5 Dinge, die CISOs über KI wissen sollten

Entdecken Sie die Trends für 2026 bei KI-Inferenz und Multi-Modell-KI, um die Auswirkungen auf Infrastruktur und Sicherheit frühzeitig einzuplanen.


Diese 5 Trends sollten Sie nicht übersehen

Selbstverwaltete Inferenz und KI mit mehreren Modellen verzeichnen ein rasantes Wachstum, wie die Umfrageergebnisse von mehr als 1.100 IT-Entscheidungsträgern weltweit zeigen. Diese fünf Auswirkungen auf die Infrastruktur dürfen Sicherheitsverantwortliche nicht außer Acht lassen:

Multi-Modell-KI als Infrastruktur

Modell-Routing schafft eine neue Sicherheitsgrenze

Unternehmen nutzen heute durchschnittlich sieben KI-Modelle, wobei 52 % mehrere Modelle miteinander verketten oder orchestrieren. Dadurch entstehen neue Sicherheitsrisiken, etwa die Manipulation des Routings, die Exfiltration von Daten über Modellketten und eine uneinheitliche Durchsetzung von Richtlinien über verschiedene Modelle hinweg. Modell-Routing ist Teil der Infrastruktur und erfordert eine ähnliche Beobachtbarkeit und vergleichbare Kontrollen wie das Routing des Anwendungsdatenverkehrs.

52 % der Unternehmen nutzen Multi-Modell-Verkettung oder -Orchestrierung

Explosionsartiges Wachstum KI-gestützter Automatisierung

Sprunghaft ansteigender automatisierter Datenverkehr erfordert Governance

Maschinell ausgelöste Automatisierungen wie API-Aufrufe, Richtlinienaktualisierungen, Konfigurationsänderungen und sogar Änderungen an der Infrastruktur werden den von Menschen ausgelösten operativen Datenverkehr schon bald übersteigen. Die meisten Umgebungen sind jedoch nicht darauf ausgelegt, solche Anfragen mit maschineller Geschwindigkeit und in entsprechendem Umfang zu überwachen oder zu kontrollieren. Diese neue Kategorie von Systemaktivitäten – der Automatisierungsverkehr – erfordert neue Managementlösungen.

67 % der Unternehmen nutzen KI, um die Automatisierung zu beschleunigen

Sicherheit des Inferenzdatenverkehrs

Die Sicherheit des Inferenzdatenverkehrs entspricht der Anwendungssicherheit

Mehr als die Hälfte der Unternehmen nutzt bereits gemeinsam verwendete Infrastruktur wie Gateways und Load Balancer, um KI-Inferenz bereitzustellen und abzusichern. Weitere 37 % planen dies innerhalb eines Jahres. Sicherheitsteams, die sich bislang noch weitgehend auf die Governance von Modellen konzentrieren, müssen erkennen, dass sich die Sicherheitsgrenze auf den Inferenzpfad verlagert hat. Wenn Prompts wie Anfragen, Antworten wie Anwendungsausgaben und Modelle wie Dienste fungieren, muss dieser Inferenzdatenverkehr wie jede andere kritische Anwendungsinteraktion bereitgestellt, überprüft, authentifiziert und kontrolliert werden.

90 % der Inferenzanfragen werden über eine gemeinsam genutzte Infrastruktur geleitet

KI im App-Pfad

KI ist jetzt Teil des App-Stacks

KI-Modelle sind heute längst kein Experiment und keine isolierte Funktion mehr, sondern feste Abhängigkeiten in Produktivanwendungen. Inferenz-Endpunkte werden dabei genauso angesprochen, wie Anwendungen APIs oder Microservices aufrufen. Sobald KI jedoch Teil des Anwendungspfads ist, muss sie wie jede andere Laufzeitabhängigkeit bereitgestellt, überwacht und geschützt werden.

55 % der App-Portfolios sind KI-fähig

Infrastrukturbereitschaft

Bereitschaft bedeutet sowohl Kapazität als auch Kontrolle

Mehr als ein Drittel der Unternehmen – und 40 % der leitenden IT-Verantwortlichen – gibt an, dass ihre derzeitige Infrastruktur nicht über die nötigen Rechen-, Speicher-, Netzwerk- oder sonstigen Leistungsressourcen verfügt, um KI in großem Maßstab zu unterstützen. Bei ihren Sicherheitsarchitekturen bestehen möglicherweise noch größere Defizite. Umgebungen, die nicht für Inferenz oder die Orchestrierung von Agenten konzipiert wurden, sind auch nicht darauf ausgelegt, den damit verbundenen Datenverkehr zu überwachen und zu schützen. Diese blinden Flecken bergen Sicherheitsrisiken.

35 % nutzen eine Infrastruktur, die nicht für KI-Workloads ausgelegt ist

Schützen Sie Ihr Unternehmen und planen Sie vorausschauend, um KI-Anwendungen erfolgreich und skalierbar bereitzustellen. Laden Sie diese Erkenntnisse als Infografik herunter, um sie mit den Entscheidungsträgern in Ihrem Unternehmen zu teilen.



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