Warum führende Finanzdienstleister auf F5 setzen

F5-Ökosystem | 05. März 2024

Mit dem weiteren Voranschreiten von Finanzinstituten ins digitale Zeitalter ist das Geschäftsumfeld deutlich komplexer geworden.

Digitales Banking ist mittlerweile der neue Standard, wobei die Mehrheit der Verbraucher ihre Bankkonten bevorzugt über den Computer oder eine mobile App verwaltet. Und da immer mehr Bankgeschäfte online abgewickelt werden, schließen jedes Jahr Tausende Bankfilialen.

Gleichzeitig arbeiten Finanzinstitute mit immer mehr Fintechs zusammen, um das Kundenerlebnis zu verbessern. Von der Unterstützung kleiner Unternehmen bei der Kreditbeschaffung bis hin zur Vereinfachung der Analyse von Ausgabentrends durch Kunden bieten inzwischen Tausende neue Fintechs innovative Dienstleistungen an, wobei immer mehr Interaktionen außerhalb der Bank stattfinden. Die Zusammenarbeit mit diesen Unternehmen erfordert von Finanzinstituten den Umstieg auf ein Open-Banking-Modell, bei dem sie einer wachsenden Zahl von Drittanbietern Zugriff auf die in ihrem Besitz befindlichen Kundendaten gewähren.

Künstliche Intelligenz verändert auch die Spielregeln im Finanzsektor und eröffnet neue Wachstumschancen. Tatsächlich setzen 99 % der Führungskräfte im Finanzdienstleistungssektor KI ein – in welcher Form auch immer – und nutzen damit ein Potenzial, das sich laut McKinsey auf jährlich 200 bis 340 Milliarden US-Dollar beläuft.

Mit der zunehmenden Komplexität des Geschäftsumfelds ist auch die zugrunde liegende Infrastruktur, die zu dessen Unterstützung erforderlich ist, komplexer geworden. Heute verwalten IT-Teams eine stetig wachsende Zahl von Anwendungen und APIs und arbeiten viele Stunden daran, den reibungslosen Betrieb dieser Anwendungen in lokalen Umgebungen, Public Clouds und Edge-Umgebungen sicherzustellen. Gleichzeitig stehen sie unter erheblichem Druck, da sie sensible Daten vor der wachsenden Zahl ausgefeilter Cyberangriffe schützen müssen.

Angesichts dieser Herausforderungen setzen immer mehr globale Finanzinstitute – darunter alle 15 größten Banken der Welt – auf F5, um ihre Anwendungen zu betreiben und zu schützen. Warum? Dafür gibt es vier Gründe:

1. Komplexität vereinfachen

Da Finanzinstitute Faktoren wie Sicherheit, Leistung und Kosten unter einen Hut bringen müssen, sind verteilte Architekturen zum neuen Standard geworden. Laut dem in Kürze erscheinenden Bericht „2024 State of Application Strategy“ von F5 stellen inzwischen 88 % der Unternehmen Anwendungen und APIs an mehreren Standorten bereit.

IT-Teams stellen jede Anwendung aus verschiedenen Gründen in der Umgebung bereit, die ihren Anforderungen am besten entspricht, etwa um Kosten zu senken und gleichzeitig die Leistung zu verbessern. Ohne die richtigen Tools kann die Verwaltung von Anwendungen und APIs über mehrere Umgebungen hinweg jedoch zu einer gewaltigen Herausforderung werden, die zusätzliche Aufmerksamkeit und dedizierte Ressourcen erfordert.

Zeichnung einer Person, die ein Smartphone hält
Kunden von Finanzdienstleistern profitieren heute von einem nahtlosen digitalen Erlebnis, das durch im Hintergrund arbeitende Technologien ermöglicht wird, die Apps und APIs aus verschiedenen Umgebungen miteinander verbinden.

Finanzdienstleistungsunternehmen entscheiden sich für F5, um die mit der Verwaltung von Multicloud-Umgebungen verbundene Komplexität besser zu bewältigen. F5 ist der einzige Lösungsanbieter, der all ihre Anwendungen – ob Legacy- oder moderne Anwendungen – unabhängig von ihrem Bereitstellungsort betreiben und schützen kann.

Durch die Partnerschaft mit F5 profitieren Finanzdienstleistungsunternehmen von einer einheitlichen Benutzeroberfläche und erhalten mit plattformunabhängigen Lösungen eine granulare Kontrolle über ihren gesamten Anwendungs-Stack. Darüber hinaus erhalten sie eine API-First-Infrastrukturlösung mit einer SaaS-basierten Verwaltungskonsole, die durch Automatisierung eine bessere Richtlinienkonsistenz und Fehlerbehebung ermöglicht.

