Mobile Device Management (MDM)
Was ist MDM (Mobile Device Management)?
MDM, kurz für „Mobile Device Management“ (Mobilgeräteverwaltung), bezeichnet Methoden oder Systeme zur Verwaltung mobiler Geräte wie Smartphones. Mobile Geräte bieten Nutzern mehr Komfort, da sie das Arbeiten von überall ermöglichen und so zu neuen Arbeitsmodellen wie „jederzeit und überall arbeiten“ beitragen. Diese Mobilität birgt jedoch auch Sicherheitsrisiken, etwa Datenlecks durch den Verlust eines Geräts oder eine unbefugte Nutzung außerhalb der Kontrolle des Administrators. Da die Geräte zudem von den Nutzern mitgeführt werden, ist es für Administratoren schwierig, Aufgaben wie Softwareinstallationen oder Konfigurationsänderungen direkt am Gerät vorzunehmen.
MDM wurde entwickelt, um diese Probleme zu lösen. Mit MDM können in der Regel die folgenden Aktionen aus der Ferne durchgeführt werden:
- Software auf Geräten installieren
- Geräteeinstellungen ändern
- Einschränken der Gerätefunktionalität
- Sperren eines Geräts bei Verlust
- Gerätedaten bei Verlust aus der Ferne löschen
- Ortung des Geräts und Anzeige des Bewegungsverlaufs
MDM verringert das Risiko von Datenlecks durch verlorene Geräte, verhindert deren unbefugte Nutzung und zentralisiert die Geräteverwaltung, wodurch der Verwaltungsaufwand reduziert wird. Darüber hinaus wurden als Weiterentwicklung von MDM fortschrittlichere Systeme namens EMM (Enterprise Mobility Management) entwickelt.

