität und erhöht zugleich die Vermittlungschancen all dieser geretteten Hunde.“

Vor Kurzem half Edgar Mexicanes dabei, einen Community Impact Grant von F5 zu erhalten, mit dem die gemeinnützige Organisation Futter und Medikamente für alle fünf Tierheime kaufte. „Ich war überglücklich, weil wir noch nie eine so große Spende erhalten hatten“, sagt er. „Ich habe das Gefühl, dass F5 uns als Mitarbeitende wirklich versteht und die Anliegen unterstützt, die uns am Herzen liegen.“
Das Leid auf der Straße lindern
Auf die Frage, warum er sich ehrenamtlich engagiert, sagt Edgar, er halte es für wichtig, dass diejenigen, die im Leben viel bekommen haben, den Schwächeren unter die Arme greifen. „Wenn man das Glück hat und damit gesegnet ist, anderen helfen zu können, dann muss man es einfach tun“, sagt er. „Wenn man gibt, erkennt man sich selbst darin wieder, und das lässt einen dankbarer für all das sein, was man hat.“
Edgar sagt, verlassenen Hunden zu einem besseren Leben zu verhelfen, sei „das schönste Gefühl“, das er sich vorstellen könne. „Wenn ich die Hunde in den Tierheimen besuche und sehe, wie glücklich sie in ihrem neuen Zuhause sind, fühle ich mich menschlicher, weil ich dazu beitrage, ihr Leid und ihre Qualen auf der Straße zu lindern.“
Wenn Sie erfahren möchten, wie sich andere F5-Mitarbeitende für ihre Gemeinschaften engagieren, lesen Sie die weiteren Blogbeiträge dieser Reihe:
Lea Louder: Etwas zurückgeben, auch wenn die Umstände schwierig werden
George Pischinas: Persönliche Tragödie als Kraft für das Gute
Zvi Tibber: Seiner Leidenschaft für die Notfallmedizin folgen
Besuchen Sie auch unsere Global-Good-Webseite, um zu erfahren, wie F5 gesellschaftliches Engagement fördert: https://www.f5.com/company/global-good
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