2. Fortschrittliche Sicherheit, auf die sie sich verlassen können
Da Finanzunternehmen zunehmend auf Technologie setzen, um sich vom Wettbewerb abzuheben, ist der Schutz ihrer Anwendungen und APIs heute wichtiger denn je – und zugleich schwieriger. Finanzinstitute benötigen eine sichere Möglichkeit, sensible Daten mit einer wachsenden Zahl von Partnern in ihrem gesamten Open-Banking-Ökosystem auszutauschen und sich gleichzeitig vor vielfältigen Sicherheitsrisiken zu schützen, etwa den wichtigsten Risiken aus der OWASP-Top-10-Liste. Zugleich erhöht KI sowohl die Komplexität als auch die Zahl der Cyberangriffe, wodurch es schwieriger wird, diese Bedrohungen zu erkennen und abzuwehren.

Da eine Datenschutzverletzung Finanzdienstleistungsinstitute im Jahr 2023 durchschnittlich 5,9 Millionen US-Dollar kostete, reicht ein „ausreichender“ Schutz längst nicht mehr aus. Um Kunden beim Schutz vor ausgefeilten KI-gestützten Bedrohungen zu unterstützen, integriert F5 KI noch stärker in seine Angebote und investiert weiterhin in den flächendeckenden Einsatz von KI mit intelligenten Funktionen, die Schwachstellen automatisch analysieren und beheben, bevor Angreifer sie ausnutzen können.

Heute setzen viele Finanzunternehmen aufgrund des umfassenden Sicherheitsansatzes auf F5. Ein Beispiel dafür ist das Fintech-Unternehmen AEON Credit India. Das Unternehmen bot seinen Kunden über eine Online-Plattform hochmoderne, maßgeschneiderte Kreditlösungen an. Die begrenzten Funktionen seiner lokalen WAF-Lösung machten es jedoch anfällig für komplexe API-Angriffe, DDoS-Angriffe und ausgeklügelte Bot-Angriffe.

Daher war es für AEON Credit India schwierig, sichere Dienste einzuführen, die das Erlebnis von Händlern und Kunden bei der Nutzung der verschiedenen Apps verbessern würden. Durch den Austausch seiner WAF-Hardware gegen eine F5-SaaS-Lösung verfügt AEON Credit India nun über eine zentrale Benutzeroberfläche zur Auswertung von Sicherheitstelemetriedaten und ist damit besser aufgestellt, um sich vor künftigen Angriffen zu schützen.

Ebenso benötigte BlueShore Financial, eine kanadische Kreditgenossenschaft mit einem Vermögen von 7 Milliarden US-Dollar und 13 Filialen, eine zuverlässige, einfach zu verwaltende Sicherheitslösung, als sie den Betrieb ihrer Website ins eigene Haus holte. Zum Schutz ihres Onlinebanking-Angebots entschied sich die Kreditgenossenschaft für F5 und erhielt damit eine einfache, automatisierte Lösung sowie einen besseren Einblick in Bedrohungen. Der Director of Technology Infrastructure von BlueShore formulierte es so: „Dank der Technologie von F5 kann unser IT-Team voll und ganz darauf vertrauen, dass unsere Website jederzeit geschützt ist und gleichzeitig die Performance unserer digitalen Apps verbessert wird.“

3. Ein zuverlässiges und skalierbares Kundenerlebnis
Während Finanzinstitute ihre umfassende digitale Transformation weiter vorantreiben, erwarten Kunden zunehmend nahtlose Erlebnisse. Die Rentabilität hängt unmittelbar von ihren Erfahrungen mit Apps und Netzwerken ab. Darüber hinaus zeigen Untersuchungen, dass 61 % der Verbraucher aufgrund von Problemen mit dem Kundenerlebnis zu einem anderen Unternehmen wechseln – ein Schritt, der durch den Wettbewerb im Finanzdienstleistungssektor allzu leicht gemacht wird.

Finanzinstitute vertrauen auf F5, weil sie wissen, dass langsame Anwendungen ihrem Geschäft schaden können. Mit F5 können Kunden schnell und ohne Unterbrechungen auf ihre Anwendungen zugreifen. Sie können diese nahtlos skalieren, um die steigende Nachfrage zu bewältigen. Zudem können sie den Kundenverkehr in Echtzeit visualisieren und so Verkehrsengpässe proaktiv vermeiden.

“Dank F5 konnten wir unsere digitale Transformation vorantreiben und unseren Kunden die flexiblen und sicheren Anwendungen bieten, die sie erwarten. Wir können nun zuversichtlich weiterwachsen, denn wir wissen, dass wir einen Partner an unserer Seite haben, der uns nicht nur heute, sondern auch weit in die Zukunft hinein unterstützen kann.”

– Leiter der Infrastruktur, Shawbrook Bank

Einer unserer Kunden, Atruvia, ein IT-Dienstleister für 772 Genossenschaftsbanken in Deutschland, arbeitet mit F5 zusammen, um einen enormen Anstieg des Datenverkehrs bei Banking-Apps zu bewältigen. Konkret rechnete das Unternehmen mit einer Verzwölffachung des Datenverkehrs, als es eine neue, dynamische App für seine Banken einführte.

Durch die Implementierung von F5-Lösungen konnte Atruvia seine App-Infrastruktur erfolgreich skalieren und seinen Nutzern zugleich ein zuverlässiges und verbessertes Erlebnis bieten. Die neue App wird inzwischen von fast 29 Millionen Kunden genutzt, wobei 96 % des Kundenverkehrs über die neue Banking-App laufen. Der Leiter Data Centre Infrastructure & Network bei Atruvia erklärte uns dazu: „Wir brauchten etwas, auf das wir uns verlassen konnten. Wir brauchten etwas, bei dem wir zu 100 % sicher sein konnten, dass es funktioniert.“

4. Vereinfachte Compliance
Finanzdienstleistungsinstitute unterliegen seit jeher strengen Vorschriften. Eine sich wandelnde Geschäftslandschaft und zunehmende Cybersicherheitsrisiken haben die Einhaltung dieser Vorschriften noch komplexer gemacht. Banken und andere Finanzdienstleister müssen heute zahlreiche gesetzliche Anforderungen erfüllen, und die Kontrollen dürften künftig noch strenger werden, so Deloitte.

Externe Audits finden regelmäßig statt. Wird dabei ein Problem festgestellt, kann dessen Behebung Monate dauern und wertvolle IT-Ressourcen binden. Finanzinstitute entscheiden sich für F5, weil unsere wichtigsten Produkte speziell für die Einhaltung höchster Compliance-Standards entwickelt wurden. Darüber hinaus optimieren unsere Lösungen den Auditprozess, indem sie Finanzunternehmen die erforderliche Transparenz in Bezug auf die Compliance bieten – über ein einziges, intuitives Dashboard oder durch F5-Integrationen mit Anbietern von Lösungen für Security Information and Event Management (SIEM) oder anderen Drittanbietern für die Protokollaggregation.

Die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften war einer der Gründe, warum sich Ericsson für F5 entschied, als das Unternehmen daran arbeitete, die Flexibilität, Sicherheit und Skalierbarkeit seiner Ericsson Wallet Platform zu erhöhen. Die Plattform, über die Verbraucher mit ihren Mobiltelefonen Finanzdienstleistungen nutzen und Geld überweisen können, zählt weltweit mehr als 1,2 Milliarden Mobile-Money-Konten. Um seine Plattform so robust wie möglich zu gestalten, musste Ericsson die komplexen Finanz- und Datensouveränitätsvorschriften in jedem Land einhalten, in dem das Unternehmen tätig ist.

Durch die Zusammenarbeit mit F5 konnte Ericsson seine Plattform in mehreren Regionen skalieren und gleichzeitig die Einhaltung zahlreicher Vorschriften gewährleisten. „Wir mussten die Finanzlandschaft und die Vorschriften in allen Ländern verstehen, in denen wir tätig werden wollten. Anschließend mussten wir ein Produkt entwickeln, das die Vorschriften erfüllt, aber zugleich flexibel genug ist, um kontinuierliche Innovationen und Serviceverbesserungen zu ermöglichen“, erklärte uns der Leiter des Bereichs Mobile Commerce bei Ericsson. „Man kann eine Lösung nicht einfach von einem Land in ein anderes übertragen und erwarten, dass sie dort genauso erfolgreich ist. Man muss sehr viele Variablen berücksichtigen.“

F5 als vertrauensvoller Partner für digitales Wachstum

Da Finanzdienstleistungsinstitute zunehmend auf digitale Lösungen setzen, hängt der Erfolg ihrer Programme davon ab, dass sie ihre immer komplexer werdende Anwendungs- und API-Umgebung vereinfachen. Sie benötigen einfachere Möglichkeiten, sich angesichts einer wachsenden Angriffsfläche vor immer raffinierteren Cyberangriffen zu schützen und gleichzeitig ihren Kontoinhabern ein zuverlässiges Nutzungserlebnis zu bieten.

Entscheidend ist, sensible Daten zu schützen und gleichzeitig Leistung und Rentabilität zu maximieren. Dabei vertrauen sie auf F5. Wie uns ein Kunde aus der Finanzdienstleistungsbranche berichtete: „Dank F5 konnten wir unsere digitale Transformation vorantreiben und unseren Kunden die flexiblen und sicheren Anwendungen bieten, die sie erwarten. Wir können nun zuversichtlich weiter wachsen, denn wir wissen, dass wir einen Partner haben, der uns nicht nur heute, sondern auch weit in die Zukunft hinein unterstützen kann.“

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Webseite zu Bank- und Finanzdienstleistungen.

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Über den Autor

Chad Davis
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